
Anna-Katharina-Emmerick-Gedenkstätte
Gedenkstätte unter der Krypta der Dülmener Heilig-Kreuz-Kirche mit dem Krankenzimmer, Andenken und Schriften der seligen Anna Katharina Emmerick.
Über das Museum
Anna Katharina Emmerick wurde 1774 in Flamschen bei Coesfeld geboren, trat 1803 in das Dülmener Augustinerinnenkloster Agnetenberg ein und lebte nach dessen Aufhebung bis zu ihrem Tod 1824 in verschiedenen Häusern der Stadt. Ab 1812 zeigten sich bei ihr Wundmale, die kirchliche und staatliche Kommissionen untersuchten; der Dichter Clemens Brentano schrieb jahrelang ihre Visionen nieder. Ihr Grab auf dem Dülmener Friedhof wurde rasch zu einem Ziel von Pilgern.
Die Heilig-Kreuz-Kirche entstand 1936–1938 nach Entwürfen von Dominikus Böhm als Pfarrkirche und zugleich als künftige Grab- und Wallfahrtskirche für Emmerick. Nach schweren Kriegsschäden 1945 wurde sie bis 1953 wieder aufgebaut. 1975 wurden die Gebeine Emmericks vom benachbarten Friedhof in die Krypta überführt.
Nach ihrer Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II. im Jahr 2004 gestaltete man das Grab neu und richtete unter der Krypta die Gedenkstätte ein. Kernstück ist das Krankenzimmer aus dem Haus der Gastwirtschaft Limberg, in dem Emmerick mehrere Jahre lebte: Es wurde 1899 vor dem Abbruch des Hauses ausgebaut und samt Einrichtung erhalten. Dazu kommen eine umfangreiche Sammlung persönlicher Gegenstände, Andenken und Schriften von und über die Mystikerin. Ehrenamtliche des Emmerick-Bunds betreuen die Gedenkstätte, bieten Führungen an und begleiten Wallfahrtsgruppen.
Highlights
- Originales Krankenzimmer aus dem Haus Limberg mit Einrichtung
- Persönliche Gegenstände, Andenken und Schriften zu Anna Katharina Emmerick
- Grab der Seligen in der Krypta der Heilig-Kreuz-Kirche
- Kirchenbau von Dominikus Böhm mit großer Rosette an der Westseite
- Träger
- Emmerick-Bund e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
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Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
Für Erstkommunionkinder aus Dülmen gestaltet der Emmerick-Bund Nachmittage auf den Spuren Emmericks in der Kreuzkirche; die Website des Emmerick-Bunds stellt Unterrichtsmaterial bereit.
Anreise & Parken
Ein rund 69 km langer Pilgerradweg verbindet Geburtshaus und Kirchen in Coesfeld mit Grab und Gedenkstätte in Dülmen.
Route planenService & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen durch die Gedenkstätte nach Anmeldung im Pfarrbüro Heilig Kreuz. Dülmen Marketing bietet zudem Stadtrundgänge zu fünf Lebensstationen Emmericks und eine Emmerick-Bustour an. |




