7. März 2026 – 4. April 2027
Wie geht’s? Die Ausstellung über mentale Gesundheit
Mit interaktiven Stationen, Kunst und spielerischen Zugängen nähert sich die Schau dem Thema psychische Gesundheit und lädt zum Gespräch darüber ein.

Museum vom Menschen in Dresden: interaktive Ausstellungen über Körper, Gesundheit und Gesellschaft, berühmt für die Gläserne Frau, mit Kinder-Museum.
7. März 2026 – 4. April 2027
Mit interaktiven Stationen, Kunst und spielerischen Zugängen nähert sich die Schau dem Thema psychische Gesundheit und lädt zum Gespräch darüber ein.
15. Juli 2026 – 6. Dezember 2026
Mitmach-Ausstellung für Kinder ab 5 Jahren und Familien über Freude, Wut, Angst und andere Gefühle.
Sonderausstellung
Geplant von März 2027 bis März 2028: eine Ausstellung über heutige Mutterschaft zwischen Care-Arbeit, Beruf und gesellschaftlichen Erwartungen, nach einem Konzept des Kunstpalasts Düsseldorf.
Der Odol-Fabrikant Karl August Lingner gründete das Deutsche Hygiene-Museum 1912 als Volksbildungsstätte für Gesundheitspflege – angeregt durch den großen Erfolg der ersten Internationalen Hygiene-Ausstellung, die 1911 in Dresden stattgefunden hatte. Das heutige Gebäude am Rand des Großen Gartens entwarf Wilhelm Kreis; es wurde 1930 eröffnet. Im selben Jahr präsentierte das Museum den Gläsernen Menschen, eine durchsichtige anatomische Figur, die weltweit Aufsehen erregte; 1935/36 folgte die Gläserne Frau.
In der NS-Zeit stellte sich das Haus in den Dienst der Rassenhygiene und verbreitete die Ideologie des Regimes mit Wanderausstellungen, die Millionen Menschen sahen. Bei den Luftangriffen im Februar 1945 wurden Gebäude und Sammlungen schwer beschädigt. In der DDR diente das Museum als zentrale Einrichtung der Gesundheitserziehung.
Nach 1990 richtete es sich grundlegend neu aus und versteht sich seither als offenes Forum für Fragen rund um den Menschen, seinen Körper und das Zusammenleben. Von 2001 bis 2005 sanierte der Architekt Peter Kulka das denkmalgeschützte Gebäude, zugleich entstand die Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“. Sie zeigt heute auf fast 2.000 Quadratmetern rund 1.300 Objekte in sieben Themenräumen. Hinzu kommen das Kinder-Museum „Welt der Sinne“ und wechselnde Sonderausstellungen. Seit Dezember 2025 ist die aufwendig restaurierte Gläserne Frau wieder in einer eigens entwickelten Klimavitrine zu sehen.
| Erwachsene | 12 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 €Schüler über 16 Jahren, Studierende, Freiwilligendienstleistende (FSJ/BFD), Menschen mit einem GdB ab 50, Empfänger von Grundsicherung, Asylbewerber |
| Kinder & Jugendliche | freibis 16 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre frei. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 6 €Begleitperson frei · Ermäßigt ab GdB 50; Begleitperson (Merkzeichen B oder H) frei. |
| Studierende & Azubis | 6 € |
| Gruppen (ab 11 Pers.) | 9 € p. P.Ab 11 Personen. Schulklassen Sek. I und Kitas frei, Sek. II 2 € pro Person; Führungen 7 € pro Person zzgl. Eintritt (Schulgruppen 3–4 €, Fremdsprachenzuschlag 1 €). |
| Familien | –Kein Tages-Familienticket; Kinder bis 16 Jahre sind ohnehin frei. |
| Freitagsrabatt (ab 15 Uhr) | 6 €50 % auf den Tageseintritt, ermäßigt entsprechend 3 €. |
| Partnerkarte (Jahreskarte für zwei Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre) | 45 € |
| Jahreskarte für Schulen (pro Schuljahr) | 150 € |
Das Ticket gilt für alle Ausstellungen (Dauerausstellung, Kinder-Museum und Sonderausstellungen). Museumsgarten, Café und Community-Raum HY! sind kostenfrei zugänglich.
Rollstuhlrampe am Eingang, Aufzüge mit taktilen Bedienelementen zu allen Ausstellungen, Behindertentoiletten, Behindertenparkplätze nahe dem Eingang. Rollstühle und Kinderwagen frei verfügbar im Eingangsbereich. Taktile Raum- und Orientierungspläne, Bodenleitsystem und ertastbare Schlüsselobjekte; Audioguide für blinde und sehbehinderte Menschen; regelmäßige Führungen in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache; Audioguide-App auch in Gebärdensprache und Einfacher Sprache. Induktionsschleifen in den Veranstaltungsräumen. Assistenzhunde erlaubt.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 16 Jahre frei |
|---|
Kinder-Museum „Welt der Sinne“ mit Experimentier- und Spielstationen für 5- bis 12-Jährige; Familienführungen in den Schulferien (60 Min.), Entdeckertouren, Ferienprogramm, Kinderuni, Mitmachflyer und Rätselkarten zur Dauerausstellung; Kindergeburtstage im Kinder-Museum (bis 8 Kinder, ca. 2 Std.). Kinder unter 10 Jahren nur in Begleitung Erwachsener. Kinderwagen kostenlos im Eingangsbereich ausleihbar.
Georg-Arnhold-Bad/Deutsches Hygiene-Museum · 250 m
Straßenbahn 1, 2, 9, 12 bis „Deutsches Hygiene-Museum“ (ca. 400 m) oder 8, 10, 13 bis „Georg-Arnhold-Bad“ (ca. 250 m); vom Hauptbahnhof mit Linie 10; zu Fuß ca. 15 Min. von der Frauenkirche
Parkplatz gebührenpflichtig
Kostenpflichtige Parkplätze, Behindertenparkplätze (nahe dem Eingang) und Reisebusparkplätze in unmittelbarer Nähe.
Fahrradabstellplätze direkt vor dem Gebäude mit Reparatursäule; E-Bike-Akkus können nicht geladen werden.
Route planenRestaurant-Café „museumsKÜCHE“ (regional-saisonale Küche, Di–Fr 10–17, Sa/So 12–17 Uhr) mit Terrasse am Vorplatz. Kein Museumsshop mehr – die früheren Shopräume sind heute der Community-Raum HY!. Ausstellungen nur ohne Taschen und Rucksäcke; Schließfächer gegen 1-/2-€-Pfand und Garderobenhaken.
Bis zu 800 Personen.
Tagungszentrum im Museum: Großer Saal (573 m², bis 590 Sitz-/800 Stehplätze), Kleiner Saal, Marta-Fraenkel-Saal, Hörsaal, Wandelhalle, Empfangshalle (701 m², 450 stehend), acht Seminarräume und Innenhof-Terrasse – für Tagungen, Empfänge, Galadinner und Events. Kontakt: tagungszentrum@dhmd.de, 0351 4846-311/-313; Catering durch die museumsKÜCHE.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN, FR, PL, CS) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren und Filmen zu privaten Zwecken in Ausstellungen und öffentlichen Bereichen erlaubt, ohne Blitz und Stativ; einzelne Objekte mit Fotoverbot sind gekennzeichnet |
| Hinweise | Kostenlose Audioguide-App zur Dauerausstellung (über 50 Exponate) auch in Einfacher Sprache und Deutscher Gebärdensprache. Öffentliche Führungen sowie Gruppen- und Schulangebote. In den Ausstellungen kein Essen, Trinken oder Telefonieren; Tiere außer Assistenzhunden nicht erlaubt. |
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