Sonderausstellung
Constructing Identity
Fünf Kapitel stellen Fremd- und Selbstbilder der Russlanddeutschen gegenüber und fragen, wie Vorstellungen von Eigenem und Fremdem entstehen. Laufzeit auf der Website nicht angegeben.

Bundesweit einziges Museum zur Geschichte der Russlanddeutschen: 250 Jahre Migration, Kolonistenleben, Deportation und Ankommen in Deutschland.
Sonderausstellung
Fünf Kapitel stellen Fremd- und Selbstbilder der Russlanddeutschen gegenüber und fragen, wie Vorstellungen von Eigenem und Fremdem entstehen. Laufzeit auf der Website nicht angegeben.
Sonderausstellung
Werke des Bildhauers Jakob Wedel zeigen, wie er seine Erfahrungen mit Terror und Anpassung in der Sowjetunion künstlerisch verarbeitete. Laufzeit auf der Website nicht angegeben.
Mitte der 1990er-Jahre kamen jedes Jahr Hunderttausende Russlanddeutsche als Spätaussiedler nach Deutschland. Vor diesem Hintergrund gründete der Detmolder Lehrer Otto Hertel 1996 einen Museumsverein und eröffnete im März desselben Jahres eine erste, noch kleine Ausstellung. Ziel war ein Ort der Begegnung, der die Geschichte der Zugewanderten sichtbar macht.
Unter Katharina Neufeld, die 1999 die Leitung übernahm, wuchs die Sammlung stetig. 2011 bezog das Museum ein umgebautes Gebäude an der Georgstraße, in dem die erste große Dauerausstellung entstand. Seit 2016 leitet Kornelius Ens das Haus, das inzwischen dauerhaft von Bund und Land gefördert wird und eng mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche zusammenarbeitet.
2022 wurde die Dauerausstellung unter dem Titel „Ausgepackt – einwandern, auswandern, ankommen“ vollständig neu gestaltet. Auf rund 500 Quadratmetern erzählt sie von den deutschen Kolonien im Zarenreich über Deportation und Zwangsarbeit in der Sowjetunion bis zur Aussiedlung nach Deutschland – mit Zeitzeugenberichten, Medienstationen und Mitmachangeboten. Die Sammlung umfasst Alltagsgegenstände, Kleidung, Briefe, Tagebücher sowie Gemälde und Skulpturen, überwiegend aus dem 20. Jahrhundert. Ergänzend bietet das Museum ein Escape Game, Forschungsberatung und Tagungen an.
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 2 €Schüler, Studierende, Rentner, Arbeitslose, Menschen mit Schwerbehindertenausweis |
| Kinder & Jugendliche | –Im Familienticket sind alle Kinder frei; Schüler zahlen sonst den ermäßigten Preis von 2 €. |
| Seniorinnen & Senioren | 2 €Rentner ermäßigt |
| Menschen mit Behinderung | 2 €Mit Behindertenausweis |
| Studierende & Azubis | 2 € |
| Gruppen (ab 8 Pers.) | 3 € p. P.Pro Person ab 8 Personen |
| Familien | 10 €2 Erwachsene mit Kindern; jedes Kind frei |
| Gruppenführung | 55 €Ab 55 €, abhängig von der Personenzahl |
Freier Eintritt: Öffentliche Führung am 1. und 3. Sonntag im Monat um 14 Uhr kostenlos (mit Anmeldung)
Escape Game „Lost Roots“ separat buchbar über lostroots.de.
Zugang und Räume laut Museum barrierearm; Aufzug und rollstuhlgerechte Toilette vorhanden.
| Familienticket | 10 € · 2 Erwachsene mit Kindern; jedes Kind frei |
|---|
Das Escape Game „Lost Roots“ wird ab 14 Jahren in Begleitung Erwachsener empfohlen, ab 16 Jahren auch ohne.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Bis zu 30 Personen.
Firmen- und Weihnachtsfeiern in Verbindung mit dem Escape Game: Raum für max. 30 Personen mit Beamer für 50 € Aufpreis; Kombination mit Museumsführungen möglich.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN, RU) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Audioguide kostenlos. Führungen für Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten und auf Englisch oder Russisch nach Absprache; fünf Schulprogramme (Führung, Objektarbeit, Rallye, Kunstanalyse, Quellenarbeit). Escape Game „Lost Roots“ (ca. 75 Min., max. 6 Personen). Führung durch die Dauerausstellung etwa 90 Minuten, durch die Sonderausstellung etwa 60 Minuten. |
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