
MehlWelten Museum
Museum in Wittenburg rund um Mehl und Getreide mit der weltgrößten Mehlsacksammlung – über 3.600 Säcke aus mehr als 140 Ländern, Eintritt frei.
Über das Museum
Den Anstoß gab ein Zufallsfund: 1998 stieß Volkmar Wywiol, Geschäftsführer des Ahrensburger Unternehmens Mühlenchemie, an einem Strand in Dubai auf einen angespülten Mehlsack. Aus der Idee, Mehlsäcke als Kulturgut zu sammeln, entstand eine Kollektion, die vor allem durch Einsendungen von Kunden und Mitarbeitenden der Firma wuchs. Im Juni 2008 wurde das Museum, zunächst unter dem Namen „flour art museum“, in Wittenburg eröffnet. Träger ist die Mühlenchemie, ein Unternehmen der Stern-Wywiol Gruppe, die in der Stadt auch einen Produktionsstandort betreibt.
Das Museum nutzt das frühere Amtsgericht auf dem Wittenburger Amtsberg, einen klassizistischen Bau von 1848. Er steht an der Stelle einer slawischen Burg und eines späteren Schlosses, von dem nur der Torturm erhalten blieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg war hier zeitweise die sowjetische Kommandantur untergebracht, ab 1950 diente das Haus bis 2007 als Schule.
Die Ausstellung führt durch thematische Räume zum Weizenanbau weltweit, zu Mythen rund um Korn und Mehl, zur Bildsprache der Mehlsäcke und zur Kulturgeschichte des Getreides. Herzstück ist die Sackothek mit über 3.600 Säcken aus mehr als 140 Ländern, deren Motive im Museum auch kulturwissenschaftlich ausgewertet werden. Seit 2017 steht hier zudem eine Nachbildung des Gletschermanns Ötzi, verbunden mit einer Filminstallation über das Einkorn, die älteste kultivierte Weizenart.
Highlights
- Weltgrößte Mehlsacksammlung in der Sackothek
- Einzige Replik der Ötzi-Figur aus dem Südtiroler Archäologiemuseum
- Mythenraum zu Korn- und Mehlmythen
- Weißer Raum über Mehle und ihre Reinheit
- Ehemaliges Amtsgericht von 1848 auf dem Amtsberg
- Eintritt frei
Dauerausstellungen
- Sackothek – Die weltgrößte Mehlsacksammlung mit über 3.600 Säcken aus mehr als 140 Ländern, nach Ländern geordnet und über eine Datenbank am Medientisch erschließbar.
- Ötzis Einkorn – Nachbildung des Gletschermanns aus den Ötztaler Alpen mit raumfüllender Filminstallation zu Kleidung, Ausrüstung und Getreideverarbeitung der späten Steinzeit.
- Am Anfang war das Korn – Raum zur Frage, seit wann Getreide die menschliche Ernährung prägt und wie es Hochkulturen und ihre Mythen beeinflusst hat.
- Gegründet
- 2008
- Träger
- Mühlenchemie GmbH & Co. KG (Stern-Wywiol Gruppe)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Besuch oder Führung außerhalb der Öffnungszeiten | 5 €Pro Person, mindestens 100 € pro Führung |
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Zu den regulären Öffnungszeiten ist der Eintritt frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit dem Auto über die A24 Hamburg–Berlin, Ausfahrt Wittenburg/Hagenow (Nr. 10), dann der Beschilderung nach Wittenburg folgen; von der Ausfahrt sind es etwa 10 Minuten bis zum Museum auf dem Amtsberg.
Route planenService & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Sonderführungen und Besichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache per Telefon oder E-Mail. |




