
Museo de Santa Clara
Museum im Kloster der Klarissinnen in Murcia, errichtet auf dem andalusischen Alcázar von Ibn Hud, mit islamischer Kunst und sakraler Kunst.
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Über das Museum
Das Kloster Santa Clara la Real erhebt sich über einem andalusischen Lustpalast außerhalb der Medina, der im 12. Jahrhundert umgebaut und nach der almohadischen Eroberung verlassen wurde. Zwischen 1228 und 1238 errichtete Ibn Hud darauf den Alcázar Menor, ein Gebäude, das als Beispiel für den Übergang von der almohadischen zur nasridischen Kunst gilt. Nach der kastilischen Eroberung von 1266 war er königliche Residenz; darin wohnten Alfons X., Violante von Aragón und Jaime I.
1365 überließ Peter I. von Kastilien die Räume der Äbtissin Berenguela de Espín und dem Orden der Klarissinnen, die sie 1367 als Konvent einrichteten. Ende des 15. Jahrhunderts wurden mit Unterstützung der Katholischen Könige der Kreuzgang und die Kirche im spätgotischen Stil errichtet; im 18. Jahrhundert wurde die Anlage im Rokokostil ausgestaltet. 1981 wurde sie als Bien de Interés Cultural erklärt. 1995 entstand eine neue Wohnanlage für die Nonnen, wodurch Aufrisse des islamischen Palastes rekonstruiert und Reste früherer Paläste freigelegt werden konnten.
Die Klarissinnen leben weiterhin im Kloster, das sie mit dem Museum teilen. Der Bereich der andalusischen Kunst und Archäologie belegt den nördlichen Saal des Palastes von Ibn Hud und zeigt Stuckarbeiten (yeserías), Holzarbeiten und Mukarnas, außerdem die sogenannte Flautista aus einer früheren Periode. Der Rundgang der sakralen Kunst vereint Werke des Klosters, darunter Stücke von Francisco Salzillo, und bewahrt eines der ältesten arabischen Wasserbecken Spaniens.
Highlights
- Alcázar Menor von Ibn Hud mit einem der ältesten arabischen Wasserbecken Spaniens
- Stuckarbeiten, Holzarbeiten und Mukarnas aus al-Andalus
- La Flautista, Stück andalusischer Kunst des 12. Jahrhunderts
- Werke von Salzillo, darunter der Cristo de las Isabelas
- Gotischer Kreuzgang und Rokokodekoration des Klosters
Dauerausstellungen
- Arte y arqueología andalusí – Stuckarbeiten, Holzarbeiten und Mukarnas aus dem Palast von Ibn Hud, außerdem Stücke aus einer früheren Periode, darunter die sogenannte Flautista.
- Tiempos de Silencio – Sakrale Kunst des Klosters im östlichen Flügel und im oberen Chor, mit Werken von Francisco Salzillo.
- Gegründet
- 1367
- Träger
- Comunidad Autónoma de la Región de Murcia
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei. Führungen werden direkt beim Museum angefragt.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das offizielle Datenblatt enthält keine Angaben zur Barrierefreiheit.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen nur nach Voranmeldung. Im Winter dienstags bis samstags um 10:00, 11:00, 12:00, 16:30, 17:00 und 17:30 Uhr sowie sonntags und feiertags um 11:00 und 12:00 Uhr; im Sommer um 10:00, 11:00 und 12:00 Uhr. Die Klarissinnen leben weiterhin im Kloster, das sie mit dem Museum teilen. |





