
Städtisches Museum Eisenhüttenstadt
Stadtmuseum in Fürstenberg (Oder) zur Geschichte von Eisenhüttenstadt, Glasindustrie und STALAG III B, mit Galerie für Kunst der DDR.
Über das Museum
Das Museum hat seinen Sitz in einer 1906 errichteten Villa, die Carl Reiche, Direktor der Dampfergenossenschaft der Oderschifffahrt, im alten Fürstenberg (Oder) bauen ließ. Im Dezember 1980 wurde sie als Städtisches Museum eröffnet. 1992 kam als eigene Abteilung das Feuerwehr- und Technikmuseum hinzu, 1994 die Städtische Galerie in Räumen an der Oderstraße.
Die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte beginnt mit Fürstenberg und seinen traditionellen Gewerben wie Korbmacherei, Glasmacherei und Schifffahrt, schildert die Industrialisierung und die Glasindustrie und erinnert an das Kriegsgefangenenlager STALAG III B, eines der größten in Brandenburg. Den größten Raum nimmt die Geschichte der ab 1950 gebauten Planstadt ein, die 1953 den Namen Stalinstadt und 1961 den Namen Eisenhüttenstadt erhielt. Eine vollständig eingerichtete Schuhmacherwerkstatt aus der Zeit um 1900 und eine historische Waschküche im Hof gehören ebenfalls dazu.
Die Galerie mit zehn Räumen auf zwei Etagen zeigt wechselnde Ausstellungen aus der umfangreichen Kunstsammlung, die vor allem Malerei, Grafik und Kleinplastik der DDR umfasst, darunter die Nachlässe des Malers Otto Schutzmeister und des Bildhauers Herbert Burschik. Zum Bestand zählen außerdem rund 100 Skulpturen und baugebundene Kunstwerke im Stadtraum.
Highlights
- Geschichte der ersten sozialistischen Planstadt Stalinstadt/Eisenhüttenstadt
- Ausstellung zum Kriegsgefangenenlager STALAG III B
- Historische Schuhmacherwerkstatt um 1900
- Kunstsammlung zur Kunst der DDR mit den Nachlässen Schutzmeister und Burschik
Dauerausstellungen
- Stadtgeschichte Fürstenberg (Oder) und Eisenhüttenstadt – Von Korbmachern, Glasmachern und Schiffern im alten Fürstenberg über das STALAG III B bis zum Aufbau der Planstadt Stalinstadt/Eisenhüttenstadt.
- Galerie und Kunstsammlung – Wechselnde Präsentationen aus der Sammlung mit Schwerpunkt Kunst der DDR der 1960er- bis 1980er-Jahre.
- Gegründet
- 1980
- Träger
- Stadt Eisenhüttenstadt
- Leitung
- Maria Wundersee
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 6 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3,50 € |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 3 € p. P. |
| Familien | 7,50 €Pro Person, ab drei Personen mit mindestens einem Kind unter 12 Jahren. |
| Kombikarte alle Abteilungen (inkl. Feuerwehr- und Technikmuseum) | 8,50 €ermäßigt 4,50 € |
| Familienkombikarte alle Abteilungen | 11,50 €ab drei Personen mit mindestens einem Kind unter 12 Jahren |
Online-Tickets erhältlich; Umtausch und Erstattung ausgeschlossen. Weitere Entgelte laut Entgeltordnung von 2023.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
| Familienticket | 7,50 € · Pro Person, ab drei Personen mit mindestens einem Kind unter 12 Jahren. |
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- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Ferienprogramme für Kinder mit Mitmachangeboten zu alten Handwerkstechniken.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Angebote für Schulen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Museumspädagogische Angebote und Ferienaktionen, etwa Schreiben mit Feder und Tinte im historischen Schulzimmer oder Waschen wie früher in der Waschküche auf dem Museumshof. |





