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Reclam-Museum in Leipzig
Foto: Hans-Jochen Marquardt · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Reclam-Museum

Privates Buchmuseum in Leipzig zur Geschichte von Reclams Universal-Bibliothek von 1867 bis heute – mit Präsenzbibliothek und freiem Eintritt.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Das Reclam-Museum geht auf den Germanisten und Sammler Hans-Jochen Marquardt aus Halle zurück, der über Jahrzehnte eine umfangreiche Sammlung zu Reclams Universal-Bibliothek zusammengetragen hat. Nach der Schließung des Leipziger Verlagshauses 2006 entstand die Idee eines eigenen Museums; 2011 gründete sich dafür im früheren Wohnhaus der Verlegerfamilie in der Marbachstraße der gemeinnützige Verein Literarisches Museum e. V. Sein Name erinnert an die erste Bezeichnung des 1828 von Anton Philipp Reclam gegründeten Verlags.

Nachdem der Verein seine ersten Räume schon 2012 wieder verlor, zeigte er einige Jahre lang Ausstellungen an wechselnden Orten. Seit Juni 2018 stellt die Schulgesellschaft Rahn Education ihm mietfrei Räume im Souterrain an der Ecke Kreuzstraße/Inselstraße zur Verfügung – direkt gegenüber dem einstigen Verlagsgebäude im Graphischen Viertel. Die feierliche Eröffnung fand am 24. Oktober 2018 statt.

Die Dauerausstellung führt chronologisch durch die Vor- und Entstehungsgeschichte der 1867 mit Goethes „Faust“ gestarteten Reihe, die als älteste noch erscheinende deutschsprachige Taschenbuchreihe gilt. Sie zeigt wechselnde Einbandgestaltungen und Formate, die Zeit der beiden getrennten Reclam-Verlage in Leipzig und Stuttgart nach 1945 sowie die Entwicklung bis in die Gegenwart. Zu den Exponaten zählen Feldbüchereien aus beiden Weltkriegen, Tarnschriften und der Nachbau eines Reclam-Bücherautomaten von 1912, eine Leihgabe des Verlags. Ergänzt wird die Schau durch eine Präsenzbibliothek, die einen großen Teil der seit 1867 erschienenen Bände umfasst.

Highlights

  • Chronologischer Überblick über Reclams Universal-Bibliothek seit 1867
  • Nachbau eines Reclam-Bücherautomaten von 1912
  • Feldbüchereien aus beiden Weltkriegen und Tarnschriften
  • Ausgaben der Leipziger und der Stuttgarter Reclam-Verlage aus der Zeit der deutschen Teilung
  • Präsenzbibliothek mit Bänden der Universal-Bibliothek

Dauerausstellungen

  • Reclams Universal-Bibliothek – Chronologischer Rundgang durch die Geschichte der Taschenbuchreihe von ihrer Gründung 1867 bis heute, einschließlich der Zeit der zwei Reclam-Verlage in Ost und West.
Gegründet
2018
Träger
Literarisches Museum e. V.

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
  • Aufzug: nicht vorhanden
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Das Museum liegt im Souterrain und ist über eine Treppe erreichbar; nicht barrierefrei. Toiletten auf derselben Ebene.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Johannisplatz · 800 m

Straßenbahnlinien 4 und 7 ab Hauptbahnhof bis Johannisplatz oder Gerichtsweg, von dort zu Fuß zur Ecke Inselstraße/Kreuzstraße.

Mit dem Auto über die B 2 und die Kreuzstraße oder über Dresdner Straße und Inselstraße bis zur Einfahrt Kreuzstraße 12. Eingang durch die Einfahrt und links die Treppe hinunter. Zu Fuß vom Hauptbahnhof etwa 25 Minuten.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseDer Museumsgründer ist meist vor Ort und führt durch die Ausstellung; die Dauer richtet sich nach den Wünschen der Besucher. Gruppen bitte vorher telefonisch anmelden. Für Schulen gibt es Angebote zur kulturellen Bildung, etwa Projekte rund um Ausstellung und Präsenzbibliothek.

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