bis 3. Jänner 2027
Tibati – Bremen und zurück
Kabinettausstellung zur Plünderung der kamerunischen Stadt Tibati 1899, zu den daraus stammenden Objekten im Museum und zur heutigen Partnerschaft mit Bremen.

Museum am Bremer Hauptbahnhof, das Völker-, Natur- und Handelskunde aus Afrika, Asien, Amerika und Ozeanien unter einem Dach verbindet.
bis 3. Jänner 2027
Kabinettausstellung zur Plünderung der kamerunischen Stadt Tibati 1899, zu den daraus stammenden Objekten im Museum und zur heutigen Partnerschaft mit Bremen.
ab 10. Oktober 2026
Große Schau mit rund 300 Exponaten über die Katze in Mythos, Religion, Alltag und Popkultur, von ägyptischen Mumien bis zu Internet-Memes. Laut Bremer Museumsportal bis 30. Mai 2027; die Museumsseite nennt noch kein Enddatum.
Den Grundstock bildeten mehrere Bremer Vereins- und Gesellschaftssammlungen zu Naturgeschichte und Ethnographie, die ab 1878 als städtische Sammlungen zusammengeführt wurden. 1887 übernahm der Zoologe Hugo Schauinsland ihre Leitung. Nach der Nordwestdeutschen Gewerbe- und Industrieausstellung von 1890, deren Länderpavillons mit Waren, Tieren und Pflanzen aus aller Welt großen Zulauf hatten, entstand am Bahnhofsplatz ein eigener Museumsbau, der am 15. Januar 1896 als Städtisches Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde eröffnete.
Schauinsland prägte das Haus über vier Jahrzehnte mit seinem Leitgedanken, die ganze Welt unter einem Dach zu zeigen. Charakteristisch wurden lebensnahe Inszenierungen und Dioramen, die Menschen, Tiere und Pflanzen ferner Regionen in ihrer Umgebung darstellten. Getragen wurde der Aufbau maßgeblich von Bremer Kaufleuten und Bürgern.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude 1943 durch Bomben schwer beschädigt, 1949 konnten erste Bereiche wieder öffnen. Nach einer Sanierung von 1976 bis 1979 präsentierte sich das Museum inhaltlich neu, mit Blick auf ökonomische und ökologische Zusammenhänge.
Seit 1999 ist das Museum eine Stiftung öffentlichen Rechts. Im selben Jahr eröffnete im Nachbargebäude das Schaumagazin „Übermaxx“, das erste seiner Art in Europa. Seit 2001 wurden die Dauerausstellungen zu Asien, Afrika und Amerika sowie die Ausstellung „Erleben, was die Welt bewegt“ neu gestaltet; 2025 kam „Der blaue Kontinent“ über die Inselwelt des Pazifiks hinzu. Die Sammlung umfasst rund 1,2 Millionen Objekte, und die Ausstellung „Spurensuche“ beleuchtet die koloniale Herkunft vieler Bestände.
| Erwachsene | 15 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 7,50 €Kinder und Jugendliche von 6–17 Jahren, Schüler*innen, Studierende, Erwerbslose, Sozialleistungsberechtigte, Bundesfreiwilligendienstleistende, Menschen mit Behinderung (mit Ausweis), Geflüchtete (mit Nachweis) |
| Kinder & Jugendliche | 7,50 €bis 5 Jahre frei · Bis einschließlich 5 Jahre frei |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung auf Tagestickets; Jahreskarte für Senior*innen 52 € |
| Menschen mit Behinderung | 7,50 €Ermäßigter Eintritt mit Schwerbehindertenausweis; Regelung für Begleitpersonen nicht angegeben |
| Studierende & Azubis | 7,50 € |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 13,50 € p. P.Pro Person (Erwachsene); nur Sonderausstellung 9 €. Schulklassen gesonderte Konditionen. |
| Familien | –20 % Familienermäßigung: 12 € pro Erwachsenem, 6 € pro Kind ab 6 Jahren |
| Guten-Abend-Ticket (letzte Stunde vor Schließung) | 7,50 €Ermäßigt 4 € |
| Nur Sonderausstellung | 10 €Ermäßigt und Kinder ab 6 Jahren 5 €; Familie 8 € pro Erwachsenem, 4 € pro Kind; Guten-Abend-Ticket 5 € (ermäßigt 3 €) |
| Jahreskarte Erwachsene (+1 Begleitperson) | 58 €Studierende 29 €, Senior*innen 52 €; Familienjahreskarte 23 € pro Erwachsenem plus 12 € pro Kind |
| Öffentliche Führung (Zuschlag) | 4 €Zuzüglich zum Eintritt; Fremdsprachenzuschlag 5 € |
Das Standardticket gilt für Dauer- und Sonderausstellungen. Mitglieder des Freundeskreises frei. Gruppenführung (60 Min.) während der Öffnungszeiten 65 € zzgl. Eintritt, außerhalb 120 €; Kindergeburtstag pauschal 98 €, Kindergartengruppen pauschal 45 €.
Barrierefreier Eingang rechts vom Haupteingang (auch zum Restaurant), dort vier öffentliche Behindertenparkplätze. Alle Ausstellungen sind für Rollstuhlfahrende zugänglich; rollstuhlgerechte Toiletten im Haupthaus und im Schaumagazin Übermaxx. Website mit Informationen in Leichter Sprache.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 5 Jahre frei |
|---|
Mediaguide auch in einer Kinderversion, digitale Rallyes zu den Dauerausstellungen über die App Actionbound. Programme wie die monatliche „Wissensreise für Kinder“ (Herbst bis Frühjahr) und Taschenlampenführungen. Kindergeburtstage (1,5 Stunden, bis 10 Kinder plus 2 Begleitpersonen) für alle Altersgruppen.
Hauptbahnhof
Straßenbahn 1, 4, 5, 6, 8, 10 und Bus 20, 24, 25, 26, 27, 63 bis Haltestelle Hauptbahnhof; Überlandbusse am benachbarten ZOB. Das Museum liegt direkt neben dem Bremer Hauptbahnhof (Ausgang Richtung City, dann am Bahnhofsplatz rechts).
Parkplatz vorhanden
Kein eigener Parkplatz, Parkmöglichkeiten wegen der zentralen Lage begrenzt; empfohlen werden die BREPARK-Parkhäuser City Gate, Bürgerweide und Innenstadt. Vier öffentliche Behindertenparkplätze am barrierefreien Eingang.
Restaurant Café Übersee (auch abends nach Museumsschluss geöffnet, Terrasse zum Bahnhofsplatz) und Afrika Café im 1. OG der Ausstellung; mitgebrachtes Picknick im Museum erlaubt. Haustiere nicht erlaubt.
Bis zu 120 Personen.
Diorama (bis 60 Personen), Forum mit Lobby (bis 120 Personen in Reihenbestuhlung), Foyer mit Zwergwal (nur außerhalb der Öffnungszeiten) sowie Ausstellungsbereiche wie Ozeanien; Catering und Tagungstechnik auf Anfrage.
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren für private Zwecke ohne Blitz und Stativ erlaubt; gekennzeichnete Objekte ausgenommen. |
| Hinweise | Kostenloser Mediaguide für alle Bereiche der Dauerausstellung und das Schaumagazin, auf dem eigenen Smartphone (freies WLAN) oder als Leihgerät von der Kasse, auch als Kinderversion. Gruppenführungen und Schulklassen nur nach Voranmeldung per E-Mail an anmeldung@uebersee-museum.de. Gruppenführungen dauern 30 oder 60 Minuten. |
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