
Muzeum Historii Spółdzielczości w Polsce
Museum im Haus Dom pod Orłami mit einer Ausstellung über die mehr als zweihundertjährige Geschichte der polnischen Genossenschaftsbewegung; Besichtigung werktags nach vorheriger Terminvereinbarung.
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Über das Museum
Die Idee, ein Museum zur Geschichte der polnischen Genossenschaftsbewegung zu gründen, brachte im Februar 1918 Franciszek Stefczyk auf der Ersten Konferenz der Vorsitzenden der Polnischen Kooperation in Lublin vor. Die Sammlung wurde zunächst in Kraków und danach in Warschau aufgebaut. Die Eröffnung, die für den 1. September 1939 geplant war, verhinderte die deutsche und sowjetische Invasion Polens.
Das Museum wurde erst 1968 in Nałęczów zugänglich gemacht, in der früheren Staatlichen Schule für landwirtschaftliches Genossenschaftswesen (Państwowa Szkoła Spółdzielczości Rolniczej). Im Jahr 2001 wurde es in den Sitz des Krajowa Rada Spółdzielcza (Nationaler Genossenschaftsrat) im denkmalgeschützten Haus Dom pod Orłami in der ul. Jasna 1 verlegt, das in den Jahren 1912–1917 nach dem Entwurf von Jan Heurich für die Bank der Genossenschaftsgesellschaften (Bank Towarzystw Spółdzielczych) errichtet wurde.
Die Sammlungen umfassen Dokumente, Fotos, Fahnen, Medaillen, Manuskripte, Münzen, Plakate, Flugblätter, Bücher, Skulpturen, Porträts und Filme. Sie erzählen von mehr als zwei Jahrhunderten Arbeit für die soziale Befreiung, vom Kampf um die Wiedergeburt des polnischen Staates und von der Rolle der Genossenschaften im Polnischen Untergrundstaat. Einen besonderen Platz nimmt die Gestalt Stanisław Wojciechowskis ein, des zweiten Präsidenten Polens und Genossenschaftsaktivisten.
Highlights
- Geschichte der polnischen Genossenschaftsbewegung seit der Teilungszeit
- Dokumente, Fahnen, Medaillen und Genossenschaftsplakate
- Stanisław Wojciechowski, Präsident und Genossenschaftsaktivist
- Sitz im denkmalgeschützten Dom pod Orłami
- Virtueller Rundgang durch das Museum auf der Website
Dauerausstellung
- Wystawa stała o dziejach polskiej spółdzielczości – Ausstellung zur Entwicklung der Genossenschaftsbewegung in Polen seit der Teilungszeit bis heute, u. a. zu Genossenschaftsbanken, Wohnungsbaugenossenschaften, Produktivgenossenschaften und Konsumgenossenschaften.
- Gegründet
- 2004
- Träger
- Krajowa Rada Spółdzielcza
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei (Angabe des Portals muzea.waw.pl; die Website des Museums nennt keine Preise).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum befindet sich im vierten Stock des Hauses Dom pod Orłami; das Portal muzea.waw.pl bestätigt weder den Zugang für Rollstühle noch einen Aufzug, daher sollte man vor dem Besuch telefonisch nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Nowy Świat-Uniwersytet (metro M2) · 6 Min. zu Fuß
U-Bahn M2, Station Nowy Świat-Uniwersytet (ca. 6 Minuten zu Fuß); U-Bahn M1/M2, Station Świętokrzyska (ca. 8 Minuten zu Fuß); Straßenbahnen, Haltestellen Nowy Świat (al. Jerozolimskie) und Metro Świętokrzyska (ul. Marszałkowska); vom Dworzec Centralny (Zentralbahnhof) ca. 10 Minuten zu Fuß.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Hinweise | Der Besuch ist telefonisch zu vereinbaren. Die Exponate sind nur auf Polnisch beschrieben. |
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