Eingeschränkter Betrieb. Die stadtgeschichtliche Dauerausstellung wurde 2019 im Hinblick auf die geplante Sanierung des Prinz-Max-Palais abgebaut. Bis zum Baubeginn sind Sonderausstellungen und eine kleine Kabinettausstellung zu sehen.
Fotografien verlassener, verschwundener oder umgenutzter Karlsruher Orte, kombiniert mit Sammlungsobjekten, die von dort stammen; dazu ein Escape Game rund um das frühere Tullabad.
Kabinettausstellung zur wechselvollen Geschichte des Gebäudes von der Bankiersvilla über die Prinzenresidenz bis zum Bundesverfassungsgericht; bis auf Weiteres, Eintritt frei.
Geplant ab April 2027: erste Ausstellung zur Karlsruher Geschichte des RAF-Terrors, zu Anschlägen, Protesten und dem Umgang der Stadtgesellschaft damit.
Über das Museum
Die Wurzeln des Museums reichen in die Gründungszeit des Karlsruher Stadtarchivs zurück: Ab 1882 sammelte die Stadt neben Plänen und Ansichten auch Gegenstände zur Stadtvergangenheit, die 1896 offiziell zu den Stadtgeschichtlichen Sammlungen wurden. Erste Ausstellungen fanden im alten Wasserwerk am Archivplatz statt; später waren die Bestände unter anderem im Dachgeschoss des Schlosses, im Palais Solms und im Sparkassengebäude am Marktplatz zu sehen.
Das Prinz-Max-Palais ließ sich der Bankier August Schmieder 1881–1884 von Josef Durm als prunkvolle Stadtresidenz bauen. Ab 1900 bewohnte es Prinz Max von Baden, nach dem es bis heute benannt ist. Nach schweren Bombenschäden 1944 wieder aufgebaut, war es von 1951 bis 1969 Sitz des Bundesverfassungsgerichts. 1981 eröffnete die Stadt das Haus als Kulturzentrum; seitdem präsentiert dort das Stadtmuseum die Karlsruher Geschichte, ab 1998 im gesamten ersten Obergeschoss.
Diese Dauerausstellung wurde 2019 im Vorgriff auf die geplante Sanierung des Gebäudes abgebaut. Bis zum Beginn der Bauarbeiten zeigt das Museum Sonderausstellungen zu stadtgeschichtlichen Themen sowie eine Kabinettausstellung zur Geschichte des Palais. Für die Zeit nach der Sanierung ist eine neu konzipierte Dauerausstellung vorgesehen, deren Schwerpunkte in Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern vorbereitet wurden. Die Sammlung reicht von Möbeln, Gemälden und Porzellan bis zu Alltagsdingen und Objekten zu Gegenwartsthemen wie Migration oder Nachhaltigkeit.
Highlights
Gründerzeitliches Palais von Josef Durm, 1951–1969 Sitz des Bundesverfassungsgerichts
Wechselnde Sonderausstellungen zur Karlsruher Stadtgeschichte
Kabinettausstellung zur Geschichte des Prinz-Max-Palais (Eintritt frei)
Escape Game „Der letzte Badetag“ in der Ausstellung „Lost Places“
Telefonführungen und digitale Ausstellungsrundgänge
Gegründet
1896
Träger
Stadt Karlsruhe – Stadtarchiv & Historische Museen
2 €bis 12 Jahre frei · Kinder bis 12 Jahre und Schulklassen frei.
Seniorinnen & Senioren
2 €Rentnerinnen und Rentner
Menschen mit Behinderung
2 €Schwerbehinderte mit Nachweis
Studierende & Azubis
2 €Schüler, Studierende und Auszubildende
Gruppen
–Gruppenführung (max. 25 Personen) 50 € werktags, 60 € am Wochenende und an Feiertagen; Schulklassen 40 €. Anmeldung mindestens zwei Wochen vorher.
Der Eintritt gilt für die Sonderausstellung; die Kabinettausstellung zur Geschichte des Palais ist frei. Freier Eintritt außerdem für Mitglieder des Fördervereins sowie mit Museums-PASS-Musées, ICOM- oder Museumsbund-Ausweis. Öffentliche Führungen sind im Eintritt enthalten.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Alle Etagen sind über einen Personenaufzug in der Hofeinfahrt rechts neben dem Haupteingang erreichbar; Ausstellungsräume im 1. und 2. OG barrierefrei, transportable Sitzgelegenheiten vorhanden. Barrierefreies WC im Erdgeschoss. Öffentliche Behindertenparkplätze vor dem Palais. Regelmäßige Telefonführungen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Europaplatz · 2 Min. zu Fuß
Alle Straßenbahnlinien bis Haltestelle Europaplatz.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkhaus Akademiestraße 51–55; öffentliche Behindertenparkplätze vor dem Prinz-Max-Palais.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellungen meist sonntags um 15 Uhr (Termine im Veranstaltungsprogramm), dazu Telefonführungen und buchbare Führungen für Gruppen und Schulklassen. Escape Game „Der letzte Badetag“ in der Ausstellung „Lost Places“: ohne Anmeldung, ca. 40 Minuten, Jugendliche nur in Begleitung Erwachsener.