10. Mai 2026 – 31. Oktober 2026
Mathemagisch – Wilde Zahlen, verrückte Formen
Über 30 Mitmachstationen, basierend auf einer Wanderausstellung des Mathematikums Gießen, laden zum spielerischen Knobeln und Experimentieren ohne Formeln ein.

Freilichtmuseum im Mäckingerbachtal: rund 60 historische Werkstätten und Betriebe zeigen Handwerk und Technik aus Westfalen in Vorführungen.
10. Mai 2026 – 31. Oktober 2026
Über 30 Mitmachstationen, basierend auf einer Wanderausstellung des Mathematikums Gießen, laden zum spielerischen Knobeln und Experimentieren ohne Formeln ein.
1. April 2026 – 31. Oktober 2026
Die Schau zeichnet über hundert Jahre Geschichte der Armbanduhr nach – vom Schmuckstück über das Prestigeobjekt bis zum Handwerk der Uhrmacher.
1. Mai 2026 – 31. Oktober 2026
Zwölf interaktive Klanginstallationen des MobileMusikMuseums in der Verzinkerei lassen Metalle hörbar werden und laden zum Mitspielen ein.
Die Idee eines Museums für technische Kulturdenkmale geht auf den Hagener Wilhelm Claas zurück, der in den 1920er-Jahren ein Konzept entwarf, Werkstätten und Maschinen wie Kunstwerke zu bewahren. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe griff den Gedanken 1960 auf und gründete das Museum; ein Förderkreis aus Bürgern und Unternehmen unterstützte das Vorhaben bereits ab 1961.
Ab 1963 wurden im bis dahin kaum bebauten Tal des Mäckinger Bachs im Süden Hagens Gebäude aus ganz Westfalen abgebaut und wieder aufgerichtet. Im Frühjahr 1973 öffnete das Freilichtmuseum für das Publikum. Heute erstreckt sich das Gelände über rund 42 Hektar und umfasst etwa 60 Werkstätten, Mühlen, Hammerwerke und Fabriken aus der Zeit vom späten 18. Jahrhundert bis in die 1960er-Jahre.
Besonders ist das lebendige Vermittlungskonzept: In vielen Betrieben arbeiten Handwerkerinnen und Handwerker mit historischen Maschinen – es wird geschmiedet, Papier geschöpft, Brot gebacken, Kaffee geröstet und Bier gebraut. Wasserkraft aus dem Bachlauf treibt Hämmer und Mühlen an und verdeutlicht, warum Wasser, Wind und Wald für die Gewerbe im Märkischen Sauerland entscheidend waren.
Ergänzt wird der Rundgang durch Dauerausstellungen wie das Deutsche Schmiedemuseum und das Deutsche Kaltwalzmuseum sowie jährlich wechselnde Sonderausstellungen. Das Museum trägt heute den Beinamen Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik und ist ein Haus des LWL.
| Erwachsene | 12 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 €Bezieher laufender Leistungen nach SGB II/XII, Studierende bis einschließlich 30 Jahre, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Mitglieder des Fördervereins der NRW-Stiftung, Menschen mit GdB ab 50, Inhaber der NRW-Ehrenamtskarte (mit Nachweis) |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre frei. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine eigene Seniorenermäßigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 6 €Begleitperson frei · Ermäßigt ab GdB 50; soweit erforderlich Begleitperson gegen Nachweis frei. |
| Studierende & Azubis | 6 €Studierende bis einschließlich 30 Jahre ermäßigt. |
| Gruppen (ab 16 Pers.) | 9 € p. P.Gruppen ab 16 Erwachsenen 9 € p. P. Führungen (1 Std., max. 30 Pers.) 40 € zzgl. Eintritt; Rundgang „Freilichtmuseum pur“ (3 Std.) 100 € zzgl. Eintritt. |
| Familien | –Kein Familienticket, da Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre frei sind. |
| LWL-MuseumsCard (Jahreskarte für alle LWL-Museen) | 50 €Ermäßigt 15 €, Familienkarte 70 €; freier Eintritt. |
Freier Eintritt: Eintrittsfreie Tage 2026: 9.5., 5.7., 1.8. und 31.10.
Fahrt mit der Museumsbahn im Eintritt enthalten. Hunde an der Leine frei (kein Zutritt zu den Häusern außer Gastronomie; Blindenhunde überall erlaubt). Weihnachtsmarkt mit gesondertem Eintritt.
Langgestrecktes Tal mit Steigungen, teils Kopfsteinpflaster; bei einigen Steigungen Begleitperson nötig. Rund 18 Gebäude ebenerdig zugänglich oder einsehbar, zusätzliche barrierearme Wege. Leihrollstühle an der Kasse, Übersichtsplan zur Zugänglichkeit. Tastführungen für blinde und sehbehinderte Menschen (max. 10 Pers.), einige Sonntagsführungen mit Gebärdensprachdolmetschung, FM-Empfangsgeräte mit Halsringschleife für die Sonntagsführung. Broschüre und Website in Leichter Sprache, DGS-Videos.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Am Wochenende Mitmachaktionen zu wechselnden Handwerken (z. B. Papierschöpfen, Seildrehen), sonntags Führungen für Kinder ab 8 Jahren, Rallye-Bogen zur Sonderausstellung an der Kasse. Wasserspielplatz nahe dem Eingang, Wickelräume in jedem Museumsbereich. Kindergeburtstage für 6- bis 12-Jährige (ca. 2 Stunden).
Freilichtmuseum
Ab Hagen Hbf Bus 512 Richtung Selbecke oder Regionalbus 84 Richtung Kierspe bis Haltestelle „Freilichtmuseum“.
Parkplatz vorhanden
Großer Museumsparkplatz am Eingang, dort auch Behindertenparkplätze.
Navi-Adresse: Selbecker Straße 200, 58091 Hagen.
Route planenRestaurant „Museumsterrassen“ (barrierefrei), „Braustube“, Café im „Gasthof zur Post“ (sonntags), Kiosk am Spielplatz und Imbissgrill mit eingeschränkten Zeiten; Pächterwechsel zur Saison 2027 angekündigt. Museumsshop am Eingang, Kolonialwarenladen mit Metzgerei, Bäckerei. Picknickplätze.
Feiern im Restaurant „Museumsterrassen“ auch außerhalb der Öffnungszeiten über die Museumsgastronomie; gewerbliche Foto- und Filmaufnahmen nach Anfrage.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Für private Zwecke erlaubt; beim Fotografieren von Handwerkern kein Blitz. Gewerbliche Aufnahmen nach Anfrage. |
| Hinweise | Offene Führung jeden Sonntag der Saison 14–15 Uhr (kostenlos). Gruppenführungen und Erlebnisprogramme etwa drei Wochen vorher anfragen (Tel. 02331 7807-333). Festes Schuhwerk empfohlen; Rundweg rund 3 km. |
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