19. März 2026 – 14. Februar 2027
Rechtsextremer Terror
Ausgewählte rechtsextreme Anschläge von der Ermordung Matthias Erzbergers 1921 bis in die Gegenwart – mit Blick auf Betroffene, gesellschaftliche Reaktionen und die juristische Aufarbeitung.

Erinnerungsort in der früheren Stuttgarter Gestapo-Zentrale: Ausstellung zu Polizei, Verfolgung und NS-Terror von 1928 bis 1984, Eintritt frei.
19. März 2026 – 14. Februar 2027
Ausgewählte rechtsextreme Anschläge von der Ermordung Matthias Erzbergers 1921 bis in die Gegenwart – mit Blick auf Betroffene, gesellschaftliche Reaktionen und die juristische Aufarbeitung.
Das Gebäude in der Stuttgarter Dorotheenstraße trägt den Namen eines früheren Hotels. Ab 1928 nutzte es die Polizei: In der Weimarer Republik saßen hier das Polizeipräsidium und die landesweit tätige Politische Polizei, nach 1933 wurde das Haus zur Zentrale der Geheimen Staatspolizei für Württemberg und Hohenzollern. Von hier aus wurden Gegner des Regimes überwacht und verhört, Deportationen organisiert und Beamte in die besetzten Gebiete entsandt. Nach dem Krieg blieb das Gebäude bis 1984 Sitz der Kriminalpolizei.
Als ab 2007 Pläne für ein neues Einkaufsquartier den Abriss vorsahen, formierte sich Widerstand: Die 2009 gegründete Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber setzte sich für den Erhalt ein, 2011 beschloss die neue Landesregierung, das Haus zu bewahren. Im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprojekts entwickelten das Haus der Geschichte Baden-Württemberg, die Initiative, die Stadt Stuttgart und weitere Partner den Erinnerungsort, der im Dezember 2018 eröffnete.
Die Dauerausstellung beleuchtet das Handeln der Polizei vom Ende der Weimarer Republik über die NS-Diktatur bis in die Bundesrepublik: Kontinuitäten und Brüche, den Umgang mit Minderheiten und das Selbstverständnis der Beamten. Biografien von Tätern und Verfolgten, eine originale Zellentür und Dokumente machen die Geschichte greifbar. Sonderausstellungen, Vorträge, Theater und Bildungsangebote ergänzen das Programm.
Der Eintritt ist frei.
| Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror“ (bis 14. Februar 2027) | 4 €Ermäßigt 3 €. |
|---|---|
| Audioguide-Leihgerät | 2 €Kostenlos als WebApp auf dem eigenen Smartphone. |
Eintritt in die Dauerausstellung frei. Ermäßigter Eintritt in Sonderausstellungen mit tagesaktuellem bwtarif-Ticket, Schüler-Ferien-Ticket, JugendticketBW oder Deutschlandticket (bwegtPlus).
Stufenloser Eingang in der Else-Josenhans-Straße (Klingel „Hotel Silber. Informationen und Kasse“). Aufzug zu allen Ebenen, barrierefreie Toilette im Untergeschoss, Garderobe und Schließfächer barrierefrei erreichbar. Klapphocker vor der Dauerausstellung im 1. OG. Zwei städtische Behindertenparkplätze in der Dorotheenstraße vor dem Gebäude. Audioguide auch für Menschen mit Seheinschränkung nutzbar.
Nur bedingt für Kinder geeignet
Gedenkort zu NS-Verfolgung und Polizeigewalt; die Vermittlungsangebote richten sich an Jugendliche ab etwa 14 Jahren bzw. ab Klasse 9.
Charlottenplatz · 1 Min. zu Fuß
Stadtbahn U2, U4, U5, U6, U7, U11, U12, U14, U15 und Bus 42, 43, 44 bis Charlottenplatz; Bus 37, 43, 44 bis Dorotheenstraße.
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Kein eigener Parkplatz; Parken z. B. in der Parkgarage Dorotheen Quartier. Zwei städtische Behindertenparkplätze in der Dorotheenstraße vor dem Gebäude.
Vom Stuttgarter Hauptbahnhof etwa 20 Minuten zu Fuß.
Route planenKatalog zur Ausstellung (256 Seiten, 25 €) an der Kasse erhältlich.
Bis zu 115 Personen.
Foyer (123 m², bis 115 Personen, mit Beamer, Tonanlage und Flügel) sowie zwei Seminarräume für bis zu 42 bzw. 24 Personen; Anfragen über die Vermietung des Hauses der Geschichte.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN, FR) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung laut Veranstaltungskalender. Für Gruppen buchbar: Überblicksführung (1 Std.), Schwerpunktführungen und interaktive Rundgänge (1,5 Std.) sowie Workshops (2 Std.) für Jugendliche ab 14 Jahren, Schulklassen ab Klasse 9 und Erwachsene; eigene Angebote für die Polizei. |






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