ab 21. Jänner 2026
Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?
Kommentare zu Exponaten und Darstellungsweisen der fast 30 Jahre alten Dauerausstellung, begleitet von einer Web-App; läuft bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung.

Museum und Gedenkstätte im EL-DE-Haus, der früheren Kölner Gestapo-Zentrale, mit erhaltenen Häftlingsinschriften und Ausstellung zu Köln in der NS-Zeit.
ab 21. Jänner 2026
Kommentare zu Exponaten und Darstellungsweisen der fast 30 Jahre alten Dauerausstellung, begleitet von einer Web-App; läuft bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung.
Das nach seinem Bauherrn Leopold Dahmen benannte EL-DE-Haus am Appellhofplatz diente von 1935 bis 1945 als Sitz der Kölner Gestapo. Von hier aus wurden Überwachung, Verfolgung und die Deportation der jüdischen Bevölkerung organisiert; im Kellergefängnis wurden Gefangene verhört und gefoltert, im Hof 1944/45 mindestens 400 Menschen hingerichtet. Rund 1.800 Inschriften und Zeichnungen von Häftlingen aus den Jahren 1943 bis 1945 sind an den Zellenwänden erhalten, viele davon von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern.
Das Gebäude überstand den Krieg nahezu unversehrt und wurde danach von städtischen Ämtern genutzt, die Zellen dienten als Aktenlager. Erst bürgerschaftliche Proteste in den 1970er Jahren rückten den Ort wieder ins öffentliche Bewusstsein. 1979 beschloss der Stadtrat die Einrichtung einer Gedenkstätte, 1987 wurde das NS-Dokumentationszentrum gegründet.
1997 eröffnete die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“, die 2009/10 überarbeitet wurde. Seit 2019 nutzt das NS-DOK das gesamte Haus. Neben Gedenkstätte und Ausstellung gehören Forschung, Sammlung, eine öffentliche Bibliothek, Bildungsarbeit mit eigenen Lernräumen sowie Beratung zu Rechtsextremismus und Antisemitismus zu seinen Aufgaben. Eine neue Dauerausstellung ist in Vorbereitung; bis dahin kommentiert eine Intervention die bestehende Präsentation.
| Erwachsene | 4,50 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 2 €Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung ab GdB 50, Freiwilligendienstleistende sowie Empfänger:innen von Arbeitslosengeld und Grundsicherung |
| Kinder & Jugendliche | –Minderjährige Kölner:innen und alle Schüler:innen haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung genannt. |
| Menschen mit Behinderung | 2 €Begleitperson frei · Ab GdB 50 ermäßigt (2 €); eine Begleitperson ist frei. |
| Studierende & Azubis | 2 € |
| Gruppen | –Gruppen bitte vorab anmelden. Gebuchte Führungen (1,5 Std.) kosten pauschal 45 € für Schulklassen, 75 € für Studierenden-, Auszubildenden- und Jugendgruppen bzw. 112,50 € für Erwachsenengruppen, jeweils zzgl. Eintritt; für Kölner Schulen sind alle pädagogischen Angebote kostenlos. |
| Familien | –Kein Familienticket genannt. |
| MuseumsCard Single | 18 €zwei aufeinanderfolgende Öffnungstage in allen städtischen Museen, am ersten Tag inkl. ÖPNV in Köln |
| Jahreskarte der Kölner Museen inkl. Sonderausstellungen | 90 €ermäßigt 45 €; ohne Sonderausstellungen 68 € / ermäßigt 34 € |
Freier Eintritt: KölnTag am ersten Donnerstag im Monat (außer an Feiertagen): freier Eintritt für Kölner:innen
Freier Eintritt außerdem für KölnPass-Inhaber:innen, Mitglieder von ICOM und Museumsbund sowie des Fördervereins EL-DE-Haus. Tickets nur an der Kasse (kein Online-Verkauf), Kartenzahlung möglich. Audioguide 2 €.
Denkmalgeschütztes Gebäude, nicht vollständig barrierefrei. Der Haupteingang ist nicht ebenerdig; stufenloser Zugang über den Hofeingang Elisenstraße 1a mit Aufzug ins Hochparterre (bitte vorab die Kasse anrufen: 0221 221-24340). Aufzug zu den Ausstellungsetagen nur 80 cm breit, für große Elektrorollstühle ungeeignet; die Gedenkstätte im Keller ist vom Hof ebenerdig erreichbar. Leihrollstuhl, Behinderten-WC im Erdgeschoss, Audioguides mit Hörhilfen. Tastführung für blinde und sehbehinderte Menschen sowie Führungen in Gebärdensprache; Ausstellungstexte nicht in Leichter Sprache, kein Leitsystem. Behindertenparkplätze in der Nähe, z. B. in der Elisenstraße; Haltestelle Appellhofplatz für die Linien 3, 4, 16 und 18 mit Aufzug.
Nur bedingt für Kinder geeignet
Dokumentations- und Gedenkstätte zur NS-Zeit mit ehemaligen Gestapo-Zellen. Führungen durch das Haus richten sich an Schulklassen ab Jahrgangsstufe 7 (Themenführung ab Jahrgang 9); einzelne Veranstaltungen für Kinder ab 8 bzw. 10 Jahren. Lernräume „Junges Museum“ und „Remote Island“ für Bildungsangebote.
Appellhofplatz
U-Bahn-Haltestelle Appellhofplatz (Linien 3, 4, 5, 16, 18); Köln Hauptbahnhof rund 600 m bzw. 8 Gehminuten entfernt.
Parkplatz vorhanden
Kein eigener Parkplatz; das Museum empfiehlt ÖPNV oder Fahrrad. Parkhäuser in der Nähe: Opern Passagen und Quincy/Breite Straße (laut museen.koeln auch DuMont-Carré); Behindertenparkplätze in der Nähe.
Kleiner Buchshop im Kassenbereich. Garderobe im Kassenbereich.
Keine Angaben zur Raumvermietung gefunden.
| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN, FR, ES, NL, PL, RU, HE) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | In Gedenkstätte und Ausstellungsräumen für private Zwecke erlaubt |
| Hinweise | Ausstellungstexte nur auf Deutsch; Audioguides in acht Sprachen an der Kasse. Regelmäßige öffentliche Führungen laut Veranstaltungskalender, Anmeldung zu Veranstaltungen empfohlen. Buchbare Themenführungen auf Deutsch und Englisch, weitere Sprachen eingeschränkt; zudem Workshops und Stadtrundgänge. Gruppen bitte vorab anmelden. Buchbare Führungen dauern 1,5 Stunden, das Angebot für Deutschlernende 2 Stunden. |
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