Skulpturen, Federzeichnungen und Malerei, in denen sich der Künstler mit Tierdarstellungen zwischen Ursprung und Bewahrung beschäftigt. Zur Finissage am 8. Oktober ist Peter Hecht selbst mit Liedern zur Gitarre zu Gast.
Über das Museum
Weil die Brunnen der hoch über der Spree gelegenen Bautzener Altstadt am Ende des 15. Jahrhunderts nicht mehr genügend Wasser lieferten, ließ die Stadt 1496 unter Leitung des Franziskanermönchs Martin Gregor eine erste, noch hölzerne Wasserkunst errichten. Um ihre Inbetriebnahme rankt sich die bekannte Sage von einem Frosch, der die Leitung verstopft haben soll. Der Holzbau brannte 1515 ab.
Seine heutige Gestalt erhielt der Turm 1558 durch Ratsbaumeister Wenzel Röhrscheidt den Älteren: Der rund 47 Meter hohe, sich nach oben verjüngende Rundbau aus Stein wurde in die Stadtbefestigung eingebunden und diente damit zugleich als Wehrturm. Ein Wasserrad trieb Kolbenpumpen an, die zunächst Spreewasser, später Grundwasser in einen Kupferbehälter in der Turmspitze drückten; von dort floss es durch Holzröhren bis zum Fleischmarkt. Ab 1877 speiste die Anlage den neu gebauten Wasserturm der Altstadt.
Erst 1965, als ein neues Wasserwerk die Versorgung übernahm, wurde die Wasserkunst nach mehr als 450 Jahren stillgelegt. Nach Sanierungen in den 1980er Jahren und 2006/07 ist sie heute ein technisches Museum: Im Maschinenhaus ist die Pumpentechnik zu sehen, eine um 1920 eingebaute Francis-Turbine erzeugt mit der Kraft der Spree in kleinem Umfang Strom. Über 184 Stufen gelangen Besucher vom Keller auf die Aussichtsplattform. Von Mai bis Oktober zeigen wechselnde Ausstellungen im Turminneren Arbeiten regionaler Künstlerinnen und Künstler; seit 1992 findet rund um den Turm zudem das Wasserkunstfest statt.
Highlights
Historische Maschinenanlage mit Kolbenpumpen und Francis-Turbine
Aussichtsplattform nach 184 Stufen mit Blick über die Bautzener Altstadt
Wehrturm von 1558 als Teil der Stadtbefestigung
Wechselnde Kunstausstellungen regionaler Künstler (Mai bis Oktober)
Wasserkunstgarten an der Spree
Dauerausstellungen
Maschinenanlage der Alten Wasserkunst – Im Maschinenhaus wird gezeigt, wie Wasserkraft über Jahrhunderte Pumpen antrieb, die Bautzen mit Trinkwasser versorgten; heute erzeugt eine Turbine hier Strom.
Gegründet
1558
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
3,50 €
Ermäßigt
2,50 €Schüler, Studierende, Menschen mit Behinderung
Kinder & Jugendliche
1,50 €Kinder bis 14 Jahre zahlen 1,50 €; ein Freialter ist nicht ausgewiesen.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen.
Menschen mit Behinderung
2,50 €Ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung.
Studierende & Azubis
2,50 €Ermäßigter Eintritt für Schüler und Studierende.
Gruppen (ab 10 Pers.)
2,50 € p. P.Gruppentarif ab 10 Personen.
Familien
–Kein Familienticket ausgewiesen.
Turmführungen nach vorheriger Absprache: 40 € pro Führung zuzüglich Eintritt pro Person. Preisstand Dezember 2023.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht: keine Angabe
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Keine offiziellen Angaben zur Barrierefreiheit. Die Aussichtsplattform ist nur über 184 Treppenstufen erreichbar, das Maschinenhaus liegt im Kellergeschoss.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
In der Altstadt am Spreeufer unterhalb der Michaeliskirche gelegen; vom Bahnhof Bautzen ca. 20 Minuten Fußweg.
In den Sommermonaten lädt der Wasserkunstgarten zum Verweilen ein; dort finden auch Veranstaltungen wie der Wintermarkt zwischen den Jahren statt.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja
Hinweise
Das Maschinenhaus ist ganzjährig zu besichtigen. Führungen durch den Turm nur nach vorheriger Absprache (Tel. 03591 41588). Von Mai bis Oktober wechselnde Kunstausstellungen auf zwei Ebenen im Turminneren.