
Museum Sickinger Höhe
Regionalmuseum im alten Schulhaus von Queidersbach zur Geschichte der Sickinger Höhe – von Kelten und Römern bis zu Wohnkultur und Handwerk.
Über das Museum
Das Museum öffnete 1976 zur Tausendjahrfeier von Queidersbach. Es ist im 1836 errichteten alten Schulhaus untergebracht, das zugleich als Rathaus dient; die kleine Glocke im Dachreiter übernahm im 19. Jahrhundert, als der Ort noch keine eigene Kirche hatte, viele Aufgaben im Dorfalltag. Anfangs lag die Ausstellung unter dem Dach, nach dem Auszug der Schule kamen die beiden früheren Schulsäle hinzu, später ein Raum im Erdgeschoss und der Dachboden des benachbarten Bauhofs. Treibende Kraft war über Jahrzehnte der Restaurator Alois Schneider; seit 1994 unterstützt ein Förderkreis den Betrieb.
Die Sammlung beruht vor allem auf Schenkungen aus Queidersbach und den Nachbarorten. Weil sie zunehmend die ganze Region abbildet, heißt das Haus seit 2000 Museum Sickinger Höhe. Es versteht sich als Museum für die Landschaft zwischen Landstuhl, Bann, Linden und Krickenbach und spannt den Bogen von der Frühgeschichte bis in die jüngere Vergangenheit.
Schwerpunkte sind der Fronhof des Klosters Hornbach, die Wiederbesiedlung des Sickinger Landes nach dem Dreißigjährigen Krieg, die Agrarreformen ab dem 18. Jahrhundert, Schulgeschichte und die frühere Freilichtbühne. Zu sehen sind Funde aus keltischer und römischer Zeit, Zeugnisse der Herrschaft Sickingen, eine Münzsammlung, historische Wohnräume sowie Werkstätten örtlicher Handwerker.
Highlights
- Römischer Weihestein des Centurio Lucius Paccius Nonianus
- Silbermedaille Franz von Sickingens von 1521
- Bildnis des Freiherrn Karl Anton von Sickingen (um 1730)
- Alkoven mit Ofenstein und geteilter Haustür um 1780
- Werkstätten von Schuhmacher, Schreiner und Sattler
Dauerausstellungen
- Wohnkultur und Handwerk – Historische Wohnräume mit Küche und Alkoven sowie eingerichtete Werkstätten örtlicher Handwerker und Zeugnisse der Schulgeschichte im Dachgeschoss.
- Früh- und Regionalgeschichte der Sickinger Höhe – Keltische und römische Funde, Zeugnisse der Herrschaft Sickingen, Münzen sowie Möbel und Kleidung des 18. und 19. Jahrhunderts.
- Gegründet
- 1976
- Leitung
- Christel Simbgen, Nina Schneider
Eintrittspreise & Ermäßigungen
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Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
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Anreise & Parken
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Service & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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