
DOCK 20
Gemeindeeigener Kunstraum in Lustenau mit wechselnder Gegenwartskunst und dem Nachlass der Malerin Stephanie Hollenstein; freier Eintritt.
Kein Ton? Prüfe den Stummschalter deines Geräts.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
DOCK 20 ist ein Kunstraum der Marktgemeinde Lustenau und geht auf die 1971 gegründete Galerie Hollenstein zurück. Den Anstoß gab der Nachlass der Lustenauer Malerin Stephanie Hollenstein (1886–1944): Nach dem Tod ihrer beiden Schwestern gelangten mehr als 1.200 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Skizzen sowie Briefe, Dokumente und Bücher an die Gemeinde. Auf dem Grundstück an der Pontenstraße, wo einst das Elternhaus der Künstlerin stand, entstand eine Galerie, die den Nachlass zugänglich machen und zugleich zeitgenössische Kunst zeigen sollte.
Nach einem größeren Umbau verfügt das Haus seit 2017 über einen Ausstellungsraum mit 170 Quadratmetern, in dem wechselnde Projekte zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler laufen, häufig mit Bezug zum Ort. Zu jeder Ausstellung gibt es ein kostenloses Begleitprogramm aus Workshops, Gesprächen, Führungen, Lesungen und Performances. 2020 erhielt die Institution ihren heutigen Namen: DOCK 20 spielt auf die Architektur des Ponten-Blocks an, gleichzeitig wurden Fassade und Eingangsbereich neu gestaltet. Im Eingang wächst ein neonoranger Mistelzweig als Deckenbild des Vorarlberger Künstlers Ferdinand Ruef in den Innenraum.
Die Sammlung ist seit 2016 in einem früheren Sitzungszimmer des Stickereiverbandes untergebracht, das als Schaudepot und Arbeitsraum dient und nach Anmeldung besichtigt werden kann. Neben dem vollständig digitalisierten und laufend aufgearbeiteten Hollenstein-Nachlass gehören Werke aus dem Nachlass des Lustenauer Künstlers Karl Schwärzler (1907–1990) und eine wachsende Sammlung zeitgenössischer Kunst dazu. Mit Hollensteins Biografie, auch mit ihrer Verstrickung in den Nationalsozialismus, geht das Haus ausdrücklich kritisch um.
Highlights
- Nachlass der Malerin Stephanie Hollenstein mit mehr als 1.200 Werken
- Wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst auf 170 m²
- Freier Eintritt zu allen Ausstellungen und Veranstaltungen
- Schaudepot der Sammlung nach Anmeldung zu besichtigen
- Kostenlose Workshops und Kinderprogramme zu den Ausstellungen
- Gegründet
- 1971
- Träger
- Marktgemeinde Lustenau
- Leitung
- Anne Zühlke
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt zu allen Ausstellungen und Veranstaltungen ist frei. Der Besuch von Schulklassen ist kostenlos.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museum barrierefreier Zugang zu den Ausstellungen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
Kostenlose Kinderprogramme und Kreativworkshops (auch für Schulklassen) zu den Ausstellungen, geleitet von einer freien Kunstvermittlerin; Termine im Veranstaltungskalender der Website.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Zu jeder Ausstellung gibt es ein kostenloses Vermittlungsprogramm mit Workshops für Schulklassen, Gesprächen, Führungen, Lesungen und Performances. Sonderführungen und Schulklassenbesuche nach Vereinbarung per E-Mail. Das Sammlungsdepot (Schaudepot) wird nur nach Anmeldung geöffnet. |




