
Muzeum Ziemi Wałeckiej w Wałczu
Museum in einem denkmalgeschützten Gebäude in Wałcz, das die Urgeschichte der Region, die Geschichte der Starostei Wałcz und das Schicksal der ersten Nachkriegssiedler in der Ausstellung „DNA Wałcza“ zeigt.
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Über das Museum
Das Muzeum Ziemi Wałeckiej wurde 1982 gegründet; die offizielle Eröffnung erfolgte 1984. Der Sitz der Einrichtung ist ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem 19. Jahrhundert in der ul. Pocztowej in Wałcz, auf einer kleinen Anhöhe gelegen und von einem Museumsgarten umgeben. Die Sammlungen dokumentieren die Urgeschichte des Landes Wałcz und die Anfänge der Besiedlung, die Entwicklung der Städte in der Region, das politische und kulturelle Leben vom 16. bis zum 18. Jahrhundert sowie Archivalien der Starostei Wałcz aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Im Bestand befinden sich außerdem Dokumente aus der Zeit nach den Teilungen Polens und aus der Zwischenkriegszeit, Materialien zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, zum Bau und Durchbruch des Pommerschen Walls sowie zu den Nachkriegsschicksalen von Kriegsveteranen, Siedlern und dem Wiederaufbau der Stadt. An den Pommerschen Wall erinnert die Außenstelle des Museums, die Festungsanlage Skansen Fortyfikacyjny Grupa Warowna „Cegielnia“, in der deutsche Befestigungen aus den Jahren 1932–1935 besichtigt werden können.
Die heutige Dauerausstellung besteht aus den Ausstellungen „Pradzieje Ziemi Wałeckiej“ (Urgeschichte des Landes Wałcz) und „DNA Wałcza“, die am 23. November 2025 eröffnet wurde und den ersten Nachkriegssiedlern gewidmet ist. Das Museum veranstaltet außerdem Wechselausstellungen, wissenschaftliche Konferenzen, Museumsstunden, Stadtspiele und Konzerte und beteiligt sich an den Europäischen Tagen des Kulturerbes.
Highlights
- Ausstellung „DNA Wałcza“ über die ersten Nachkriegssiedler
- Ausstellung „Pradzieje Ziemi Wałeckiej“ mit Funden vom Neolithikum bis zum Mittelalter
- Geologische Sammlung von Edward Noniewicz
- Sargporträts der Familie Wedlów-Tuczyński
- Hütte eines Hornschnitzers (rogownik) für Museumsstunden
- Außenstelle: Festungsanlage Skansen Fortyfikacyjny Grupa Warowna „Cegielnia“
Dauerausstellungen
- DNA Wałcza – Ausstellung über die Schicksale der ersten Siedler, die nach 1945 im Gebiet Wałcz lebten; gezeigt werden Erinnerungsstücke sowie aufgeschriebene und aufgenommene Erinnerungen in sieben Modulen.
- Pradzieje Ziemi Wałeckiej – Archäologische Funde vom Neolithikum bis zum Mittelalter, ergänzt durch geologische Sammlungen aus dem Bestand von Edward Noniewicz.
- Ziemia Wałecka w XVI–XVIII wieku – Teil der Ausstellung über die Zeit des Sarmatismus (Sarmatyzm) mit Sargporträts der Familie Wedlów-Tuczyński und ihrem Stammbaum.
- Gegründet
- 1982
- Träger
- Muzeum Ziemi Wałeckiej (miejska instytucja kultury)
- Leitung
- Marlena Jakubczyk-Kurkiewicz
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 10 zł |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 złSchülerinnen und Schüler, organisierte Gruppen, Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Erwerbsunfähigkeitsrentner, Menschen mit Behinderung |
| Kinder & Jugendliche | 5 złSchülerinnen und Schüler zahlen den ermäßigten Preis. |
| Seniorinnen & Senioren | 5 złRentnerinnen und Rentner sowie Erwerbsunfähigkeitsrentner. |
| Menschen mit Behinderung | 5 zł |
| Studierende & Azubis | 5 zł |
| Gruppen | 5 zł p. P.Organisierte Gruppen zahlen den ermäßigten Preis; Führungen nach vorheriger Vereinbarung. |
| Museumsstunde (pro Person) | 10 złFür Kindergärten und Schulklassen; Begleitpersonen zahlen nichts; Anmeldung telefonisch. |
Freier Eintritt: Sonntags ist der Eintritt frei.
Die Preise gelten ab dem 1. März 2026. Tickets werden an der Kasse des Museums gekauft; bezahlt werden kann bar oder mit Karte.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Zum Haupteingang führen vier Stufen. Rollstuhlfahrenden stellt das Museum auf Anfrage eine transportable Rampe zur Verfügung, und nach telefonischer Ankündigung helfen Mitarbeitende am Eingang. Die Säle im Erdgeschoss sind barrierefrei; die Räume im Keller sind vom Garten aus über eine Rampe erreichbar, da die inneren Treppen nicht behindertengerecht sind. Einen Aufzug gibt es nicht, und die Toiletten in ihrer jetzigen Form können für Rollstuhlfahrende schwierig sein. Eine transportable Induktionsschleife kann nach Bedarfsmeldung genutzt werden; eine Gebärdensprachdolmetschung (PJM) stellt das Museum nach vorheriger Anmeldung bereit. Das Gebäude darf mit einem Assistenzhund und einem Blindenführhund betreten werden.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
Das Museum führt Museumsstunden und Workshops für Kindergärten und die Klassen I–VIII durch. In der Dauerausstellung wurde die Hütte eines Hornschnitzers (rogownik) eingerichtet, in der Kinder das Leben im frühen Mittelalter kennenlernen. Im Angebot stehen außerdem museale Krimispiele und saisonale Familienworkshops.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
ul. Kiliszczaków · 250 m
Die nächste Haltestelle des städtischen Nahverkehrs befindet sich in der ul. Kiliszczaków.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Das Museum hat einen kostenlosen Gästeparkplatz mit einem Behindertenparkplatz; in der Nähe gibt es außerdem zwei gebührenpflichtige städtische Parkplätze in der ul. Pocztowej und der ul. Orlej.
- Behindertenparkplatz
Der Hauptsitz befindet sich in der ul. Pocztowej 14 auf einer kleinen Anhöhe; Gäste betreten das Museum von der ul. Pocztowej.
Route planenService & Gastronomie
- Garderobe
Kostenlose Garderobe an der Kasse.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen finden auf Polnisch und Englisch statt; Führungen und Museumsstunden müssen telefonisch oder per E-Mail vorab vereinbart werden. Die Beschriftungen der Ausstellung „DNA Wałcza“ sind auf Polnisch; ein Ausstellungskatalog in deutscher und englischer Fassung ist auf der Website des Museums verfügbar. |



