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Flavia Solva in Wagna
Foto: Norbert Radtke · Public domain · Wikimedia Commons

Flavia Solva

Ausgrabungsstätte der einzigen Römerstadt der Steiermark in Wagna mit Schauvitrinen-Pavillon des Joanneums, rund um die Uhr frei zugänglich.

ÖffnungszeitenEintritt frei Teilweise barrierefrei

Über das Museum

Flavia Solva entstand nahe einem keltischen Zentralort, der vermutlich auf dem Frauenberg bei Leibnitz lag, und erhielt um 70 n. Chr. unter Kaiser Vespasian das Stadtrecht. Die Stadt war planmäßig als „Reißbrettstadt“ angelegt: Breite, rechtwinkelig kreuzende Straßen umschlossen gleichmäßige Häuserblöcke, insgesamt rund 40 Hektar mit annähernd 10.000 Einwohnern. Sie galt als eine der kultiviertesten Städte der Provinz Noricum; erst Graz erreichte im 17. Jahrhundert wieder eine vergleichbare Größe.

Das Joanneum gräbt hier seit 1877, als der damalige Leiter des Münz- und Antikenkabinetts erste spektakuläre Funde machte. Weil die Mauern nach dem Ende der Stadt als Baumaterial dienten, sind meist nur Grundmauern erhalten; sie wurden zum Schutz wieder zugeschüttet und sind heute an der Oberfläche durch Metallprofile markiert. Ein Grabhügel des römischen Hügelgräberfelds, 1916 ausgegraben und jahrzehntelang im Garten des Joanneums in Graz aufgestellt, kehrte 2004 nach Wagna zurück.

Im selben Jahr entstand ein auf sechs Säulen ruhender Pavillon über den freigelegten Ruinen. Seit 2012 ist er als von außen umgehbare Schauvitrine gestaltet, sodass die Dauerausstellung ganzjährig und rund um die Uhr bei freiem Eintritt besichtigt werden kann. 2017 wurde der Standort neu benannt und das rund 20.000 Quadratmeter große Freigelände mit einem großen Stadtbild-Transparent und Informationstafeln ergänzt. Ein jährlich wechselndes „Schaufenster in die Römerzeit“ stellt neue Forschungsergebnisse vor.

Highlights

  • Einzige Römerstadt der Steiermark und bedeutendster römerzeitlicher Fundplatz des Landes
  • Museumspavillon als rund um die Uhr umgehbare Schauvitrine über den Ruinen
  • 65 Meter langes Transparent mit einer Rekonstruktion der antiken Stadt
  • Rekonstruierter Grabhügel aus dem römischen Hügelgräberfeld
  • Jährlich wechselndes „Schaufenster in die Römerzeit“

Dauerausstellungen

  • Flavia Solva – Den Römern auf der Spur – Die Schauvitrine zeigt zentrale Funde aus über 140 Jahren Forschung und erzählt die Geschichte der Stadt aus Sicht der Stadtarchäologie, vom Alltag bis zum Totenkult.
Träger
Universalmuseum Joanneum GmbH
Leitung
Karl Peitler

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Erwachsenefrei

Eintritt immer frei.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Der Ausstellungspavillon ist barrierefrei zugänglich; das Außengelände nur bedingt, da der Untergrund teils aus Wiese oder Schotter besteht. Kontakt für Fragen zur Barrierefreiheit: Eva Ofner, +43 664 8017 9223.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit dem Auto über die A9, Ausfahrt 214 Leibnitz, Richtung Leibnitz; im zweiten Kreisverkehr die dritte Ausfahrt nehmen, weiter auf der B67 und im nächsten Kreisverkehr die erste Ausfahrt in die Marburger Straße – das Gelände liegt rechts. Öffentliche Anreise über den Routenplaner der Verbundlinie Steiermark.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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HinweiseDie Ausstellung im Pavillon wird von außen durch die Glasvitrine betrachtet; Informationen sind an mehreren Punkten im Gelände abrufbar.

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