
Museen der Schubertiade Hohenems
Kleine Museen der Schubertiade im Ortskern von Hohenems zu Franz Schubert, großen Sängern, Walter Legge und dem Nibelungenlied – ein Ticket für alle.
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Über das Museum
Die Schubertiade, 1976 in Hohenems mit einem Liederabend von Hermann Prey gegründet und heute eines der bekanntesten Festivals für Lied und Kammermusik, hat im historischen Ortskern nach und nach eine Reihe kleiner Museen eingerichtet. Den Anfang machte 2011 das Franz-Schubert-Museum im restaurierten ehemaligen Pfarrhof an der Marktstraße, dessen Räume wenige Jahre vor Schuberts Geburt entstanden; im Obergeschoss dient ein Saal mit Rokoko-Stuckdecke als Hörraum. Im selben Jahr entstand in der Villa Rosenthal, dem Sitz der Schubertiade GmbH, ein Museum für die Sopranistin Elisabeth Schwarzkopf. Die Schubertiade besitzt einen musikhistorisch wichtigen Teil ihres Nachlasses und desjenigen ihres Mannes Walter Legge; die Ausstellung wurde 2019 neu gestaltet und folgt dem vollständigen Auftrittskalender der Sängerin.
2013 eröffnete das Legge-Museum über den ersten großen Produzenten klassischer Schallplatten, der unter anderem mit Maria Callas, Herbert von Karajan und Wilhelm Furtwängler arbeitete und das Philharmonia Orchestra gründete. Seit 2015 erinnert dort ein Raum an Stefan Zweig, dessen Großvater Mitbesitzer des Hauses war. 2016 kamen das Schubertiade-Museum in einem Haus von 1659, das von der Wirkung Schuberts auf Interpreten, Herausgeber und Autoren sowie von der Festivalgeschichte erzählt, und das Nibelungen-Museum hinzu. Letzteres erinnert daran, dass im Palast Hohenems im 18. Jahrhundert zwei Handschriften des Nibelungenlieds wiederentdeckt wurden, und rückt Richard Wagners „Ring“ sowie die Sänger Lilli Lehmann und Franz Nachbaur in den Mittelpunkt; an seiner Stelle stand einst die erste Druckerei Vorarlbergs.
Ergänzt wird das Ensemble durch ein Schuhmacher-Museum mit der vollständig erhaltenen Werkstatt von Karl Nachbauer, dem Großvater des Schubertiade-Geschäftsführers, und durch die Salomon-Sulzer-Galerie über den in Hohenems geborenen Kantor, der bei Schubert den 92. Psalm bestellte. Ein gemeinsames Ticket gilt ein Jahr lang für alle Häuser.
Highlights
- Franz-Schubert-Museum im ehemaligen Pfarrhof mit Hörraum unter einer Rokoko-Stuckdecke
- Nachlass von Elisabeth Schwarzkopf und Walter Legge
- Dokumente aus dem Archiv des Schallplattenproduzenten Walter Legge
- Nibelungen-Museum am Ort der ersten Druckerei Vorarlbergs
- Vollständig erhaltene Schuhmacherwerkstatt
Dauerausstellungen
- Franz-Schubert-Museum – Leben und Werk Franz Schuberts auf zwei Geschossen des ehemaligen Pfarrhofs, mit Hörraum und Leihbibliothek.
- Legge-Museum – Dokumente aus dem Archiv des Schallplattenproduzenten Walter Legge zu seiner Arbeit mit Dirigenten, Sängerinnen und dem Philharmonia Orchestra, dazu ein Raum zu Stefan Zweig und dem Musikleben seiner Zeit.
- Nibelungen-Museum – Kleines Museum zur Wiederentdeckung des Nibelungenlieds in Hohenems und zu seinen Bearbeitungen für Bühne und Film, allen voran Wagners „Ring des Nibelungen“.
- Gegründet
- 2011
- Träger
- Schubertiade GmbH
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 7 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3,50 €Schüler, Studenten und Lehrlinge |
| Studierende & Azubis | 3,50 € |
Das Ticket gilt ab Kaufdatum ein Jahr lang für beliebig viele Besuche aller Museen der Schubertiade während der angekündigten Öffnungszeiten. Die Salomon-Sulzer-Galerie ist frei zugänglich.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Das Franz-Schubert-Museum erreicht man durch den Garten des ehemaligen Pfarrhofs. Die übrigen Häuser liegen an der Marktstraße (Nr. 5, 6 und 15) und an der Schweizer Straße 1.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Hinweise | Im Franz-Schubert-Museum gibt es einen Hörraum und eine Leihbibliothek mit Schubert-Literatur. Die Dauerausstellung zu Markus Sittikus von Hohenems im Foyer des Markus-Sittikus-Saals ist nur für Konzertbesucher zwei Stunden vor Konzertbeginn und in den Pausen zugänglich. |
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