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Museum Zinkhütter Hof in Stolberg
Foto: ArthurMcGill · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons

Museum Zinkhütter Hof

Industriemuseum in einer Glashütte der 1830er-Jahre in Stolberg zu Messing, Zink, Aachener Nadelproduktion und regionaler Fahrzeuggeschichte.

ÖffnungszeitenEintritt ab 5 €

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Das Gebäudeensemble im Stolberger Stadtteil Münsterbusch entstand in den 1830er-Jahren als Glashütte der Société de Charleroy und war bis in die 1850er-Jahre in Betrieb. Produktionshalle, Arbeiterwohnungen und Verwaltungsvilla sind ein seltenes Zeugnis der frühen Industrialisierung. 1904 erwarb die spätere Stolberger Zink den Komplex und nutzte ihn für unterschiedliche Zwecke.

1991 kaufte die Stadt Stolberg den Zinkhütter Hof; mit Landesmitteln wurde er zum Museum umgebaut und am 20. September 1996 als Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Aachener Raums eröffnet. Getragen wird es von einem Förderverein, die Museumsleitung sitzt in der früheren Verwaltungsvilla.

Die Dauerausstellungen führen in die Geschichte der Stolberger Werkstoffe: Messing, das hier seit der Römerzeit aus Kupfer und dem örtlichen Galmei erzeugt wurde und der Region als „Stolberger Gold“ Wohlstand brachte, und Zink, das man erst seit dem 18. Jahrhundert rein gewinnen konnte. Eine weitere Abteilung zeigt die Aachener Nadelindustrie mit Maschinen vom Draht bis zur fertigen Nadel, die Ausstellung „Turbo Traffic Transport“ die regionale Fahrzeug- und Mobilitätsgeschichte.

Im Außenbereich stehen ein großes Schwungrad, ein Werkszug der VEGLA und ein 2001 gestaltetes Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Stolberg, das an ein nahe gelegenes Zwangsarbeiterlager erinnert. Wechselnde Kunst- und Technikausstellungen, eine Experimentierwerkstatt und Veranstaltungen in der großen Ofenhalle ergänzen das Angebot.

Highlights

  • Messing-Ausstellung „Das Stolberger Gold“
  • Aachener Nadelproduktion mit historischen Maschinen
  • Fahrzeuge der regionalen Automobilgeschichte („Turbo Traffic Transport“)
  • Industriedenkmal einer Glashütte aus den 1830er-Jahren
  • Experimentierwerkstatt und Museumszwerg Galminus für Kinder
  • Werkszug der VEGLA und Mahnmal im Außenbereich

Dauerausstellungen

  • Messing und Zink – Geschichte der Stolberger Buntmetalle von den Römern über die Kupfermeister bis zur Zinkverhüttung, mit Produkten vom Messinggerät bis zur Zinkwanne.
  • Nadel – Die Aachener Nadelindustrie mit Maschinen und Werkzeugen, die alle Arbeitsschritte vom Draht bis zur geprüften Nadel zeigen.
Gegründet
1996
Träger
Zinkhütter Hof e. V. (Gesellschaft zur Förderung des Museums)
Leitung
Sebastian Wenzler

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene5 €
Ermäßigt3 €
Kinder & Jugendliche1 €Kinder und Jugendliche 1 € (Altersgrenzen nicht angegeben).
Seniorinnen & Senioren–Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen.
Gruppen (ab 15 Pers.)4 € p. P.Gruppenpreis pro Person; Führungen über Annika Jones (02402 9031310).
Familien10 €
Kombiticket Energeticon und Zinkhütter Hof10 €

Ermäßigungsberechtigte werden auf der Website nicht näher genannt.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Familienticket10 €
  • Familienführungen & Workshops
  • Mitmach- & Anfassstationen
  • Kindergeburtstage

Experimentierwerkstatt mit Stationen zum Ausprobieren für Kinder und Familien; Kindergeburtstage (z. B. mit Schatzkarte, Abschluss in der Holzwerkstatt) und Nadelherstellung für Kinder.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Drei Parkplätze rund um das Haus: der größte direkt auf dem Museumshof, weitere über die Cockerillstraße und den Schellerweg erreichbar.

Route planen

Service & Gastronomie

    Catering bei Veranstaltungen durch den Hauscaterer Kasino Kantinen Betrieb (Serkan Sistermanns).

    Veranstaltungen & Vermietung

    • Räume mietbar
    • Private Feiern
    • Firmenveranstaltungen
    • Hochzeiten / Trauungen

    Bis zu 320 Personen.

    Ofenhalle mit Empore für 80–320 Personen (Bühne, Konzertflügel), teilbares Glasdeck für Seminare und standesamtliche Trauungen, Messing- und Holzwerkstatt für Workshops. Bewirtung ausschließlich durch den Hauscaterer; Besichtigung werktags 8–12 Uhr nach Vereinbarung.

    Anfrage & Details

    Besuch planen

    Führungenja
    Angebote für Schulenja
    HinweiseMuseumspädagogische Angebote für Grund- und weiterführende Schulen; Ansprechpartnerin Petra Grüttemeier (02402 9031310). Digitaler Rundgang über „Das digitale Museum“ auf der Website.

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