
Musée des Sciences de la Terre
Museum in der Maison Tissières in Martigny mit Walliser Kristallen und Mineralien sowie einer nachgebauten Mine.
Kein Ton? Prüfe den Stummschalter deines Geräts.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Das Haus an der Avenue de la Gare 6 liess Alfred Tissières 1906 vom Architekten François-Casimir Besson errichten. Es ging an seinen Sohn Jules Tissières, Nationalrat und einer der frühen Mäzene im Wallis, über. 1956 kaufte die Union de Banques Suisses das Gebäude und baute es mehrfach um, bis die Bank es 1995 verliess. Ab 2000 zog die Fondation Tissières ein, die im selben Jahr gegründet worden war, um Wissen über die Erdwissenschaften zu vermitteln und naturnahe Tourismusangebote zu fördern. Zwischen 2001 und 2006 wurde die ursprüngliche Fassade wiederhergestellt; seit Mai 2006 hat auch das Tourismusbüro hier seinen Sitz.
Die Aktivitäten begannen 2001 mit der Ausstellung „Kristalle des Wallis und geodätische Instrumente“, die in drei Monaten 12 000 Menschen anzog. Im Herbst 2008 trat die Stiftung als Musée des Sciences de la Terre auf. Es soll das alpine Naturerbe rund um Martigny schützen, dokumentieren und bekannt machen.
Heute zeigt das Haus in der Dauerausstellung Kristalle und Mineralien aus der eigenen Sammlung, erklärt die Entstehung der Erdkruste und der Berge und widmet sich den Kristallsuchern, deren Wissen seit 2024 als immaterielles Kulturerbe des Kantons Wallis anerkannt ist. Im Untergeschoss führt eine nachgebaute Walliser Mine mit Grubenwagen und Bergwerkswerkzeug in den Bergbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ein.
Highlights
- Kristalle und Mineralien aus dem Wallis und den Alpen
- Nachgebaute Walliser Mine mit Grubenwagen und Bergbauwerkzeug
- Sammlung zum Wissen der Kristallsucher, seit 2024 kantonales immaterielles Kulturerbe
- Historische Maison Tissières von 1906
Dauerausstellungen
- Ça brille à Martigny ! Cristaux et minéraux – Die Dauerausstellung zeigt Kristalle und Mineralien aus der eigenen Sammlung und erklärt, wie Erdkruste, Berge und Kristalle entstanden sind.
- Mine valaisanne reconstituée – Eine nachgebaute Walliser Mine mit Grubenwagen und Bergwerkswerkzeug zeigt den Bergbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
- Gegründet
- 2008
- Träger
- Fondation Tissières
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 6 CHF |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 3 CHFbis 10 Jahre frei · Jugendliche von 11 bis 17 Jahren CHF 3; Kinder von 0 bis 10 Jahren frei. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5 CHF p. P.Pro Person |
| Geführte Besichtigung für Gruppen bis 15 Personen (1 Stunde, Eintritt inbegriffen) | 150 CHFFür Schulklassen aus Martigny kostenlos |
Der Eintritt umfasst die Dauerausstellung und die laufende Sonderausstellung. MyPrivilege: 50 % Ermässigung. Freier Eintritt für Mitglieder des Vereins der Freunde des Museums, Raiffeisen-Mitglieder, mit dem Schweizer Museumspass, Abobo (Walliser Kulturabo), der Carte Bienvenue von Martigny und dem AG Culturel für unter 25-Jährige.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 10 Jahre frei |
|---|
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Die Ausstellung ist laut Museum ausdrücklich für Familien gedacht; im „Coin des enfants“ steht ein Spiel zum Herunterladen und Ausdrucken bereit.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Laut Museum rund 10 Minuten vom Bahnhof Martigny.
Adresse: Avenue de la Gare 6, 1920 Martigny.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Hinweise | Geführte Besichtigungen für Gruppen bis 15 Personen dauern eine Stunde; für Klassen aus Martigny sind sie kostenlos. |



