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Orkney Wireless Museum in Kirkwall – Bild 1 von 2
Foto: G J Coyne · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Orkney Wireless Museum in Kirkwall – Bild 2 von 2
Foto: Ymblanter · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Orkney Wireless Museum

Von Freiwilligen betriebenes Museum in Kirkwall mit einer großen Sammlung von Haushalts- und Kriegsradios, darunter eine nachgebaute Radarstation und ein Funkgerät aus einem U-Boot.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Das Orkney Wireless Museum entstand aus der Sammlung von James MacDonald (1927 bis 1988), der auf South Ronaldsay geboren wurde und als Elektriker und Radioreparateur ausgebildet war. Im Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Zivilist für das War Office auf dem Marinestützpunkt in Lyness und auf RAF-Stationen auf Orkney. Schon als Junge begann er, alte Radios zu sammeln, und nach dem Krieg trug er möglichst viele erhaltene Kriegsgeräte zusammen.

1984 öffnete er seine Sammlung im Elternhaus auf South Ronaldsay als „An Orkney Wireless Museum“ für die Öffentlichkeit. Nach seinem Tod 1988 wurde 1990 eine Familienstiftung gegründet, die das Museum weiterführte. 1994 trat das Museum der Museums and Galleries Commission bei; 1997 zog die Sammlung in die heutigen Räume in Kirkwall nahe dem Hafen. Heute wird es von einer gemeinnützigen Gesellschaft betrieben, in der ausschließlich unbezahlte Freiwillige arbeiten.

Die Ausstellung zeichnet die Geschichte des Radios nach, von den großen Geräten der 1930er Jahre bis zu kleinen Transistorradios, mit Haushaltsgeräten von Herstellern wie Marconi und Cossor. Ein Kriegsbereich zeigt, wie Scapa Flow und die Home Fleet im Zweiten Weltkrieg geschützt wurden, mit einer nachgebauten Radarstation, Funkgeräten aus Bombern und Spitfires, Radios in Agentenkoffern und einem Funkgerät aus einem U-Boot. Außerdem gibt es Orkneys erste Jukebox und eine Reihe von Radios in ausgefallenen Designs. Das Museum besitzt ein eigenes Amateurfunk-Rufzeichen, GB2OWM.

Highlights

  • Haushalts- und Militärradios ab den 1930er Jahren
  • Kriegsausstellung zur Verteidigung von Scapa Flow
  • Nachgebaute Radarstation
  • Radios aus Bombern, Spitfires und einem U-Boot
  • Orkneys erste Jukebox und Transistorradios in ausgefallenen Designs

Dauerausstellung

  • Radio and wartime communications collection – Haushaltsradios ab den 1930er Jahren und ein Kriegsbereich mit einer nachgebauten Radarstation, Flugzeug- und Agentenfunkgeräten sowie Ausrüstung aus einem U-Boot.
Gegründet
1984
Träger
Orkney Wireless Museum (charitable company)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Der Eintritt erfolgt nach Spende.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Kinder & Familie

  • Mitmach- & Anfassstationen

Kinder können auf einem frühen Computerspiel Tennis spielen oder das Drahtspiel ausprobieren; Erwachsene können ein Röhrenradio aus den 1950er Jahren einstellen.

Anreise & Parken

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Besuch planen

HinweiseBesucherinnen und Besucher können Kriegsfotoalben durchblättern oder im Museum auf einem Laptop eine DVD ansehen.

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