Muzeum Archidiecezjalne Kardynała Karola Wojtyły w Krakowie
Museum für sakrale Kunst in den Kanonikerhäusern an der ul. Kanoniczna, in denen Karol Wojtyła wohnte, mit der größten Sammlung von Erinnerungsstücken an ihn.
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Über das Museum
Die Anfänge des Museums für die sakrale Kunst Krakaus und der Umgebung sind mit der Geschichte des Domschatzmuseums auf dem Wawel (Muzeum Katedralne) verbunden. 1906 gründete Kardinal Jan Puzyna auf dem Wawelhügel das Diözesanmuseum; die Aufteilung der Bestände zwischen Kathedrale und Erzdiözese blieb bis nach dem Zweiten Weltkrieg unklar. Erzbischof Karol Wojtyła betonte 1965 die Notwendigkeit einer ständigen Ausstellung; 1972 wurde das Erzdiözesane Museum für religiöse Kunst (Muzeum Archidiecezjalne Sztuki Religijnej) gegründet, das jedoch keinen geeigneten Sitz hatte.
Schließlich rief Kardinal Franciszek Macharski mit einem Dekret von 1993 ein neues Erzdiözesanmuseum ins Leben und bestimmte als Sitz die Häuser an der ul. Kanoniczna 19–21. Das Museum wurde am 5. Mai 1994 eröffnet; seit 2005 trägt es den Namen von Kardinal Karol Wojtyła, der knapp sechzehn Jahre in diesen Häusern lebte: zuerst als Priester in der Kanoniczna 19, später als Bischof und Erzbischof in der Kanoniczna 21.
Die Sammlung umfasst über 400 Erinnerungsstücke an Karol Wojtyła, von persönlichen Gegenständen und liturgischen Gewändern bis zu einem Kajak, Skiern und Dokumenten, dazu das eingerichtete Zimmer von Priester Wojtyła mit dem originalen Schreibtisch. Das Museum zeigt außerdem mittelalterliche und neuzeitliche Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk aus den Kirchen der Erzdiözese, Erinnerungsstücke an die Krakauer Bischöfe sowie die größte Sammlung von Bildern des Malers Fryderyk Pautsch, die 2002 Johannes Paul II. geschenkt und dem Museum übergeben wurde.
Highlights
- Größte Sammlung von Erinnerungsstücken an Karol Wojtyła – über 400 Exponate
- Eingerichtetes Zimmer von Priester Karol Wojtyła in seiner früheren Wohnung
- Tafel aus Dębno aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und weitere Werke sakraler Kunst seit dem 13. Jahrhundert
- Größter Bestand an Bildern von Fryderyk Pautsch
- Historische Kanonikerhäuser mit Renaissance-Kreuzgängen
- Außenstelle an der ul. Tyniecka 10 – frühere Wohnung der Familie Wojtyła
Dauerausstellungen
- Zbiory Karola Wojtyły – Über 400 Erinnerungsstücke an Karol Wojtyła, darunter persönliche Gegenstände, liturgische Gewänder, Dokumente und das eingerichtete Zimmer des Priesters Wojtyła.
- Sztuka sakralna – Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk aus den Kirchen der Erzdiözese Krakau, vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
- Zbiór obrazów Fryderyka Pautscha – Die größte Sammlung von Werken des Malers der Młoda Polska (Junges Polen), 2002 Johannes Paul II. geschenkt und dem Museum übergeben.
- Gegründet
- 1994
- Träger
- Archidiecezja Krakowska
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 10 zł |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 złSchülerinnen und Schüler, Studierende und Doktoranden, Personen über 65 Jahre, Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit Behinderung mit Begleitpersonen, Veteranen, Geistliche, Lehrkräfte sowie Inhaberinnen und Inhaber der Karta Dużej Rodziny (Familienkarte für kinderreiche Familien) |
| Kinder & Jugendliche | freibis 6 Jahre frei · Kinder bis 7 Jahre haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 6 złErmäßigtes Ticket für Personen über 65 Jahre sowie Rentnerinnen und Rentner. |
| Menschen mit Behinderung | 6 złErmäßigtes Ticket für Menschen mit Behinderung mit Begleitperson. |
| Studierende & Azubis | 6 zł |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 6 zł p. P.Pro Person, für Gruppen von 10 bis 30 Personen (ohne Begleitpersonen); Begleitpersonen organisierter Gruppen haben freien Eintritt. |
| Familien | 20 złFamilienticket für Eltern mit Kindern bis zum Alter von 18 Jahren (bis zu 5 Personen, davon 2 Erwachsene). |
| Kombiticket: Wawel-Kathedrale, Domschatzmuseum und Erzdiözesanmuseum (regulär) | 25 złErmäßigt 17 zł; Gruppen über 10 Personen 22 zł (regulär) und 16 zł (ermäßigt). |
| Führung mit Guide auf Polnisch (Gruppe) | 250 złReservierung mindestens zwei Tage im Voraus, telefonisch oder per E-Mail. |
| Führung mit Guide in einer Fremdsprache (Gruppe) | 280 złReservierung mindestens zwei Tage im Voraus, telefonisch oder per E-Mail. |
Inhaberinnen und Inhaber der Krakauer Touristenkarte (Krakowska Karta Turystyczna) haben freien Eintritt. Freien Eintritt haben außerdem u. a. Museumsmitarbeitende, Mitglieder von ICOM und ICOMOS, Kleriker und Ordensschwestern. Die Außenstelle an der ul. Tyniecka 10 ist kostenlos.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Plac Wszystkich Świętych
Straßenbahn: Haltestellen Św. Gertrudy (Linien 6, 8, 10, 18) und Plac Wszystkich Świętych (Linien 1, 6, 8, 13, 18); Haltestelle Jubilat (Straßenbahnlinien 1, 2 sowie zahlreiche Buslinien).
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig
Tiefgarage am Plac na Groblach sowie gebührenpflichtige Parkplätze entlang der ul. Bernardyńska.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Organisierte Gruppen (10–50 Personen), die die Führung des Museums nutzen möchten, müssen den Besuch anmelden und mindestens 24 Stunden vorher eine Bestätigung erhalten; der Guide wartet 20 Minuten auf die Gruppe. Gruppen können die Ausstellungen auch mit einem externen Guide besichtigen. |





