Muzeum Diecezjalne w Drohiczynie im. Jana Pawła II
Diözesanmuseum der Diözese Drohiczyn im ehemaligen Franziskanerkloster: liturgische Gewänder, Zinn, religiöse und historische Erinnerungsstücke Podlachiens.
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Über das Museum
Das Muzeum Diecezjalne im. Jana Pawła II in Drohiczyn wurde am 12. Januar 2004 von Bischof Antoni Dydycz errichtet. Die Idee entstand bereits 1966, als bei den Millenniumsfeiern in Drohiczyn eine Ausstellung sakraler Kunstdenkmäler aus Podlachien sowie aus Polesien und der Nowogródek-Region gezeigt wurde. Ab 1970 wurden die wertvollsten Erinnerungsstücke im Diözesanarchiv gesammelt; nach der Gründung der Diözese Drohiczyn 1991 wuchs der Bestand rasch.
Das Museum nimmt fast das gesamte untere Geschoss des historischen Gebäudes des ehemaligen Franziskanerklosters in der ul. Kraszewskiego 4 ein. Die Diözese erwarb den Komplex 1996 vom Staat und richtete nach einer gründlichen Renovierung die Ausstellung ein; die erste Besuchergruppe wurde am 1. August 2004 durch das Museum geführt.
Die Ausstellung umfasst zwölf Räume mit einer Gesamtfläche von über 500 m², drei davon waren noch in Vorbereitung. In der Sammlung befinden sich über hundert historische liturgische Gewänder und Textilien sowie rund dreihundert Zinngefäße. Zu den Besonderheiten gehören u. a. eine Lagermonstranz, eine Priesterstola aus einem sowjetischen Lager (Gulag), die Taufurkunde des Königs Stanisław August Poniatowski und ein Kruzifix, das von persischen Muslimen angefertigt wurde. Alle Mitarbeitenden des Museums sind zugleich Museumsführer.
Highlights
- Über hundert historische liturgische Gewänder und Textilien
- Sammlung von rund 300 Zinngefäßen
- Lagermonstranz und Priesterstola aus einem sowjetischen Lager
- Taufurkunde des Königs Stanisław August Poniatowski
- Autographen von Schriftstellern und Heiligen
- Sitz im ehemaligen Franziskanerkloster
Dauerausstellung
- Zbiory muzeum diecezjalnego – Liturgische Gewänder, Zinngefäße, religiöse und historische Erinnerungsstücke Podlachiens sowie Autographen von Schriftstellern und Heiligen in zwölf Räumen des ehemaligen Klosters.
- Gegründet
- 2004
- Träger
- Diecezja Drohiczyńska
- Leitung
- ks. kan. dr Zenon Czumaj
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Die Besichtigung ist kostenlos; das Museum betreibt keine kommerzielle Tätigkeit und nimmt freiwillige Spenden an.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Hinweise | Die Führung mit einem Guide ist ohne zusätzliche Kosten; sie dauert üblicherweise eine Stunde und kann auf Wunsch kürzer oder (im Winter) länger sein. Organisierte Gruppen mit mehr als 10 Personen sollten sich frühzeitig anmelden, sonst kann es zu Wartezeiten kommen. |


