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Museum für Islamische Kunst in Berlin
Foto: Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Museum für Islamische Kunst

Älteste Sammlung islamischer Kunst außerhalb der islamischen Welt im Pergamonmuseum – geschlossen, Neueröffnung im Nordflügel am 4. Juni 2027.

Vorübergehend geschlossen
Vorübergehend geschlossen (voraussichtlich bis 2027-06-04). Das Museum befindet sich im Pergamonmuseum, das seit dem 23. Oktober 2023 wegen Grundsanierung vollständig geschlossen ist; derzeit gibt es keine Ausstellungen. Am 4. Juni 2027 soll die Sammlung im Nordflügel des Pergamonmuseums völlig neu präsentiert wiedereröffnen. Online sind Teile der Sammlung über das Portal Islamic·Art und die digitalen Sammlungen zugänglich.

Über das Museum

Wilhelm von Bode gründete 1904 im neu eröffneten Kaiser-Friedrich-Museum eine Islamische Abteilung. Den Grundstock bildeten die Fassade des umayyadischen Wüstenschlosses Mschatta, ein Geschenk des osmanischen Sultans Abdülhamid II. an Kaiser Wilhelm II., sowie Teppiche aus Bodes eigener Sammlung. Erster, ehrenamtlicher Leiter war der Orientalist Friedrich Sarre.

1932 zog die Sammlung in das Obergeschoss des Südflügels im neuen Pergamonmuseum. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bomben einen Turm der Mschatta-Fassade, und ein Brand in einem Bunker vernichtete zahlreiche Teppiche. In Ost-Berlin öffnete das Haus 1954 wieder als Islamisches Museum, im Westen entstand 1971 ein eigenes Museum in Dahlem. Nach der Wiedervereinigung wurden beide Teile 1992 unter dem heutigen Namen zusammengeführt und ab 2000 gemeinsam im Pergamonmuseum gezeigt.

Die Sammlung umfasst rund 100.000 Objekte vom 7. bis 19. Jahrhundert aus einem Raum, der von Spanien und Nordafrika bis nach Zentral- und Südasien reicht. Seit Oktober 2023 ist das Pergamonmuseum wegen Grundsanierung geschlossen. Mit der Teilwiedereröffnung am 4. Juni 2027 präsentiert sich das Museum im Nordflügel auf etwa doppelt so großer Fläche völlig neu.

Highlights

  • Fassade des frühislamischen Wüstenschlosses Mschatta
  • Aleppo-Zimmer mit bemalter Holzvertäfelung
  • Gebetsnischen aus Konya und Kaschan
  • Kuppel aus der Alhambra
  • Bedeutende Sammlung historischer Knüpfteppiche

Dauerausstellungen

  • Neupräsentation der Sammlung im Nordflügel des Pergamonmuseums – Mit der Teilwiedereröffnung des Pergamonmuseums zeigt das Museum seine Sammlung in neu gestalteten Räumen auf rund doppelter Fläche, darunter Mschatta-Fassade und Aleppo-Zimmer.
Gegründet
1904
Träger
Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Leitung
Stefan Weber

Eintrittspreise & Ermäßigungen

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Barrierefreiheit

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Kinder & Familie

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Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

U5 Museumsinsel; S-Bahn Friedrichstraße oder Hackescher Markt; Tram Am Kupfergraben oder Hackescher Markt; Bus Staatsoper oder Lustgarten.

Die Staatlichen Museen empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.

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Service & Gastronomie

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Veranstaltungen & Vermietung

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