Muzeum Diecezjalne w Opolu
Museum für sakrale Kunst in Opole mit einer Sammlung gotischer Skulpturen, Gemälde und liturgischer Gefäße sowie Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Die Idee, ein Diözesanmuseum in Opole zu gründen, entstand 1978 auf Initiative von Bischof Alfons Nossol, der die Bemühungen um den Bau des Gebäudes und die Organisation der Einrichtung anstieß. Den Entwurf des Gebäudes übertrug man dem Architekten Zdzisław Budziński aus Opole. Das Museum wurde am 31. August 1984 errichtet; sein erster Direktor war der Kunsthistoriker Priester Piotr Paweł Maniurka, der es bis Oktober 2022 leitete. Die feierliche Eröffnung fand am 21. November 1987 statt.
Aufgabe des Museums ist es, sakrale Objekte aus dem Oppelner Land (Opolszczyzna) sowie Denkmäler aus den früheren Gebieten der Erzdiözese Lemberg und Wilna, der Diözese Luzk und eines Teils der früheren Diözese Olmütz zu sammeln, zu schützen, zu konservieren und auszustellen. Die Einrichtung fördert außerdem zeitgenössische religiöse Kunst und veranstaltet Sonderausstellungen, Kammerkonzerte, Dichterabende und Theateraufführungen.
In zwei Sälen werden die wertvollsten Werke sakraler Kunst gezeigt: Skulptur, Malerei, Kunsthandwerk sowie Handschriften und Frühdrucke. Der Skulpturensaal im Erdgeschoss ist vor allem der gotischen Skulptur gewidmet; im eucharistischen Saal sind liturgische Gefäße aus schlesischen Goldschmiedewerkstätten zu sehen, darunter barocke Kelche, Monstranzen und Reliquiare der Goldschmiede aus Nysa. In den Sälen kann man außerdem die Restaurierung von Kunstwerken verfolgen.
Highlights
- Gotische Madonna mit Kind von 1375 aus dem Umkreis der Prager Parler-Schule
- Pietà aus der Kapelle des hl. Alexius in Opole von 1507, an die Werkstatt von Veit Stoß anknüpfend
- Madonna mit Kind im Rosengarten, aus dem Umkreis von Martin Schongauer
- Barocke Kelche, Monstranzen und Reliquiare der Goldschmiede aus Nysa
- Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Konzerte aus der Reihe „Muzeum Dźwięków“
Dauerausstellungen
- Sala rzeźby – Saal im Erdgeschoss, vor allem der gotischen Skulptur gewidmet, mit Darstellungen der Madonna und der Heiligen, außerdem Gemälde, liturgische Bücher und gotische Messgewänder.
- Sala eucharystyczna – Ausstellung liturgischer Gefäße aus schlesischen Goldschmiedewerkstätten, darunter barocke Kelche, Monstranzen und Reliquiare.
- Gegründet
- 1987
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 10 zł |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 złSchulkinder |
| Kinder & Jugendliche | 5 złEintrittskarte für Schulkinder |
Die Eintrittskarte für Erwachsene kostet 10 zł, für Schulkinder 5 zł.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Vor dem Tor des Museums an der ul. Książąt Opolskich ist ein Behindertenparkplatz ausgewiesen; nach vorheriger Absprache kann man auch auf dem Gelände des Museums parken. Vor dem Eingang gibt es eine Plattform für Rollstuhlfahrende, im Inneren einen Aufzug und eine barrierefreie Toilette; in der Garderobe steht auf Wunsch ein Rollstuhl bereit.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
- Behindertenparkplatz
Service & Gastronomie
- Garderobe
Im Gebäude gibt es eine Garderobe.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Firmenveranstaltungen
Bis zu 240 Personen.
Zu mieten sind eine Aula für 240 Personen mit Bühne und Technikraum sowie ein Kammersaal für 70 Personen mit Klavier, in dem auch die Dauerausstellung untergebracht ist; im Flur vor der Aula kann ein Catering organisiert werden. Reservierung telefonisch oder per E-Mail.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Angebote für Schulen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Für die Besichtigung ist eine vorherige telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahme nötig. Schulgruppen können an Kunstkursen und Workshops teilnehmen, die in den Sälen des Museums stattfinden. |




