
Niedersächsisches Museum für Kali- und Salzbergbau
Vereinsmuseum auf dem Gelände des früheren Kaliwerks Hansa-Silberberg in Empelde zur Geschichte des Kali- und Salzbergbaus in Niedersachsen.
Über das Museum
Mit der Stilllegung des Kaliwerks Hansa-Silberberg in Empelde 1973 und dem Wassereinbruch im Kaliwerk Ronnenberg 1975 endete der Bergbau auf dem Benther Salzstock. Um seine Geschichte festzuhalten, gründeten frühere Bergleute, Interessierte und Heimatforscher 1991 den Verein Bergbaudokumentation Hansa; den Grundstock bildeten die privaten Sammlungen von Peter Sandvoß und Gerd Falkenberg.
Die Stadt Ronnenberg stellte Räume in einem ehemaligen Betriebsgebäude der Zeche mietfrei zur Verfügung. Ab 1994 wurden sie ausgebaut, 1996 öffnete das Museum mit über tausend Exponaten. Im Jahr 2000 übernahm der neu gegründete Verein Niedersächsisches Museum für Kali- und Salzbergbau die Trägerschaft, in dem der Gründungsverein aufging.
Seit 2008 wurde das Außengelände erschlossen: Unter einem Dach steht ein Grubenzug, daneben erinnern Seilscheibe, Teufenanzeiger und die abgedeckte Öffnung von Schacht III an das frühere Werk; in Sichtweite liegt die begrünte Abraumhalde. 2010 kamen Räume für Mineralien und eine Fachbibliothek hinzu. Seit 2018 arbeitet der Verein an einer Neukonzeption, 2023 wurden Eingangs- und Untertagebereich neu gestaltet und ein Fabriklabor eingerichtet.
Auf rund 300 Quadratmetern in sieben Räumen folgt die Ausstellung dem Weg des Salzes von der Entstehung der Lagerstätte über Abbau und Fördertechnik bis zu Düngemitteln und weiteren Produkten. Weitere Themen sind Arbeitsgeräte und Ausrüstung, bergmännische Tradition und das Grubenrettungswesen.
Highlights
- Grubenzug mit Elektrolok, Personen- und Förderwagen
- Seilscheibe und Teufenanzeiger von Schacht III des Werks Hansa
- Nachgebauter Abbauort im Untertagebereich
- Rettungskapsel „Dahlbuschbombe“ aus dem Grubenrettungswesen
- Sammlung von Salzen und Mineralien
Dauerausstellungen
- Salzgeschichte – von der Lagerstätte zum Produkt – Sieben Räume mit Bildern, Modellen und Objekten zeigen Entstehung, Abbau und Verarbeitung von Kali- und Steinsalz sowie Bergbautechnik, Ausrüstung und Grubenrettung.
- Außengelände Hansa-Silberberg – Im Freien sind ein überdachter Grubenzug, Seilscheibe und Teufenanzeiger sowie die abgedeckte Schachtöffnung mit Erklärtafeln zu sehen.
- Gegründet
- 1996
- Träger
- Niedersächsisches Museum für Kali- und Salzbergbau e. V.
- Leitung
- Markus Domrowe
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Kinder & Jugendliche | –Eintritt für alle frei. |
|---|---|
| Gruppen | –Gruppenführung 20 €. |
Der Eintritt ist frei; Spenden für die Weiterentwicklung des Museums sind willkommen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Sonderführungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache; Angebote für Grund- und weiterführende Schulen. |




