Kommandobunker Alvaneu
Museum zum Kalten Krieg im einstigen Felsen-Kommandoposten der Grenzbrigade 12 bei Alvaneu, mit Augmented-Reality-Planspiel; nur mit Führung.
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Über das Museum
Im Kalten Krieg baute die Schweizer Armee ab den 1960er-Jahren ihre Kommandoanlagen gut getarnt in den Fels, geschützt gegen konventionelle, atomare und chemische Angriffe. Von dort aus sollten die Truppen im Feld geführt werden. Bei Alvaneu im Albulatal, dem geografischen Mittelpunkt Graubündens, lag der Kommandoposten der Grenzbrigade 12 bzw. der Gebirgsdivision 12 – eine streng geheime, völlig eigenständige Anlage tief im Berg mit eigener Energie-, Luft- und Wasserversorgung.
Heute nutzt der Verein Militärhistorische Anlagen Albulatal, der auch die Festung am Albulapass betreut, die Anlage als Museum: 2021 eröffnete er darin eine Ausstellung zum Kalten Krieg. Der Zugangsstollen dient als Ausstellung: Auf einem 180 Meter langen Zeitstrahl führen Schlagzeilen und Leuchttafeln durch die Jahrzehnte der Blockkonfrontation bis zum Herzstück der Anlage, dem Führungsraum.
Dort übernehmen die Besucherinnen und Besucher die Rolle eines „Brigadiers ad interim“ und erkunden mit einem iPad und Augmented Reality selbständig die Abläufe im Bunker – von der Stromversorgung über den Schutz vor Gas und Atomschlag bis zur Verbindung nach aussen. In den früheren Schlafräumen im Obergeschoss zeigt der Verein zudem rund 1400 Telefone aus der Schweizer Telefongeschichte, vom Telefonrundspruch bis zum Handy. Die Anlage ist nur mit Führung zugänglich; der Erlös trägt Betrieb, Unterhalt und Weiterentwicklung des Museums.
Highlights
- 180 m langer Zeitstrahl zum Kalten Krieg im Zugangsstollen
- Planspiel mit Augmented Reality auf dem iPad im originalen Führungsraum
- Rundgang durch Funk, Notstromgruppen, Schlafräume und Küche der autarken Felsenanlage
- Rund 1400 Telefone zur Schweizer Telefongeschichte im Obergeschoss
Dauerausstellungen
- Zeitstrahl Kalter Krieg – Schlagzeilen und Leuchttafeln auf 180 Metern Zugangsstollen erzählen die Geschichte des Kalten Krieges.
- Kommandobunker mit Augmented Reality – Führungsraum, Funk, Notstrom, Schlafräume und Küche; ein Planspiel auf dem iPad macht die Abläufe im Ernstfall erlebbar.
- Gegründet
- 2021
- Träger
- Verein Militärhistorische Anlagen Albulatal
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 20 CHF |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 8 CHFKinder von 6 bis 16 Jahren. |
| Gruppen (ab 6 Pers.) | –Gruppenführungen ab 6 Personen nach Voranmeldung; der Verein meldet sich zur Bestätigung telefonisch. |
Der Führungspreis kommt Betrieb, Unterhalt und Weiterentwicklung des Museums zugute.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Im Bunker ist es nur rund 8 °C warm, der Führungsraum ist etwas temperiert; warme Kleidung und Schuhe mit isolierender Sohle werden empfohlen. Hunde dürfen mitkommen. Angaben zur Rollstuhlgängigkeit fehlen.
Kinder & Familie
Nur bedingt für Kinder geeignet
Es gibt keine Altersgrenze; laut Verein können Kinder unter 10 Jahren dem Thema aber nur schwer folgen, die weitläufige Felsenanlage beeindruckt trotzdem. Die Führung wird an die angemeldeten Gäste angepasst.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze vor dem Eingang des Kommandobunkers.
Die genaue Lage steht auf der Lagekarte der Führungsseite; Treffpunkt ist der Eingang des Bunkers.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
Der Verein organisiert Familien-, Vereins- und Firmenanlässe im Bunker; der Führungsraum mit Multimediaanlagen eignet sich für Sitzungen, die Bunkerküche wird für einfache Verpflegung genutzt. Anfrage über das Formular für Gruppenanmeldungen.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 3 Std. |
|---|---|
| Hinweise | Die Führung dauert rund drei Stunden: Einführung vor dem Bunker, Gang durch den Zugangsstollen in den Führungsraum, selbständige Erkundung mit iPad und Augmented Reality, anschliessend Nebenräume und die Ausstellungen im Obergeschoss. Lesebrille mitnehmen, falls nötig. Schulen, Vereine und Firmen sind willkommen. |





