19. Juni 2026 – 1. November 2026
PURe Visionen. Kunststoffmöbel aus Polyurethan zwischen Ost und West
Gastausstellung des Kunstgewerbemuseums im Stadtmuseum Halle, die Möbelentwürfe aus Polyurethan aus der DDR und der Bundesrepublik vergleicht.

Design- und Kunsthandwerksmuseum der SKD in Schloss Pillnitz – wegen Bauvorbereitungen derzeit nur bei Sonntagsführungen und Veranstaltungen zugänglich.
19. Juni 2026 – 1. November 2026
Gastausstellung des Kunstgewerbemuseums im Stadtmuseum Halle, die Möbelentwürfe aus Polyurethan aus der DDR und der Bundesrepublik vergleicht.
Das Kunstgewerbemuseum entstand 1876 als Vorbildsammlung der Dresdner Kunstgewerbeschule. Handwerker, Entwerfer und Studierende sollten an ausgewählten Stücken lernen, was gute Form und sorgfältiger Umgang mit Material bedeuten. Ab 1914 arbeitete es als eigenständiges Museum und ordnete seine Bestände nun nach kunsthistorischen Gesichtspunkten.
Der Zweite Weltkrieg brachte schwere Einschnitte: Durch Zerstörung und Diebstahl gingen zahlreiche bedeutende Objekte verloren, darunter kostbare Wandteppiche und Teile der ostasiatischen Bestände. Lange Zeit fehlten dem Museum danach eigene Ausstellungsräume, bis es 1963 in Schloss Pillnitz einzog. Wasser- und Bergpalais, in den 1720er Jahren nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann im chinesisch inspirierten Stil als Sommersitz des sächsischen Hofes errichtet, bilden seither den Rahmen der Sammlung.
Heute umfasst der Bestand rund 60.000 Objekte aus etwa fünf Jahrhunderten – Möbel, Textilien, Musikinstrumente, Gefäße, Uhren und vieles mehr aus Europa, Asien und Südamerika. Im Bergpalais sind historische Raumfolgen zu sehen, dazu ein Schaudepot mit Möbeln der Deutschen Werkstätten Hellerau, die ab 1900 bei Dresden serielle, moderne Einrichtungen fertigten. Das Museum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden versteht sich zunehmend als Ort für aktuelles Design und betreibt mit dem Design Campus eine Plattform für Forschung und Austausch.
Wegen Vorbereitungen zur baulichen Ertüchtigung der Pillnitzer Gebäude ist die Dauerausstellung derzeit nur im Rahmen von Sonntagsführungen und Veranstaltungen zugänglich; Ausstellungen zeigt das Museum zeitweise an anderen Orten.
| Erwachsene | 9 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 7 €Ermäßigungsberechtigte laut SKD-Ermäßigungsübersicht |
| Kinder & Jugendliche | freibis 5 Jahre frei · Kinder unter 6 Jahren benötigen laut Ticketshop kein Ticket. |
| Menschen mit Behinderung | –Begleitpersonen sind laut Ticketshop von der Ticketpflicht ausgenommen. |
Preise gelten für die einstündige Sonntagsführung „Design trifft Barock“; das Ticket berechtigt nur zur Teilnahme an der Führung. Für den regulären Besuch von Schloss & Park Pillnitz ist ein separates Ticket nötig.
Rollstuhlfahrende melden sich an der Kasse in der Alten Wache (Osteingang); Mitarbeitende begleiten sie ins Museum. Weitere Angaben zur Barrierefreiheit macht die Website nicht.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Bus 63 bis Leonardo-da-Vinci-Straße, Pillnitzer Platz oder Schloss Pillnitz; alternativ Straßenbahn 2 oder Bus 88 bis Endhaltestelle Kleinzschachwitz und mit der Fähre über die Elbe. Dampfer der Sächsischen Dampfschiffahrt halten direkt am Schloss.
Parkplatz vorhanden · 376 m zum Eingang
Parkplatz Pillnitz (ca. 376 m) und Parkplatz 1 Schloss & Park Pillnitz (ca. 700 m).
Treffpunkt der Sonntagsführung ist die Kasse in der Alten Wache am Osteingang von Schloss Pillnitz.
Route planenDazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Bis zu 120 Personen.
Vermietung über die MSU Museen erleben GmbH: Hauptsaal im Bergpalais (125 m², Stehempfang bis 120, Reihenbestuhlung 100, Bankett 50 Personen) für Dinner, Empfänge, Vorträge und Konzerte; Mai bis Oktober außerhalb der Öffnungszeiten, Kombination mit Museumsbesuch möglich.
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Hinweise | Besuch derzeit nur mit der Sonntagsführung (Kaiserzimmer, Watteau-Saal, Hauptsaal und Schaudepot der Deutschen Werkstätten Hellerau). Kostenloser Multimedia-Guide „Gestaltung um 1800“ unter guide.skd.museum. |
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