
Musée de la Mine et de la Minéralogie de Saint-Pierre-la-Palud
Vereinsmuseum zum Pyritbergbau mit nachgebauter Strecke, Mineraliensammlung und Weg zum Schacht Perret.
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Über das Museum
Die Pyritminen von Saint-Pierre-la-Palud werden seit dem Mittelalter abgebaut. Die Brüder Perret erschlossen sie ab 1840; der Abbau endete 1972. Der Verein Les Amis de la mine gründete das Museum ab 1980. Es öffnete am 4. Dezember 1982 im ehemaligen Krankenrevier der Gruben.
Das Museum wuchs danach: 1986 eröffnete ein Saal für Paläontologie, 1988 folgte die Nachbildung eines abfallenden Stollens (Descenderie), und 2002 wurde ein modernes Gebäude für den Empfang und Filmvorführungen eingeweiht. Der Schacht Perret mit seinem Fördergerüst, der Fördermaschine und mehreren Gebäuden steht seit 2010 unter Denkmalschutz (Monument historique) und ist über einen erklärenden Weg zu besichtigen.
Der Rundgang zeigt eine Strecke und Abbaukammern, die ehemalige Bergleute nachgebaut haben, rund 130 Grubenlampen und Bergbaugerät sowie eine Mineraliensammlung mit mehr als 2.790 Stücken in 41 Vitrinen – die größte in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Außerdem geht es um das Gemeinschaftsleben im Dorf und um Zeugnisse von Bergleuten und ihren Familien.
Highlights
- Strecke und Abbaukammern, von ehemaligen Bergleuten nachgebaut
- Rund 130 Grubenlampen, darunter einige sehr seltene
- Mehr als 2.790 Mineralien in 41 Vitrinen, mit Azuriten aus einer örtlichen Lagerstätte
- Erklärender Weg zum Schacht Perret, als Monument historique eingestuft
- Geführter Rundgang von etwa einer Stunde
Dauerausstellungen
- La mine – Eine Strecke und Abbaukammern mit Abstützung, Pferdestall, Steigerhütte und einer Statue der heiligen Barbara zeigen, wie sich die Arbeit vom 19. Jahrhundert bis zur Schließung veränderte.
- Minéralogie et paléontologie – Die Sammlung von Mineralien und Fossilien umfasst mehr als 2.790 Stücke in 41 Vitrinen, darunter Azurite aus einer örtlichen Lagerstätte.
- Puits Perret – Ein mit Schildern markierter Weg führt zur Grubenanlage, wo man das Fördergerüst, das Annahmegebäude, den Maschinenraum und die Halde sieht.
- Gegründet
- 1980
- Träger
- Association des Amis de la mine
- Besucher pro Jahr
- ca. 3 190 (2016)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 7 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5,50 €Kinder von 3 bis 16 Jahren und Studierende |
| Kinder & Jugendliche | 5,50 €Tarif für Kinder von 3 bis 16 Jahren. |
| Studierende & Azubis | 5,50 € |
| Gruppen (ab 20 Pers.) | 6 € p. P.Ab 20 Personen: 6 € für Erwachsene und 4,50 € für Kinder von 3 bis 16 Jahren sowie für Studierende. |
Bezahlung mit Carte Bleue, Scheck oder bar. Schulklassen vereinbaren Termin und Tarif per E-Mail mit dem Museum; der Pass Culture wird akzeptiert.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Website des Museums ist es für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.
Kinder & Familie
Picknick- und Spielplätze befinden sich in der Nähe des Museums.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Großer Parkplatz in der Nähe, praktisch für Reisebusse.
Service & Gastronomie
Ein großer Parkplatz sowie Picknick- und Spielplätze befinden sich in der Nähe. Die Website nennt kein WLAN für Besucher.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Die Führung dauert etwa eine Stunde und führt durch die Strecke und die nachgebauten Abbaukammern. Ein freier Rundgang zeigt außerdem Grubenlampen, Mineralien, Paläontologie und die Geschichte der Grube. Pädagogische Unterlagen stehen für Grundschulen, Collèges und Lycées zur Verfügung. Für eine Gruppenbuchung: visitemuseedelamine@gmail.com. |




