Gedenkstätte ehemaliges SS-Sonderlager/KZ Hinzert
Gedenkstätte am Ort des früheren SS-Sonderlagers/KZ Hinzert mit Dokumentationshaus, Dauerausstellung, Mahnmal und Ehrenfriedhof – Eintritt frei.
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Über das Museum
Im Oktober 1939 richtete das NS-Regime in Hinzert im Hochwald ein Polizeihaftlager für Arbeiter am Westwall ein. Daraus wurde das SS-Sonderlager, später dem KZ Buchenwald unterstellt, in dem Gefangene aus vielen Ländern, vor allem aus Luxemburg und Frankreich, festgehalten wurden. Rund 10.000 Menschen waren hier inhaftiert, 313 Häftlinge aus neun Nationen starben. Am 3. März 1945 wurde das Lager geräumt, die letzten Häftlinge wurden auf einen Gewaltmarsch über den Rhein getrieben.
Die Erinnerung begann früh: 1946 legte die französische Militärregierung einen Ehrenfriedhof an, 1948 entstand die Sühnekapelle, 1986 stellte der ehemalige luxemburgische Häftling Lucien Wercollier sein Mahnmal auf. Der 1989 gegründete Förderverein setzte sich für einen Ort der Information und Begegnung ein; 2002 beschloss der Landtag von Rheinland-Pfalz den Bau eines Dokumentationshauses.
Das architektonisch ausgezeichnete Dokumentations- und Begegnungshaus wurde am 10. Dezember 2005 eröffnet. Seine Dauerausstellung zeichnet die Geschichte des Lagers nach, ein Audioguide führt in mehreren Sprachen durch die Räume. Träger der Gedenkstätte ist die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, der Förderverein bietet Führungen an. Das Außengelände mit Kapelle, Mahnmal und Friedhof gehört zum Rundgang.
Highlights
- Dauerausstellung im Dokumentations- und Begegnungshaus
- Mahnmal von Lucien Wercollier (1986)
- Sühnekapelle (1948) und Ehrenfriedhof (1946)
- Audioguide auf Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch
- Eintritt frei, kostenlose Führungen
Dauerausstellung
- Dauerausstellung im Dokumentations- und Begegnungshaus – Die Ausstellung erzählt die Geschichte des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert und seiner Häftlinge von 1939 bis 1945.
- Gegründet
- 2005
- Träger
- Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (mit Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e. V.)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt und Führungen sind kostenlos; der Förderverein freut sich über Spenden.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Dauerausstellung und Seminarräume sind rollstuhlgerecht, ebenerdiger Eingang. Führungen für sehbehinderte Besucher auf Anfrage.
Kinder & Familie
Nur bedingt für Kinder geeignet
Gedenkstätte zur NS-Verfolgung; Angebote für Grundschulen und weiterführende Schulen nach Anmeldung.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Wasserwerk Hinzert-Pölert
Nächste Bushaltestelle ist „Wasserwerk Hinzert-Pölert“.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Pkw- und Busparkplätze vorhanden.
Ab Trier über die A 602 und die L 151 Richtung Hermeskeil bis zur Abfahrt Hinzert-Pölert, dann der Beschilderung zur Gedenkstätte folgen.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN, FR, NL) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führungen des Fördervereins von April bis Oktober sonntags um 14:30 Uhr (ca. 1,5–2 Stunden, kostenlos, Treffpunkt vor dem Dokumentationshaus). Führungen für Gruppen und Schulklassen nur nach Voranmeldung. |



