
Museum für Quellenkultur (Talmuseum Lachitzhof)
Museum im ältesten Haus von Klein St. Paul: regionale Sammlung des Görtschitztals im Dialog mit der Quellenkunst von Werner Hofmeister.
Kein Ton? Prüfe den Stummschalter deines Geräts.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Der Lachitzhof gilt als das älteste Haus von Klein St. Paul und ist im Kern mehr als 500 Jahre alt. 1502 erwarb ein Käufer den Hof, um dort eine Eisenschmelze mit Hammerwerk einzurichten; rund zwei Jahrhunderte lang wurde hier Roheisen verarbeitet. Danach diente das Gebäude etwa 200 Jahre als Lohnmühle für die Bauern der Umgebung und wurde dafür um Wohnräume erweitert. 1920 kauften die Wietersdorfer Zementwerke das Haus und stellten es ihren Beschäftigten als Wohnhaus zur Verfügung.
Als das Gebäude Anfang der 1980er-Jahre leer stand und abgerissen werden sollte, setzte sich der Heimatforscher Otto Leitgeb für den Erhalt ein und begründete 1983 das Talmuseum. Er trug Bodenfunde aus dem Görtschitztal von der Steinzeit über Kelten und Römer bis zum Mittelalter zusammen, dazu Zeugnisse der jüngeren Kulturgeschichte. Das Haus wurde zugleich Treffpunkt für Vorträge, Konzerte und Ausstellungen.
Seit 2000 gehört das Gebäude der Marktgemeinde Klein St. Paul. 2004 übernahm der Künstler Werner Hofmeister die künstlerische Leitung, ließ das Haus erneuern und legte rund um das Gebäude einen Skulpturenpark an. Im Obergeschoss zeigt das Museum für Quellenkultur Werkgruppen Hofmeisters, die um das Zeichen „Q“ kreisen; im Erdgeschoss steht die regionalgeschichtliche Sammlung des Talmuseums. Beide Bereiche werden bewusst miteinander verschränkt, sodass alte Fundstücke und zeitgenössische Kunst einander spiegeln. Beim Hochwasser im Sommer 2024 wurden Park und Untergeschoss stark beschädigt; bis 2025 wurde das Haus wieder hergerichtet.
Highlights
- Ältestes Haus von Klein St. Paul mit früherer Eisenschmelze und Mühle
- Regionalgeschichtliche Sammlung zum Görtschitztal von der Steinzeit bis zur Neuzeit
- Werkgruppen von Werner Hofmeister rund um das Zeichen „Q“
- Alter Schmiedeofen im Dialog mit Tanzskulpturen
- Skulpturenpark rund ums Haus, jederzeit frei zugänglich
Dauerausstellungen
- Museum für Quellenkultur – Im Obergeschoss zeigen Werkgruppen des Künstlers Werner Hofmeister, wie er das Bild der „Quelle“ über den Buchstaben „Q“ immer neu durchspielt.
- Talmuseum: Regionalsammlung – Bodenfunde, Werkzeuge und Dokumente zur Geschichte des Görtschitztals, im Haus bewusst mit zeitgenössischen Arbeiten verbunden.
- Quellenkulturpark – Skulpturenpark rund um das Museum mit großen Figuren und Zeichen, jederzeit frei begehbar.
- Gegründet
- 1983
- Träger
- Marktgemeinde Klein St. Paul (Eigentümerin)
- Leitung
- Werner Hofmeister (künstlerische Leitung)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplatz direkt beim Museum.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen für Gruppen und Schulklassen sowie Fragen zum Rahmenprogramm nimmt Werner Hofmeister telefonisch oder per E-Mail entgegen. Im Park erklären QR-Codes an den Kunstwerken weitere Hintergründe. |





