
Muzeum Jana Kasprowicza na Harendzie
Museum in der Villa des Dichters Jan Kasprowicz auf Harenda in Zakopane mit Erinnerungsstücken an die Familie, einer Gemäldegalerie und einem Mausoleum.
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Über das Museum
Die Villa auf Harenda, halbwegs zwischen Zakopane und Poronin gelegen, wurde 1920 von Jan Fudala Klusi als Pension erbaut. Bald kaufte sie die englische Malerin Winifred Cooper, und 1923 erwarb sie Jan Kasprowicz, ein Dichter der Jungen Polnischen Literatur (Młoda Polska), der hier dauerhaft mit seiner Frau Maria, geb. Bunin, wohnte. Der Grundriss des Hauses orientierte sich an einer Gebirgshütte: mit einem Flur (sień) auf der Eingangsachse, der „schwarzen Stube“ (izba czarna) links und der „weißen Stube“ (izba biała) rechts.
Seit 1950 ist die Villa ein Dichtermuseum, das seit Jahren vom Stowarzyszenie Przyjaciół Twórczości Jana Kasprowicza (Verein der Freunde des Werks von Jan Kasprowicz) betrieben wird. Besucher sehen das Esszimmer, den kleinen Salon und das Schlafzimmer sowie die Gemäldegalerie von Władysław Jarocki, dem Schwiegersohn des Dichters. Die Wohnräume wurden in dem Zustand belassen, in dem Maria Kasprowiczowa sie 1968 hinterließ; im Salon fallen die Pastellporträts von Kasprowicz und seiner Frau von Stanisław Ignacy Witkiewicz (Witkacy) sowie zwei bildhauerische Darstellungen des Dichters auf, darunter eine Totenmaske.
Neben der Villa steht zwischen Bäumen das Granitmausoleum, entworfen von Karol Stryjeński, in das 1933 die Urne des Dichters überführt wurde; in der Kapelle im oberen Teil ruht Maria Kasprowiczowa. Nicht weit entfernt steht eine Holzkapelle, die 1950 aus Zakrzów bei Kalwaria Zebrzydowska hierher versetzt wurde.
Highlights
- Villa des Dichters Jan Kasprowicz mit originalen Innenräumen
- Pastellporträts von Witkacy im Salon
- Gemäldegalerie von Władysław Jarocki
- Granitmausoleum der Familie Kasprowicz
- Holzkapelle neben dem Museum
Dauerausstellung
- Willa Kasprowicza na Harendzie – Erhaltene Räume des Dichterhauses – Esszimmer, Salon und Schlafzimmer – mit Erinnerungsstücken der Familie, Porträts von Witkacy und der Gemäldegalerie von Władysław Jarocki.
- Gegründet
- 1950
- Träger
- Stowarzyszenie Przyjaciół Twórczości Jana Kasprowicza
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 20 zł |
|---|---|
| Ermäßigt | 15 zł |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | –Eine Museumslektion (45 Minuten) für mindestens 10 Personen kostet 40 zł. |
Eine Eintrittskarte gilt für das Museum, die Galerie und das Mausoleum.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der offizielle Eingang führt von der ul. Guty über eine Brücke und steile Treppen; älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen empfiehlt das Museum die Anfahrt über die ul. Harenda, wo ein Pkw direkt vor dem Gebäude parken kann.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Von der ul. Guty fahren die Stadtbusse Nr. 16 und 17 vom Busbahnhof und aus dem Zentrum von Zakopane, von der ul. Harenda fährt der Bus Nr. 14 aus dem Zentrum.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
An der ul. Guty (etwa 200 m von der Hauptstraße) gibt es eine Bucht für Pkw und Busse; von dort führen Brücke und Treppe zum Museum. An der ul. Harenda gibt es einen Pkw-Parkplatz direkt am Gebäude.
Aus Richtung Krakau kommend fährt man an der Tankstelle Orlen vorbei und biegt in die erste Straße rechts ab (ul. Guty).
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Angebote für Schulen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Das Museum bietet Museumslektionen (45 Minuten, ab 10 Personen) an; Gruppen werden nach Reservierung empfangen. |




