
Museum kunst + wissen
Museum im Oberen Amtshaus am Rhein in Diessenhofen: Werke von Carl Roesch, Relikte der Rotfärberei und Stoffdruckerei sowie Kunstausstellungen.
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Über das Museum
Das Museum befindet sich im Oberen Amtshaus, einem Gebäude des 16. Jahrhunderts, das einst zum Kloster Petershausen in Konstanz gehörte. Ab 1814 nutzten Diessenhofer Unternehmer das Haus für eine Stofffärberei und -druckerei, die später als Türkischrotfärberei und Kattundruckerei bekannt wurde. Zur Blütezeit arbeiteten dort 110 Menschen an 45 Drucktischen; 1884 wurde der Betrieb stillgelegt, nachdem künstliche Farbstoffe die Krappwurzel ersetzt hatten.
1947 erwarb die Stadtgemeinde das Areal. Funde aus der alten Färberei und ein Bündel Musterzeichnungen führten 1951 zu einer ersten öffentlichen Ausstellung und zur Idee eines Museums. Am 8. Dezember 1961 öffnete das Stoffdruckereimuseum in den ehemaligen Fabrikräumen; im Obergeschoss erhielt der Diessenhofer Künstler Carl Roesch (1884–1979) Räume für eine Dauerausstellung. Das Ortsmuseum wurde lange von Lokalhistorikern und Lehrern ehrenamtlich geführt.
Nach einigen Jahren mit vereinzelten Kunstausstellungen eröffnete das Haus am 14. Februar 2014 unter der Leitung einer Kunsthistorikerin neu, richtete sich inhaltlich neu aus und erhielt den heutigen Namen Museum kunst + wissen. Auf drei Ebenen zeigt es heute Sonderausstellungen zu Kunst, Kultur, Natur und Ortsgeschichte sowie Werke von Carl Roesch und anderen Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zu Diessenhofen und die Sammlung zur Rotfärberei und Stoffdruckerei.
Highlights
- Werke des Diessenhofer Künstlers Carl Roesch (1884–1979)
- Relikte der ehemaligen Rotfärberei und Kattundruckerei
- Historisches Amtshaus des 16. Jahrhunderts mit Treppenturm direkt am Rhein
- Stoffdruck-Workshop für Schulklassen mit Holzmodeln
- Freier Eintritt
Dauerausstellungen
- Sammlung zur Rotfärberei und Stoffdruckerei – Gezeigt werden Relikte der Türkischrotfärberei und Kattundruckerei, die vor rund 200 Jahren im Museumsgebäude betrieben wurde, darunter Entwurfszeichnungen und Druckmodel.
- Werke von Carl Roesch – Das Museum bewahrt Arbeiten des Diessenhofer Künstlers Carl Roesch (1884–1979) und weiterer Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zur Stadt.
- Gegründet
- 1961
- Träger
- Stadtgemeinde Diessenhofen
- Leitung
- Lucia Angela Cavegn
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Private Übersichtsführung für Gruppen (60–90 Min.) | 150 CHFPauschal, je nach Dauer bis CHF 200; bei Anreise per Schiff CHF 20 Rabatt |
|---|---|
| Stoffdruck-Workshop für Schulklassen (ca. 2 Std., bis 16 Personen) | 320 CHFInklusive Material; Thurgauer Klassen können beim Kulturamt einen Beitrag beantragen |
Der Museumsbesuch ist gratis, das Museum bittet um eine Kollekte.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Eingangsetage mit den Sonderausstellungen ist für Menschen mit Gehbehinderung zugänglich, eine mobile Rollstuhlrampe ist vorhanden. Es gibt kein rollstuhlgängiges WC.
Kinder & Familie
- Familienführungen & Workshops
Für Schulklassen gibt es einen Stoffdruck-Workshop, bei dem mit Holzmodeln gedruckt wird.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Schifflände Diessenhofen
Von Frühjahr bis Herbst mit dem Schiff der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein nach Diessenhofen; das Museum liegt wenige Gehminuten von der Schifflände entfernt.
Service & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop mit Ansichtskarten, Kunstkarten, Wanderkarten und Büchern über und aus Diessenhofen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Private Führungen für Gruppen auf Deutsch, Französisch und Italienisch, auch als Halbtagesprogramm mit Kaffeepause. Das Museum ist ein TiM-Museum und heißt Tandems willkommen. |





