Begehbare Klanginstallation, in der Besucherinnen und Besucher mit Chören singen und so Trainingsdaten für einen KI-Chor liefern – ausgehend von einem Singspiel Hildegard von Bingens.
Die in Chicago lebende Künstlerin zeigt Skulpturen aus Keramik und Metall, die an Gebrauchsgegenstände erinnern und von Körper, Fürsorge und Machtverhältnissen handeln.
Umfassende, mit dem Künstler erarbeitete Schau des Düsseldorfer Bildhauers mit großen Figuren wie „Mutter Erde“, bisher ungezeigten Arbeiten und erstmals einem Überblick über seine Architekturmodelle.
Über das Museum
Das Ständehaus entstand 1876–1880 nach Plänen von Julius Raschdorff als Tagungsort des Provinziallandtags der preußischen Rheinprovinz. Der Bau im Stil der italienischen Neorenaissance mit Innenhof liegt am Kaiserteich auf dem Gelände der früheren Festungsanlagen. Nach schweren Kriegsschäden 1943 baute Hans Schwippert das Haus wieder auf; von 1949 bis 1988 tagte hier der Landtag von Nordrhein-Westfalen.
Nach dem Umzug des Parlaments in den Neubau am Rhein stand das Gebäude einige Jahre leer. Ab 1996 wurde es nach Plänen des Münchner Büros Kiessler + Partner zum Museum umgebaut: Der Plenarsaal wurde auf seine ursprüngliche Größe zurückgeführt, eine Kuppel aus Glas und Stahl überspannt nun Innenhof und Dachgeschoss, und unter dem Haus entstand eine hohe Ausstellungshalle mit Bullaugen zum Kaiserteich.
Im April 2002 öffnete das Haus als K21, Standort der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen für die Kunst ab etwa 1980, als Ergänzung zum K20 am Grabbeplatz. Über zehn Jahre war die begehbare Netzinstallation „in orbit“ von Tomás Saraceno unter der Kuppel ein Publikumsmagnet, bis sie Anfang 2024 abgebaut wurde. Heute zeigt das K21 im Untergeschoss und in der Bel Etage Wechselausstellungen und in den oberen Etagen die Sammlung internationaler Gegenwartskunst, darunter Reinhard Muchas Rauminstallation „Das Deutschlandgerät“ im früheren Plenarsaal.
Highlights
Glaskuppel über der Piazza mit Blick über Düsseldorf
Reinhard Muchas „Das Deutschlandgerät“ im ehemaligen Plenarsaal
Sammlung internationaler Gegenwartskunst u. a. mit Thomas Struth, Thomas Schütte, Isa Genzken und Wolfgang Tillmans
Unterirdische Ausstellungshalle mit Bullaugen zum Kaiserteich
Café Pardo’s, gestaltet vom Künstler Jorge Pardo
Dauerausstellungen
K21 Sammlung – Internationale Gegenwartskunst – Wechselnde Präsentation der Landessammlung zeitgenössischer Kunst im 2. und 3. Obergeschoss mit Fotografie, Malerei, Skulptur und Video sowie dem Archiv Dorothee und Konrad Fischer.
Gegründet
2002
Träger
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Leitung
Prof. Dr. Susanne Gaensheimer
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
9 €
Ermäßigt
7 €Gruppen ab 10 zahlenden Personen, Schwerbehinderte (GdB ab 50), Inhaber*innen von Ehrenamtskarte NRW, DüsseldorfCard, Düsseldorf BikeCard und ArtCard Bonn, art-Abonnent*innen, Juleica-Inhaber*innen
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre frei (auch kostenlose Online-Tickets).
Menschen mit Behinderung
7 €Begleitperson frei · Ab GdB 50 ermäßigt; Begleitperson mit Merkzeichen B frei.
Studierende & Azubis
5 €Schüler*innen, Studierende und Auszubildende ab 18 Jahren 5 € pro Haus; Studierende der Kunst/Kunstgeschichte und an Kunstakademien frei.
Gruppen (ab 10 Pers.)
7 € p. P.Ermäßigter Eintritt bei gemeinsamer Zahlung.
Ausstellung und K21 Sammlung
15 €Ermäßigt 13 €.
Kombiticket K20 und K21 (Sammlungen und Ausstellungen)
21 €Ein Jahr gültig, je einmaliger Eintritt, auch an verschiedenen Tagen.
Jahreskarte K20 und K21
49 €Alle Ausstellungen und Sammlungen in beiden Häusern.
Freier Eintritt:Jeden 1. Mittwoch im Monat ab 18 Uhr freier Eintritt (Open House).
Preise laut Ticketübersicht der Kunstsammlung: 9 € (erm. 7 €) gilt nur für die K21 Sammlung. Tickets ein Jahr ab Kauf gültig, keine Zeitfenster für die K21-Ausstellungen. Frei u. a. für Freiwilligendienstleistende, Freunde der Kunstsammlung, Inhaber*innen von Art:card und Düsselpass, Arbeitslose und Bürgergeld-Empfänger*innen.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museum grundsätzlich barrierefrei. Leihrollstühle kostenlos an der Garderobe (möglichst vorher anmelden), Klappstühle als Gehhilfe. Vorgezogener Einlass mit Schwerbehindertenausweis bei Warteschlangen; Begleitperson blinder und sehbehinderter Menschen frei. Führungen in DGS (Anmeldung über den Stadtverband der Gehörlosen) sowie Führungen und Workshops in Leichter Sprache.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Kindergeburtstage
Kleines Studio im K21 mit Kunst-Werkstätten für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitung, Workshops für Vorschulkinder, Maus-Tag, Ferienworkshops (ab 5) und offene Medienwerkstatt ab 10 Jahren. Kindergeburtstage ab 3 Jahren. Freier Eintritt bis einschließlich 17 Jahre.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Graf-Adolf-Platz
Straßenbahn 706, 708, 709 und U71, U72, U73, U83 bis Graf-Adolf-Platz
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkhäuser Friedrichstraße, Herzogstraße, Kirchplatz und GAP 15. Ein- und Ausstieg für Busse nahe am Museum, Busparkplätze am Tonhallenufer.
Café Pardo’s, künstlerisch gestaltet von Jorge Pardo; ab 1.10.2026 mit neuem Konzept Di–So 11–19 Uhr. Kostenlose Garderobe und Schließfächer im Eingangsbereich, WLAN „K21 public“.
Veranstaltungen & Vermietung
Räume mietbar
Private Feiern
Firmenveranstaltungen
Piazza unter der Glaskuppel (Galas, Preisverleihungen, Konzerte) und oberste Etage unter dem Kuppeldach (Dinner, Empfänge); Private Views buchbar, auch Film- und Fotolocation.
In den Sammlungsräumen zu privaten Zwecken erlaubt; in Sonderausstellungen oder vor einzelnen Werken teils untersagt. Skizzenblock bis DIN A3 und Bleistifte erlaubt.
Hinweise
Öffentliche K21-Sammlungsführung jeden 3. Sonntag im Monat, 16 Uhr. Gebuchte Gruppenführungen (max. 20 Personen) ab 85 € für 60 Minuten zzgl. Eintritt, fremdsprachig ab 90 €. Mäntel und größere Taschen an die Garderobe. Transfer zum K20 am Grabbeplatz mit der U-Bahn in 2–3 Minuten oder 15–20 Minuten zu Fuß.