
Muzeum Českého lesa v Tachově
Museum in einem barocken Franziskanerkloster, das die Geschichte des Tachovsko, die Volkskunde und die Natur des Český les vorstellt.
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Über das Museum
Das Museum befindet sich im ehemaligen Franziskanerkloster. An der Stelle eines Spitals, das im Januar 1421 von hussitischen Truppen niedergebrannt wurde, siedelten sich 1466 die Franziskaner an. Das neue Kloster entstand in den Jahren 1686–1689 nach Plänen des Architekten Martin Allio, die Kirche der hl. Maria Magdalena und der hl. Elisabeth in den Jahren 1689–1694; der barocke Komplex wurde 1695 mit dem Ostflügel vollendet. Das Kloster wurde 1950 gewaltsam aufgelöst und nach 1989 nicht wieder eröffnet. Beim Bombardement der Stadt am 14. Februar 1945 brannten Kloster und Kirche aus und blieben zwei Jahre ohne Dächer.
Ein regionales heimatkundliches Museum entstand hier 1954, 1959 wurde es zur eigenständigen Institution erhoben. Seit 2003 ist der Plzeňský kraj (Region Pilsen) Träger; er kaufte die Klostergebäude später von der Kirche, ohne die Kirche selbst.
Die heutige Ausstellung umfasst das ehemalige Klosterrefektorium mit der ursprünglichen Wand- und Deckenmalerei, die Geschichte des Bezirks bis 1945 (tschechische und deutsche Texte), eine Ausstellung über das Tachovsko in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Touchscreens und Projektionen, die Volkskunde des Český les mit einem bürgerlichen Interieur, einer Schmiede und Spielwerken, die Natur des Český les sowie das interaktive Lebende Museum für Kinder.
Highlights
- Ehemaliges Klosterrefektorium mit barocker Ausmalung und einer lebensgroßen Gruppe des Letzten Abendmahls
- Gotische Sammlung von Madonnenfiguren und Altarflügeln
- Ausstellung zur Geschichte des Tachovsko bis 1945 und zur Verarbeitung von Perlmutt zu Knöpfen
- Volkskundliche Ausstellung mit Pfeifenorchestrion
- Interaktiver grüner Pfad und Vivarium mit Gelbbauchunken
Dauerausstellungen
- Historie do roku 1945 – Ausstellung zur Geschichte des Bezirks Tachov von der Vorzeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mit Originalgegenständen, Fotografien und Multimedia; die Texte sind tschechisch und deutsch.
- Tachovsko ve 2. polovině 20. století – Überwiegend virtuelle Ausstellung mit Touchscreens und Projektionen zum Eisernen Vorhang, untergegangenen Dörfern sowie den Ereignissen der Jahre 1968 und 1989.
- Národopis Českého lesa – Neun Räume ehemaliger Klosterzellen mit bürgerlichem Interieur, bäuerlicher Wohnkultur, Schmiede, Kleidung, Küche und Spielwerken.
- Gegründet
- 1954
- Träger
- Plzeňský kraj (příspěvková organizace)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 40 Kč |
|---|---|
| Ermäßigt | 20 KčKinder, Studierende und Rentnerinnen und Rentner |
| Kinder & Jugendliche | 20 KčKinder im Vorschulalter haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 20 KčRentnerinnen und Rentner. |
| Studierende & Azubis | 20 Kč |
| Gruppen | –Schulklassen haben freien Eintritt. |
| Familien | 80 Kč |
Eintritt frei haben auch Inhaber eines AMG-Ausweises. Im Museum können der Eintritt und ausgewählte Artikel mit Karte bezahlt werden.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | 80 Kč |
|---|
- Mitmach- & Anfassstationen
In der Ausstellung gibt es einen interaktiven grünen Pfad, auf dem Berühren und Spielen erlaubt sind (zusammensetzen eines Gefäßes aus Scherben, Puzzle der Stadtwappen, Honigschleuder, Schmiedebalg). Von April bis Oktober sind im Naturbereich lebende Gelbbauchunken zu beobachten. Kleinen Kindern wird in der volkskundlichen Ausstellung auf Wunsch ein Märchen erzählt.
Anreise & Parken
Das Museum befindet sich im ehemaligen Franziskanerkloster an der Třída Míru in Tachov.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen und spezielle Programme müssen telefonisch im Voraus gebucht werden (bei speziellen Programmen mindestens eine Woche vorher). Die Texte der historischen Ausstellung sind tschechisch und deutsch. |




