Werkschau des österreichischen Filmemachers, Fotografen und Theatermachers mit frühen, wenig bekannten und eigens neu geschaffenen Arbeiten über das Leben gewöhnlicher Menschen.
Über das Museum
Die Wurzeln des Hauses reichen ins Jahr 1946 zurück, als Kinobetreiber und Filmfreunde ein historisches Filmarchiv gründeten, um unter anderem den Nachlass der Nederlandsche Filmliga zu sichern. 1952 wurde daraus das Nederlands Filmmuseum, das ab 1975 im Pavillon im Vondelpark Filme zeigte und seine Sammlung stetig erweiterte.
Ende der 1990er-Jahre sorgte ein Plan, das Museum nach Rotterdam zu verlegen, für heftigen Widerstand in Amsterdam und wurde fallen gelassen. 2010 schlossen sich das Filmmuseum, Holland Film, die Filmbank und das Nederlands Instituut voor Filmeducatie zu einem nationalen Filminstitut zusammen, das heute als Eye Filmmuseum auftritt.
Im April 2012 bezog Eye seinen markanten Neubau am Nordufer des IJ gegenüber dem Hauptbahnhof. Das kantige, weiße Gebäude der Wiener Architekten Delugan Meissl beherbergt vier Kinosäle, Ausstellungsflächen und eine große Gastronomie-Arena mit Blick über das Wasser. Seit 2016 lagern die Bestände in einem eigenen Sammlungszentrum in Amsterdam-Noord.
Die Sammlung umfasst zehntausende Filme, dazu Filmplakate, Fotos, Bücher und Archive; besonders bedeutend ist die Sammlung des Verleihers Jean Desmet aus der Stummfilmzeit, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehört. Neben dem täglichen Kinoprogramm zeigt Eye Ausstellungen zu Filmschaffenden und Künstlern, die mit bewegten Bildern arbeiten, und vergibt jährlich den Eye Art & Film Prize.
Highlights
Markanter Neubau von Delugan Meissl am Nordufer des IJ
Vier Kinosäle mit täglichem Programm aus Klassikern und Neuerscheinungen
Interaktive Dauerausstellung „What is Film?“ mit Daumenkino- und Animationstischen
Desmet-Sammlung aus der Stummfilmzeit (UNESCO-Weltdokumentenerbe)
Wechselausstellungen zu Filmschaffenden und Videokunst
Dauerausstellungen
What is Film? – Interaktive Präsentation zur Geschichte und Technik des Films mit Objekten aus der Sammlung, Mini-Kinos, Greenscreen sowie Animations- und Daumenkino-Stationen im Untergeschoss und im ganzen Haus.
Gegründet
1946
Träger
Stichting Eye Filmmuseum
Leitung
John Middelweerd (kommissarisch)
Besucher pro Jahr
ca. 551 044 (2025)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
16,50 €
Ermäßigt
9 €Inhaber von CJP, EYCA oder Cineville-Pass
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Bis einschließlich 17 Jahre freier Eintritt in die Ausstellungen.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermäßigung genannt.
Menschen mit Behinderung
–Begleitperson frei · Eine Begleitperson ist beim Ausstellungsbesuch frei; für Filme benötigen beide ein Ticket.
Studierende & Azubis
11,50 €Mit Studierendenausweis.
Gruppen (ab 15 Pers.)
–Gruppen ab 15 Personen mindestens zwei Wochen vorher über groepsbezoek@eyefilm.nl anmelden; Gruppen dürfen nicht selbst geführt werden.
Familien
–Kein Familienticket; Kinder bis 17 Jahre in den Ausstellungen frei.
Ausstellungsticket für Freunde von Eye
13,50 €
Ausstellungsticket mit Uitpas
7,40 €
Filmticket
13,50 €Ermäßigt (Studierende, CJP, EYCA) 12 €, Kinder bis 11 Jahre 8 €; Zuschlag 2,50 € ab 150 Min., 5 € ab 210 Min. Filmlänge.
Führung durch die Sonderausstellung (So 14 Uhr)
7,50 €Zuschlag zum Ausstellungsticket
Mit Museumkaart frei; ebenso mit Stadspas, VriendenLoterij VIP-KAART, I amsterdam City Card und ICOM-Karte. Die Dauerausstellung „What is Film?“ ist mit einem Ausstellungs- oder Filmticket zugänglich. Kasse nur bargeldlos.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription
Das gesamte Gebäude ist rollstuhlgerecht, alle Etagen per Aufzug erreichbar (Aufzug nahe dem Eingang). Je Kinosaal zwei Rollstuhlplätze (Reservierung über info@eyefilm.nl erbeten). Leihrollstühle und Rollatoren nach vorheriger Anfrage. Induktionsschleifen in den Sälen. Audiodeskription für Filme über die App Earcatch, Untertitel über Subcatch. Führungen in Gebärdensprache auf Anfrage; Kooperation mit Musea in Gebaren. Zwei Behindertenparkplätze im Parkhaus des A'DAM Toren.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Mitmach- & Anfassstationen
Kinder bis 17 Jahre in den Ausstellungen frei. Kinderfilme mittwochs, samstags, sonntags und in den Ferien täglich. Workshops „Filmmagie“ (ab 6 Jahren, Daumenkino) und „Cinemini“ (2–6 Jahre, Spiel mit Licht und Schatten). In der Dauerausstellung Animationstische, Daumenkino-Automat und Hörbänke; Entdeckerroute „Mission Supereyes“ für 4- bis 12-Jährige.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Buiksloterweg (Fähre)
Kostenlose Fähre F3 ab Amsterdam Centraal (Ausgang IJzijde) Richtung Buiksloterweg, rund um die Uhr, Fahrzeit unter fünf Minuten. Außerdem Bus 38 aus Amsterdam-Noord.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
A'DAM Parking direkt neben Eye; alternativ Parkeergarage IJDock oder Parking Centrum Oosterdok (jeweils mit Fähre).
Behindertenparkplatz
Navi-Adresse: Overhoeksplein 1. Erreichbar auch per Boot.
Eye Bar-Restaurant mit Terrasse am IJ (Di–So 10–24 Uhr). Unbewachte Garderobe und Schließfächer; Taschen und Schirme sind in den Ausstellungen nicht erlaubt, Koffer und Großgepäck werden nicht angenommen.
Veranstaltungen & Vermietung
Räume mietbar
Private Feiern
Firmenveranstaltungen
Bis zu 900 Personen.
Vier Kinosäle, vier Mehrzweckräume mit Tageslicht, zwei Gastronomiebereiche und Flächen am Wasser für Veranstaltungen mit 10 bis 900 Gästen (Kongresse, Firmenfeiern, Premieren, Empfänge). Kontakt: events@eyefilm.nl.
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung sonntags um 14 Uhr (Anmeldung über rondleiding@eyefilm.nl). Architekturführungen durch das Gebäude bietet De Gebouwengids an. Schulprogramme über educatie@eyefilm.nl. Filmvorstellungen können nicht reserviert werden; Online-Vorverkauf endet 90 Minuten vor Beginn.