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Šachova synagoga

Renaissancesynagoge polnischen Typs in Holešov mit barocker Ausstattung, der Ausstellung Židé a Morava und dem Studierzimmer des Rabbiners Šach.

ÖffnungszeitenEintritt 120 Kč

Über das Museum

Die hölzerne Synagoge in Holešov brannte 1560 nieder; an ihrer Stelle entstand ein Steinbau im Renaissancestil. Ihren Namen trägt sie nach Rabbi Šabtaj ben Meir ha-Kohen, genannt Šach, der hier fünf Jahre lehrte und 1663 starb; sein Grab befindet sich auf dem nahegelegenen jüdischen Friedhof. Eine Erweiterung kam 1615 hinzu, und in den Jahren 1725–1737 folgten barocke Umbauten einschließlich eines gewölbten Gebetsraums und einer Ausstattung, von der die ursprüngliche Malerei aus dem Jahr 1737 erhalten ist.

Die Synagoge ist die einzige Synagoge des sogenannten polnischen Typs, die in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten blieb, und gilt deshalb als weltweites Unikat. Nach der Eröffnung einer neuen Synagoge 1893 diente sie nicht mehr dem Gottesdienst; während des Zweiten Weltkriegs wurde sie als Tischlerwerkstatt und Lager genutzt. In den 1960er-Jahren wurde sie erneuert und 1964 als Museum eröffnet. 1994 wurde sie der jüdischen Gemeinde zurückgegeben; heute wird sie vom Městské kulturní středisko Holešov verwaltet.

Besucher sehen den Gebetsraum mit der reich verzierten Bima, die Ausstellung Židé a Morava in der Frauengalerie und in der ehemaligen jüdischen Schule sowie das Studierzimmer des Rabbiners Šach im zweiten Stock, das seit 2016 geöffnet ist und eine nahezu vollständige Sammlung seiner Schriften enthält. Ergänzt wird der Rundgang durch den jüdischen Friedhof mit Tausenden Grabsteinen, der frei zugänglich ist.

Highlights

  • einzige erhaltene Synagoge polnischen Typs in ursprünglicher Gestalt
  • barocke Ausstattung des Gebetsraums von 1737 und die Bima
  • Ausstellung Židé a Morava
  • Studierzimmer des Rabbiners Šach mit seinen Schriften
  • nahegelegener jüdischer Friedhof mit dem Grab des Rabbiners Šach

Dauerausstellungen

  • Židé a Morava – Ausstellung in der Frauengalerie und der ehemaligen jüdischen Schule über die Geschichte der Juden in Mähren bis zum Zweiten Weltkrieg, mit rituellen und alltäglichen Gegenständen.
  • Šachova studovna – Studierzimmer im zweiten Stock, seit 2016 geöffnet, mit einer nahezu vollständigen Sammlung der Schriften des Rabbiners Šach, das Besuchern und Forschern dient.
Gegründet
1964
Träger
Městské kulturní středisko Holešov (budova je majetkem Židovské obce Brno)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene120 Kč
Ermäßigt70 Kč
Familien280 Kč

Angaben laut dem Portal Kudy z nudy; die Website der Stadt nennt keinen Eintrittspreis. Der Preis gilt für eine Führung mit Guide (etwa eine Stunde). Der jüdische Friedhof ist ohne Guide frei zugänglich.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Angaben zur Barrierefreiheit liegen nicht vor.

Kinder & Familie

Besuchsdauerca. 60 Min.
Familienticket280 Kč

    Für Familien gibt es ein Familienticket.

    Anreise & Parken

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

    Service & Gastronomie

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

    Besuch planen

    Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
    HinweiseDie Führung mit Guide dauert etwa eine Stunde. Öffentliche Gottesdienste finden nur während der Woche der jüdischen Kultur statt.

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