
Ortsmuseum Hinwil
Ortsmuseum in einem Flarz-Riegelhaus von 1718 mit Wohnräumen um 1800, Scheune, Turpenschopf und Schaulager; Eintritt frei.
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Über das Museum
Das Ortsmuseum Hinwil besteht seit 1925: Damals kaufte Rudolf Müdespacher den zweitältesten Teil der Liegenschaft, der danach zum Ortsmuseum umgenutzt wurde. 2025 feierte das Haus sein 100-jähriges Bestehen. Getragen wird es von der Gesellschaft Ortsmuseum Hinwil (GOH), einem parteipolitisch und konfessionell neutralen Verein.
Das Wohnhaus, ein Flarz-Riegelhaus, wurde 1718 von Hans-Ulrich Furrer erbaut und in mehreren Etappen erweitert: 1737 durch einen Anbau zum Bach hin, 1816 und 1832 durch Anbauten nach Osten. Die weitgehend originalen Wohnräume machen die Zeit um 1800 erlebbar; im Webkeller wird die Heimarbeit gezeigt. Weitere Räume befassen sich mit der früheren Gesundheitsvorsorge, Volkskunde, Hinwiler Geschichte und Uniformen. Eine Besonderheit ist die Hausorgel, die 1856 ein Bauer aus Wernetshausen baute.
Hinter dem Haus steht die Scheune von 1794 (1991 total renoviert), in der die bäuerliche Arbeit im Jahreslauf mit Geräten und Wagen sowie traditionelle Handwerke gezeigt werden. Der Turpenschopf erinnert an das Torfstechen in den Hinwiler Riedern. Was im Museum keinen Platz findet, ist im Schaulager in der früheren Sanitätshilfestelle beim Schulhaus Breite zu sehen. Dazu kommt ein Feuerwehrmuseum im Spritzenhaus, das Feuerwehr-Veteranen betreuen.
Highlights
- Wohnräume im Flarz-Riegelhaus von 1718 mit originalem Charakter
- Webkeller zur Heimarbeit und Hausorgel von 1856
- Scheune von 1794 mit bäuerlichen Geräten und Handwerken
- Turpenschopf zum Torfstechen und Schaulager
- Eintritt frei, viele Objekte dürfen ausprobiert werden
Dauerausstellungen
- Wohnhaus im Flarz-Riegelhaus – Weitgehend originale Wohnräume um 1800, Webkeller zur Heimarbeit und Räume zu Gesundheitsvorsorge, Volkskunde, Ortsgeschichte und Uniformen.
- Scheune und Turpenschopf – Bäuerliche Arbeiten im Jahresablauf mit Geräten und Wagen, traditionelle Handwerke und das Torfstechen.
- Schaulager – Objekte zum Wandel des Alltags im 19. Jahrhundert, als die Industrialisierung bäuerliches Leben und Heimarbeit verdrängte.
- Gegründet
- 1925
- Träger
- Gesellschaft Ortsmuseum Hinwil (GOH)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | 100 CHF p. P.Schulklasse: 100 CHF pro Klasse, Hinwiler Klassen gratis. |
|---|
Eintritt frei. Klassenbesuch 100 CHF pro Klasse (Klassen aus Hinwil kostenlos).
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
Das Museum versteht sich als familienfreundlich; viele Gegenstände dürfen ausprobiert werden. Der Gwunderkoffer mit rund 30 Museumsobjekten zum Erforschen kann für Schulklassen ausgeliehen werden.
Anreise & Parken
Das Museum liegt an der Oberdorfstrasse 11 in Hinwil. Ein Besuch lässt sich gut mit Ausflügen ins Hinwiler Tobel oder zum Bachtel verbinden.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
In der Museumsscheune finden Konzerte und Anlässe statt.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen durch Museum und Schaulager nach Voranmeldung über das Online-Formular oder bei Ursina Hilty (Führungen und Reservationen). Schulklassen gestalten den Besuch nach eigenen Wünschen; viele Objekte dürfen ausprobiert werden. Das Museum eignet sich bei jedem Wetter und bietet Sitzgelegenheiten für einen Imbiss. |


