30. April 2026 – 31. Jänner 2027
Die Welt im Geld
Münzen, Medaillen und Geldscheine aus Frankfurter Beständen zeigen, wie globale Ereignisse mit der lokalen Geldgeschichte verflochten sind.

Stadtmuseum am Römerberg mit Saalhof und Neubau: Frankfurts Geschichte vom Mittelalter bis heute, Stadtlabor und Junges Museum.
30. April 2026 – 31. Jänner 2027
Münzen, Medaillen und Geldscheine aus Frankfurter Beständen zeigen, wie globale Ereignisse mit der lokalen Geldgeschichte verflochten sind.
26. Juni 2026 – 27. Februar 2028
Stadtlabor-Ausstellung im 3. OG des Ausstellungshauses, die das geplante Museum im Höchster Bolongaropalast vorstellt und zum Mitgestalten einlädt.
Das Historische Museum Frankfurt geht auf eine bürgerschaftliche Initiative der Jahre 1877/78 zurück: Frankfurter Bürger wollten Zeugnisse der Stadtgeschichte sammeln und öffentlich zugänglich machen. Damit gehört es zu den ältesten städtischen Museen der Stadt; heute wird es von der Stadt Frankfurt am Main getragen.
Sein Sitz ist der Saalhof am Mainufer. Zu dem Ensemble gehören die staufische Saalhofkapelle aus dem 12. Jahrhundert – das älteste erhaltene Bauwerk Frankfurts –, der mittelalterliche Rententurm sowie Bernusbau und Burnitzbau. 1972 kam ein Betonbau hinzu, der wegen seiner Architektur und seines Ausstellungskonzepts umstritten blieb und 2011 abgerissen wurde. An seiner Stelle eröffnete im Oktober 2017 ein Neubau mit Sandsteinfassade nach Plänen von Lederer Ragnarsdóttir Oei, der zusammen mit den sanierten Altbauten einen neuen Museumsplatz bildet.
Die Dauerausstellungen erzählen die Stadtgeschichte in mehreren Teilen: „Frankfurt Einst?“ mit Sammlerräumen und Stadtmodellen, „Frankfurt Jetzt!“ mit dem partizipativen Stadtlabor. Im Haus befindet sich außerdem das Junge Museum für Kinder und Familien; in der neuen Altstadt richtete das Museum die Obergeschosse des rekonstruierten Hauses zur Goldenen Waage als Kaufmannswohnung des 17. und 18. Jahrhunderts ein. Seit Januar 2025 leitet Doreen Mölders das Museum; ein neuer Ableger im Höchster Bolongaropalast ist für 2027 angekündigt.
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 4 €Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB 50), Inhaber*innen der Frankfurt Card, Empfänger*innen von ALG II, Freiwilligendienstleistende, Mitglieder des Stadt- und Gästeführervereins sowie Gruppen ab 20 Personen (mit Nachweis) |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 4 €Begleitperson frei · Ermäßigung ab GdB 50; die Begleitperson hat freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | 4 €Ermäßigt mit Nachweis; Auszubildende frei. |
| Gruppen (ab 20 Pers.) | 4 € p. P.Ermäßigter Preis ab 20 Personen (Regel der städtischen Museen); Gruppenführungen nach Voranmeldung. |
| Familien | –Kein Familienticket; Kinder und Jugendliche unter 18 sind frei. MuseumsuferTicket für Familien 32 €. |
| Sonderausstellungen | 10 €Ermäßigt 5 €. |
| Alle Ausstellungen (Dauer- und Sonderausstellungen) | 12 €Ermäßigt 6 €. |
| MuseumsuferTicket (2 Tage, 39 Museen) | 21 €Ermäßigt 12 €, Familien 32 €. |
| MuseumsuferCard (Jahreskarte, 39 Museen) | 89 €Ermäßigt 45 €, Familien 150 €. |
Freier Eintritt: Satourday: jeden letzten Samstag im Monat freier Eintritt für alle (im August am vorletzten Samstag), meist mit kostenlosem Familienprogramm
Normal- und ermäßigter Preis gelten für die Dauerausstellungen. Frankfurt-Pass/Kulturpass und Geflüchtete 1 €. Inhaber*innen von MuseumsuferCard/-Ticket frei.
Bis auf den Rententurm, den 13. Sammlerraum und wenige Bereiche barrierefrei; Aufzüge in beiden Gebäuden (90 cm Türbreite). Rollstuhl-WC im Untergeschoss. Taktiles Bodenleitsystem mit Tastplänen auf allen Ebenen und Tastmodell am Museumsplatz. Rollstuhl und Rollator ausleihbar (nicht reservierbar). Induktionsschleife im Leopold-Sonnemann-Saal, zehn mobile Induktionsanlagen. Mediaguide mit Audiodeskription, Leichter Sprache und DGS; Führungen in DGS und Einfacher Sprache auf Anfrage. Zertifiziert nach „Reisen für Alle“.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Besuchsdauer | ca. 2 Std. |
|---|---|
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
Junges Museum mit historischen Spielräumen, Werkstätten, Ferienkursen und wechselnden Ausstellungen; zwei gedruckte Hefte für eine Familientour. Kinder ab 10 Jahren dürfen allein ins Museum, jüngere nur mit Begleitung ab 16 Jahren.
Römer/Paulskirche · 5 Min. zu Fuß
U4, U5 bis Dom/Römer; Tram 11, 12, 14 bis Römer/Paulskirche (ca. 5 Minuten zu Fuß); S1–S6, S8, S9 bis Hauptwache (ca. 10 Minuten zu Fuß).
Parkplatz vorhanden · 5 Min. zu Fuß zum Eingang
Öffentliche Parkhäuser in der Nähe, am nächsten das Parkhaus Dom/Römer (Altstadt, Domstraße 1, ca. 5 Gehminuten); außerdem Alt-Sachsenhausen (Walter-Kolb-Straße 16) und Hauptwache (Kornmarkt 10).
Museumscafés mit Snacks und Getränken; Picknickzone im Jungen Museum. Kostenlose Garderobe und Schließfächer. Museumsshop mit Büchern und Souvenirs.
Bis zu 180 Personen.
Leopold-Sonnemann-Saal (171 m², bis 180 Personen in Reihe, Bühne mit Flügel), Schneekugel-Foyer (365 m²), Seminarraum (bis 30 Personen) und Innenhöfe; für Empfänge, Tagungen und Workshops. Keine Vermietung an Parteien oder parteinahe Organisationen.
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren ohne Blitz für private Zwecke erlaubt; gewerbliche Aufnahmen und Profi-Ausrüstung nicht gestattet. |
| Hinweise | Empfohlene Besuchsdauer 1,5 bis 2 Stunden. Öffentliche Führungen samstags und sonntags, Themenführungen regelmäßig, Gruppenführungen nach Voranmeldung. Mediaguide auf Deutsch, Englisch und in Leichter Sprache gegen kleine Gebühr oder kostenlos auf dem eigenen Smartphone. |
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