bis 8. Oktober 2026
Millennium Palace
Erinnerungsraum zur Backstreet-Boys-Residency im Foyer: 90er-Jahre-Musikvideos, Poster, Spielzeug und Brettspiele zum Mitmachen, Eintritt frei.

Städtisches Theatermuseum im Hofgartenhaus mit Dumont-Lindemann-Archiv, Ausstellungen zur Bühnengeschichte und buntem Abendprogramm.
bis 8. Oktober 2026
Erinnerungsraum zur Backstreet-Boys-Residency im Foyer: 90er-Jahre-Musikvideos, Poster, Spielzeug und Brettspiele zum Mitmachen, Eintritt frei.
Ausgangspunkt ist das Archiv des Schauspielhauses Düsseldorf, das die Schauspielerin Louise Dumont und der Regisseur Gustav Lindemann 1904 als privat finanziertes Reformtheater gegründet hatten und das 1933 schließen musste. Lindemann hatte die künstlerischen und kaufmännischen Unterlagen gesammelt und schenkte das Dumont-Lindemann-Archiv am 30. Mai 1947 der Stadt Düsseldorf. Es war zunächst am Ehrenhof untergebracht, ab 1972 an der Straße Alt Pempelfort, und von Anfang an auch als Ort der Vermittlung gedacht.
Ab 1980 machte der Leiter Heinrich Riemenschneider Ausstellungen zum festen Programm, in den 1980er Jahren wurde aus dem Archiv das Theatermuseum. 1988 bezog es das Hofgartenhaus am Nordrand des Hofgartens, einen Bau des späten 18. Jahrhunderts mit Saal, in dem einst Gartenkunst-Vorträge und Feste stattfanden; nach Kriegsschäden war er zunächst für das Goethe-Museum wiederaufgebaut worden. Seit 2005 befindet sich der Großteil der Bestände in einem Sammlungsgebäude an der Merowingerstraße.
Unter Sascha Förster, der das Haus seit 2021 leitet, versteht sich das TMD als offener Begegnungsort: Neben Ausstellungen zur Darstellenden Kunst gibt es Lesungen, Singalongs, Poetry Slams, Drag-Abende und Spaziergänge durch den Hofgarten. Die Sammlung umfasst mehr als eine Million Objekte – Szenenfotos, Bühnen- und Kostümbildentwürfe, Theaterzettel, Marionetten und Nachlässe wie das Gründgens-Archiv; seit 2024 kommt ein Festival-Archiv für Nordrhein-Westfalen hinzu. Die Fachbibliothek zählt über 23.500 Medien.
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 2,50 €Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst/FSJ, Düsseldorfer Ehrenamtskarte |
| Kinder & Jugendliche | freibis 20 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren sowie Schulklassen haben freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | 2,50 € |
| Gruppen | –Gruppenführung 50 € zuzüglich Eintritt; Anfragen an theatermuseum@duesseldorf.de. |
Freier Eintritt: Einmal im Monat sonntags („Euer Sonntag im TMD“) freier Eintritt; Termine im Programm.
Freier Eintritt außerdem für Geflüchtete, Inhaberinnen und Inhaber des Düsselpasses und vergleichbarer Pässe, der Welcome Card und des Neubürger-Gutscheins sowie Mitglieder von Museumsbund, ICOM und SIBMAS. Der Erinnerungsraum „Millennium Palace“ im Foyer ist kostenlos.
Am Eingang zum Hofgarten eine 12 cm hohe Stufe; eine flache Rampe kann jederzeit angelegt werden, so erreicht man Foyer und Café. Türen zu Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen öffnen bis 1,55 m. Kein Aufzug: Keller sowie erstes und zweites Obergeschoss nur über geschwungene Treppen; die Toiletten liegen im Keller. Leichte Klappstühle zum Mitnehmen; kein Blindenleitsystem.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 20 Jahre frei |
|---|
Monatliches offenes Kreativlabor für Kinder von 6 bis 12 Jahren mit Begleitung (kostenlos), Ferienprogramme in den Oster-, Sommer- und Herbstferien und Kindergeburtstage mit Sockenpuppen-Workshop (8–12 Jahre, drei Stunden). Bei den Känguru-Führungen können Kinderwagen im Foyer abgestellt werden. Ein Spielplatz liegt in der Nähe im Hofgarten.
U-Bahn bis Schadowstraße, Heinrich-Heine-Allee oder Nordstraße; Straßenbahn bis Schadowstraße, Sternstraße oder Schloß Jägerhof; Bus bis Schloß Jägerhof, Sternstraße, Heinrich-Heine-Allee oder Jacobistraße – jeweils einige Minuten zu Fuß.
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Kein eigener Parkplatz. Parkhäuser in der Umgebung: KII/Schauspielhaus (Gustaf-Gründgens-Platz), Tiefgarage am Dreischeibenhaus (Gartenstraße 2), B+B Parkhaus (Ratinger Straße 50), Tiefgarage Grabbeplatz (Grabbeplatz 5).
Eingang im nördlichen Hofgarten über die Terrasse. Wenige überdachte Fahrradabstellplätze am Eingang, viele Fahrradständer zwischen Schauspielhaus und Dreischeibenhaus.
Route planenMuseumscafé und Bar „Ping“ mit Terrasse und Balkon (Mi–So ab 12 Uhr und bei Veranstaltungen); kleiner Museumsshop. Unbeaufsichtigte Garderobe und Schließfächer (1 € Pfand) im Keller.
Bis zu 90 Personen.
Lore-Lorentz-Saal (bestuhlt ca. 50–60, unbestuhlt bis 90 Gäste, fast vollständig abdunkelbar) etwa für Lesungen, Workshops und private Feiern; Foyer, Balkon und Terrasse, sofern das eigene Programm es zulässt.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Regelmäßig kostenlose öffentliche Führungen, etwa die Sonntagsführung um 15 Uhr und Känguru-Führungen für Eltern mit Babys um 11 Uhr vor der Öffnung. Gruppenführungen auf Anfrage. Taschen größer als A4 sowie Jacken und Mäntel müssen vor dem Ausstellungsbesuch abgelegt werden. |






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