13. September 2026 – 22. November 2026
Salon Salder – Konfusion
Jahresausstellung der Städtischen Kunstsammlungen mit neuer Kunst aus Niedersachsen, diesmal zum Thema Verwirrung und Perspektivwechsel; im Kuhstall, mit Workshops und Führungen.

Stadtmuseum von Salzgitter im Renaissanceschloss von 1608: Erdgeschichte mit Ichthyosaurier, Neandertaler, Industrie und Kindheit – Eintritt frei.
13. September 2026 – 22. November 2026
Jahresausstellung der Städtischen Kunstsammlungen mit neuer Kunst aus Niedersachsen, diesmal zum Thema Verwirrung und Perspektivwechsel; im Kuhstall, mit Workshops und Führungen.
19. August 2026 – 18. Oktober 2026
Rund 90 Dioramen mit Hunderten Modell-Nutzfahrzeugen aus einer Salzgitteraner Privatsammlung im Schafstall, familiengeeignet.
22. August 2026 – 29. November 2026
Schlaglichter auf Kriegsfolgen und Schlachten im heutigen Stadtgebiet, gezeigt im Tillyhaus in Salzgitter-Bad (Sa/So 11–16 Uhr).
Das Schloss im heutigen Salzgitter-Salder ließ der braunschweigische Beamte David Sachse ab 1608 im Stil der Weserrenaissance errichten; als Baumeister gilt vermutlich Paul Francke. Später gelangte der Besitz an die Familie von Saldern und 1695 an Erbprinz August Wilhelm von Braunschweig-Wolfenbüttel, der das Haus umbauen ließ. Nach dem Ersten Weltkrieg fiel es an den Freistaat Braunschweig, ab 1939 an die Reichswerke; 1955 übernahm die Stadt Salzgitter die Anlage symbolisch für eine Mark.
Nach mehrjähriger Restaurierung eröffnete die Stadt am 14. Dezember 1962 hier ihr Städtisches Museum. Bauliche Schäden machten ab 1975 eine umfassende Sanierung nötig, 1981 wurde das Haus wiedereröffnet. Nach und nach kamen die Wirtschaftsgebäude des Gutshofs hinzu: Pferdestall, Kuhstall und Schafstall dienen heute als Ausstellungsflächen, im Mühlengarten steht die umgesetzte Osterlinder Bockwindmühle, seit 2006 ergänzt ein Eiszeitgarten das Gelände.
Die Dauerausstellungen spannen den Bogen von der Erdgeschichte bis ins 20. Jahrhundert. Glanzstück der Geologie ist ein Ichthyosaurier, der 1940 im Erzbergbau unter Tage gefunden wurde; die Archäologie widmet sich besonders den Neandertalern von der Fundstelle Krähenriede in Lebenstedt. Weitere Abteilungen erzählen vom Mittelalter, von der Neuzeit, vom Eisenerzbergbau, vom Aufbau des Hüttenwerks und von der Gründung der Stadt Salzgitter 1942 sowie – mit einer großen Spielzeugsammlung – von der Geschichte der Kindheit. Jährlich zeigt der Salon Salder aktuelle Kunst aus Niedersachsen; der Eintritt in alle Ausstellungen ist kostenlos.
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | –Führungen und museumspädagogische Angebote nach Anmeldung (Museumspädagogik). |
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Eintritt in Dauer- und Sonderausstellungen frei. Kosten für Kindergeburtstage und Workshops gesondert.
Die Ausstellungsräume im Schloss sind nur über Treppen erreichbar; ein Aufzug ist geplant. Der Ausstellungsbereich im Schafstall ist barrierearm.
Gut für Kinder & Familien geeignet
Dauerausstellungen bewusst auch für Kinder gestaltet; Lernwerkstatt im Gewölbekeller zum Basteln und Experimentieren, Familienangebote und Kindergeburtstage für 6- bis 11-Jährige; Rätsel-App „Spürnasen Salzgitter“.
Museumstraße
Buslinien 612 und 613 bis Haltestelle „Museumstraße“.
Parkplatz kostenlos
Kostenlos auf dem Schlosshof oder auf dem Besucherparkplatz an der Straße „Hinter dem Knick“; an der Einfahrt Museumstraße zwei Stellplätze mit Ladesäule (kostenpflichtig).
Über die A39, Abfahrt Salzgitter-Lebenstedt Süd, nach Salder und gleich rechts in die Museumstraße.
Route planenZertifiziert im Kinderferienland Niedersachsen.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Anerkannter außerschulischer Lernort; Führungen und Museumspädagogik nach Anmeldung (Tel. 05341 839-4631, museum@stadt.salzgitter.de). Backtage am historischen Backhaus laut Veranstaltungskalender. |
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