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Bunkermuseum Oberhausen im ehemaligen Knappenbunker
Foto: Dat doris · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Bunkermuseum Oberhausen im ehemaligen Knappenbunker

Städtisches Museum in einem Hochbunker von 1940 in Oberhausen zum Luftkrieg im Ruhrgebiet und in Europa – Eintritt frei, mittwochs und sonntags geöffnet.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Der Hochbunker an der Straße Alte Heid im Oberhausener Knappenviertel wurde 1940 zum Schutz der Zivilbevölkerung errichtet. Das Ruhrgebiet mit seiner Schwerindustrie war im Zweiten Weltkrieg ein Hauptziel alliierter Bombenangriffe, entsprechend groß war der Bedarf an Schutzräumen. Der Stahlbetonbau mit vieleckigem Grundriss, rund 50 Meter lang und 20 Meter breit, verteilt sich auf Keller, Erd- und Obergeschoss und bot bis zu 2000 Menschen Platz.

1999 übernahm die Stadt Oberhausen den Bunker, 2001 eröffnete darin das Bunkermuseum. Das Gebäude ist heute zugleich Teil des Bürgerzentrums Alte Heid. Organisatorisch gehört das Museum zusammen mit der Gedenkhalle Oberhausen zum städtischen Informationszentrum Gedenkhalle/Bunkermuseum.

Die überarbeitete Dauerausstellung „Heimatfront“ verbindet den von den Nationalsozialisten entfesselten Eroberungs- und Vernichtungskrieg mit dem alliierten Luftkrieg an der Ruhr. Beispiele aus Oberhausen und aus England machen erfahrbar, was die Bombardierungen für die Menschen bedeuteten, und schlagen einen Bogen zu heutigen Kriegen. Neben der Dauerausstellung zeigt das Museum Wechselausstellungen, bietet Workshops für Schulklassen an und ist Anlaufstelle für das Oberhausener Stolperstein-Projekt.

Highlights

  • Originaler Hochbunker von 1940 für bis zu 2000 Schutzsuchende
  • Dauerausstellung „Heimatfront“ zum Luftkrieg im Ruhrgebiet und in Europa
  • Kostenfreie Führungen und Schul-Workshops
  • Anlaufstelle für die Stolpersteine in Oberhausen

Dauerausstellungen

  • Heimatfront. Vom ‚Blitzkrieg‘ in Europa zum Luftkrieg an der Ruhr – Überarbeitete Dauerausstellung zum Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg, die deutsche Angriffspolitik und alliierte Bombardements an Beispielen aus Oberhausen und England verknüpft und auf heutige Kriege blickt.
Gegründet
2001
Träger
Stadt Oberhausen (Informationszentrum Gedenkhalle/Bunkermuseum)
Leitung
Clemens Heinrichs

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Eintritt, Führungen und Schul-Workshops sind kostenfrei.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Nur bedingt für Kinder geeignetEmpfohlen ab 16 Jahren

    Rundgänge durch Museum und Ausstellung sind laut Museum für Personen ab etwa 16 Jahren geeignet; Schulangebote richten sich an Klassen ab Stufe 9.

    Anreise & Parken

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Service & Gastronomie

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Besuch planen

    Führungenja
    Angebote für Schulenja
    HinweiseÖffentliche Führungen an ausgewählten Abenden um 18 Uhr; wegen der engen Räume ist die Gruppengröße begrenzt und eine Anmeldung (Tel. 0208 6070531-0 oder info-gedenkhalle@oberhausen.de) erforderlich. Workshop „Luftkrieg in Oberhausen“ für die Klassen 9 bis 13 (2–4 Stunden).

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