
Musée romand de l’agriculture
In der alten Mühle von Chiblins zeigen 15 Säle auf vier Etagen rund 2000 Traktoren, Maschinen und Geräte aus der Landwirtschaft der Romandie.
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Über das Museum
Die Mühle von Chiblins ist ein Ort mit sehr langer Geschichte: Ihre ersten Steine sollen von 970 stammen, im 12. Jahrhundert gehörte sie den Herren von Gingins, 1536 kam sie nach der Eroberung der Waadt zum Gut von Bonmont unter den Berner Vögten. Nach einem Großbrand 1862 entstand fünf Jahre später eine neue Lohnmühle. 1903 kaufte sie eine Landwirtschaftsgenossenschaft, die sie fast 70 Jahre betrieb, bevor sie 1971 an den Verband der Waadtländer Landwirtschaftsgesellschaften überging. Nach knapp 20 Jahren wurde der Betrieb eingestellt.
1990 erwarb die Stiftung des Musée romand de la machine agricole die Mühle. Dieses Museum war zehn Jahre zuvor in Vernier gegründet worden; seine Sammlung geht im Kern auf Victor Bertschi zurück, einen Werkstattleiter und Vorführer in einem großen Landmaschinenbetrieb, der alte Arbeitsgeräte vor der Verschrottung rettete. Schon ein Jahr später war die Sammlung in Chiblins untergebracht, die Mühle gehört seit 1995 zum Schweizer Inventar der schützenswerten Kulturgüter, ein dauerhaftes Museum wurde sie nach größeren Umbauten 1997.
Heute zeigt das Haus auf vier Ebenen Traktoren, Landmaschinen, Gespannfahrzeuge, Weinbau- und Forstgeräte, Sattlerei, Schmiede, Molkerei, Metzgerei und Küche. Die alte Mühleneinrichtung aus dem 20. Jahrhundert ist vollständig erhalten.
Highlights
- Sammlung von rund 2000 Maschinen und Geräten aus der Landwirtschaft
- 15 Ausstellungsräume auf vier Etagen in der historischen Mühle
- Traktoren von 1923 bis 1960 im Erdgeschoss
- Vollständig erhaltene Mühleneinrichtung, Walzenstühle noch betriebsfähig
- Gespannfahrzeuge, Weinbau- und Forstgeräte, Schmiede und Küche
Dauerausstellungen
- Traktoren (1923–1960) – Im Erdgeschoss zeigt die Reihe von Traktoren aus den Jahren 1923 bis 1960, wie schnell die Maschine das Pferd als Zugkraft ablöste.
- Mühleneinrichtung – Ein Mahlgang mit Steinen und die Walzenstühle, die bis 1986 liefen und noch betriebsfähig sind, dokumentieren den Müllereibetrieb des 20. Jahrhunderts.
- Gespannfahrzeuge und landwirtschaftliche Geräte – Wagen, Schlitten und Kutschen sowie Geräte für Ackerbau, Heuernte, Aussaat, Kartoffeln, Weinbau und Forst zeigen die Mechanisierung der Landwirtschaft.
- Gegründet
- 1980
- Träger
- Fondation du Musée Romand de l’Agriculture
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 8 CHF |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 CHFAHV, IV und Studierende |
| Kinder & Jugendliche | freibis 16 Jahre frei · Kinder bis 16 Jahre in Begleitung gratis |
| Seniorinnen & Senioren | 6 CHFAHV |
| Menschen mit Behinderung | 6 CHFIV |
| Studierende & Azubis | 6 CHF |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | 7 CHF p. P.pro Person, Vereine und Gruppen ab 15 Personen |
| Schulen – pro Kind | 3 CHFBegleitpersonen CHF 8 |
| Geführte Besichtigung (ca. 1,5 Std., max. 30 Personen) | 50 CHFPauschale pro Gruppe |
Tickets sind auch online erhältlich.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
- Café
Buvette vor Ort.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
- Hochzeiten / Trauungen
Bis zu 400 Personen.
Vier Räume: La Taverne (100 Sitzplätze), La Terrasse, Le Carnotzet und La Buvette; insgesamt 35 bis 400 Personen. Mit Catering-Service.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Hinweise | Kommentierte Besichtigung dauert etwa 1,5 Stunden (max. 30 Personen, Pauschale CHF 50). |




