
Museum Hallstatt
Museum zu 7000 Jahren Geschichte am Welterbe-Ort Hallstatt – mit Funden aus dem Gräberfeld und dem prähistorischen Salzbergbau.
Über das Museum
Die Wurzeln des Museums reichen in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als der Naturforscher Friedrich Simony 1844 mit der Erforschung Hallstatts begann. 1884 gründete sich der Musealverein Hallstatt, der seither die Kultur- und Siedlungsgeschichte des Ortes erforscht und das Museum trägt.
Nach einer umfassenden Sanierung wurde das Haus an der Seestraße 2002 neu eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Hallstattkultur: Die Funde aus dem Salzbergwerk und vom Gräberfeld im Salzberghochtal waren so bedeutend, dass eine ganze Epoche der europäischen Eisenzeit (etwa 800 bis 450 v. Chr.) nach dem Ort benannt wurde. Die prähistorische Siedlung lag nicht am Seeufer, sondern hoch über dem heutigen Markt.
Die Ausstellung gliedert sich in 26 Themenbereiche. Sie spannt den Bogen von der Jungsteinzeit über den urgeschichtlichen Salzbergbau, Kelten und Römer bis zu Mittelalter und Neuzeit. Eigene Stationen widmen sich den Erforschern des Gräberfeldes wie Ramsauer und Simony, dem Handwerk, der Volkskunde, der Geschichte des Protestantismus im Salzkammergut, der Natur sowie der Entwicklung zum Tourismus- und Welterbe-Ort. Multimedia-Inszenierungen, Videoanimationen und 3D-Darstellungen ergänzen die Originalfunde.
Highlights
- Originalfunde aus dem Hallstätter Gräberfeld
- Prähistorischer Salzbergbau im ältesten Salzbergwerk der Welt
- 26 Themenbereiche von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart
- Multimediale Inszenierungen und 3D-Darstellungen
- Epochenatelier und Museumsrallye für Kinder und Schulklassen
Dauerausstellungen
- 7000 Jahre Geschichte – Zeitreise in 26 Themenbereichen von der Jungsteinzeit über die Hallstattkultur und den prähistorischen Salzbergbau bis zum heutigen Welterbe-Ort, mit Originalfunden und Multimedia-Stationen.
- Gegründet
- 1884
- Träger
- Musealverein Hallstatt
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 12 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 11 €Senioren ab 60 Jahren, Gruppen ab 10 Personen, Inhaber der Gästekarte |
| Kinder & Jugendliche | 8 €Kinder von 6 bis 14 Jahren; Jugendliche von 15 bis 18 Jahren 9 € |
| Seniorinnen & Senioren | 11 €ab 60 Jahren |
| Studierende & Azubis | 9 €Studierende mit Ausweis |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 11 € p. P.Schülerinnen und Schüler im Klassenverband 7 € |
| Familien | 25 € |
| Jugendliche (15–18 Jahre) | 9 € |
| Schüler im Klassenverband | 7 € |
Freier Eintritt für Mitglieder des Musealvereins und Mitarbeitende des Naturhistorischen Museums Wien.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist nicht barrierefrei.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | 25 € |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Im Epochenatelier probieren Kinder und Jugendliche historische Arbeitstechniken selbst aus; die Museumsrallye richtet sich vor allem an Schulkinder.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Hallstatt Lahn
Bus 542 bzw. 543 bis zum Terminal Hallstatt Lahn; mit der Bahn (Strecke Attnang-Puchheim–Stainach-Irdning) bis Hallstatt Bahnhof und weiter mit dem Schiff über den See.
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig
Gebührenpflichtige Gemeinde-Parkplätze in Hallstatt mit rund 450 Pkw- und 15 Busstellplätzen.
Das Museum liegt im Ortszentrum an der Seestraße.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Angebote für Schulen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Für Schulklassen gibt es die Museumsrallye, bei der Kleingruppen Themen selbstständig erforschen und anschließend vorstellen, sowie das Epochenatelier mit praktischen Arbeitstechniken von der Urgeschichte bis zur Neuzeit. |





