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Het Scheepvaartmuseum in Amsterdam
Foto: Fernando · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Het Scheepvaartmuseum

Nationales Schifffahrtsmuseum im Marinearsenal von 1656 mit 500 Jahren niederländischer Seefahrtsgeschichte und dem Nachbau des VOC-Schiffs Amsterdam.

ÖffnungszeitenEintritt ab 20 € Teilweise barrierefrei Restaurant

Aktuelle Ausstellungen

bis 21. März 2027

Vincent Ruijters – Crimson Gilt

Begehbare Installation aus über tausend gestrickten Streifen in Gold und Karmesinrot, die den VOC-Nachbau nachzeichnet und Wohlstand und Ausbeutung gegenüberstellt.

ab 12. Dezember 2026

De Solebay wandtapijten

Zwei restaurierte Wandteppiche nach Entwürfen von Willem van de Velde dem Älteren zeigen die Seeschlacht bei Solebay 1672 aus englischer Sicht; größter Ankauf in der Geschichte des Museums.

Über das Museum

Den Anstoß gab 1916 die Gründung der Vereeniging Nederlandsch Historisch Scheepvaart Museum, die eine Sammlung zur Seefahrtsgeschichte aufbaute. Das erste Museum öffnete wenige Jahre später in einem eigenen Gebäude im Süden Amsterdams.

1973 zog das Museum in ’s Lands Zeemagazijn am Kattenburgerplein, ein 1656 errichtetes Magazin der Amsterdamer Admiralität, in dem einst Ausrüstung für die Kriegsflotte lagerte. Das monumentale Gebäude auf einer künstlichen Insel im Oosterdok ist selbst eines der wichtigsten Exponate. Zwischen 2007 und 2011 wurde es grundlegend erneuert; seitdem überspannt ein gläsernes Dach mit Kompassrosen-Motiven den Innenhof, das „Open Plein“, und das Haus tritt als Het Scheepvaartmuseum auf.

Die Sammlung zählt mit mehreren hunderttausend Objekten zu den größten maritimen Beständen weltweit: Gemälde, Seekarten und Atlanten, Navigationsinstrumente, Schiffsmodelle und Schiffszierrat. Am Museumssteg liegen der in den 1980er-Jahren gebaute Nachbau des Ostindienfahrers Amsterdam, die königliche Prunkschaluppe von 1818 und der Dampfeisbrecher Christiaan Brunings von 1900.

Neben der Glanzzeit der Republik im 17. und 18. Jahrhundert beleuchtet das Museum zunehmend die Schattenseiten der Seefahrt, etwa Kolonialismus und Sklavenhandel, sowie heutige Themen wie Meeresschutz. Mit Familienausstellungen und einem Nachbarschaftsprogramm spricht es ein breites Publikum an.

Highlights

  • Nachbau des VOC-Schiffs Amsterdam zum Erkunden an Deck und unter Deck
  • Königliche Prunkschaluppe von 1818 im eigenen Schiffshaus
  • Ausstellung „Republiek aan Zee“ mit rund 50 Spitzenstücken zur Seefahrt im 17. und 18. Jahrhundert
  • Glasüberdachter Innenhof im Arsenal von 1656
  • Navigationsinstrumente unter einem künstlichen Sternenhimmel
  • Familienausstellungen „Duiker Doris“ und „Het verhaal van de walvis“

Dauerausstellungen

  • Republiek aan Zee – Hauptgalerie mit rund 50 Gemälden, Kunstobjekten und Schiffsmodellen darüber, wie die Niederlande im 17. und 18. Jahrhundert zur Seefahrernation wurden.
  • VOC-schip Amsterdam – Begehbarer Nachbau eines Ostindienfahrers am Museumssteg mit Einblicken in das Leben an Bord und die Kolonialgeschichte der VOC.
  • Schaduwen op de Atlantische Oceaan – Zeitgenössische Kunst und persönliche Videogeschichten über die Folgen der Kolonialgeschichte im atlantischen Raum, damals und heute.
Gegründet
1916
Träger
Stichting Nederlands Scheepvaartmuseum Amsterdam
Leitung
Stephan Alspeer
Besucher pro Jahr
ca. 339 171 (2024)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene20 €
Ermäßigt8,50 €Studierende, CJP Cultuurkaart
Kinder & Jugendliche8,50 €bis 4 Jahre frei · 5–17 Jahre 8,50 €; bis einschließlich 4 Jahre frei.
Menschen mit Behinderung–Begleitperson frei · Begleitpersonen frei; kostenloses Begleiterticket online oder an der Kasse.
Studierende & Azubis8,50 €Studierende und CJP Cultuurkaart.
Gruppen–Gruppen bitte vorab anmelden; keine Gruppenermäßigung genannt.

Mit Museumkaart frei; ebenso mit I amsterdam City Card, Stadspas, VriendenLoterij VIP-KAART, Rembrandtkaart, Nedlloyd museumpas und ICOM. Tickets nur mit Datum (ohne Zeitfenster), umbuchbar, keine Erstattung. Das VOC-Schiff ist nur mit Museumsticket zugänglich. Nur Karten-/PIN-Zahlung, keine American Express. Museumkaart an der Kasse erhältlich.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Alle Ausstellungen und Einrichtungen per Aufzug erreichbar; auf dem VOC-Schiff führt ein Aufzug nur zum Zwischendeck, Oberdeck und Laderaum sind nicht rollstuhlgerecht. Leihrollstühle nach Reservierung; Scootmobile im Museum nicht erlaubt (Ausnahmen nach Absprache). Behindertentoiletten auf jeder Etage (Ostseite), Museumshocker zum Ausleihen. Behindertenparkplätze direkt vor dem Eingang (Kattenburgerplein 1) und an der Kattenburgergracht 1. Audiotour per App MapMyVisit mit Hörgeräten koppelbar und als Text verfügbar; Hidden-Disabilities-Sunflower.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Besuchsdauerca. 2 Std.
Eintritt Kinderbis 4 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops
  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
  • Mitmach- & Anfassstationen
  • Kinderwagenfreundlich
  • Wickelmöglichkeit

Für alle Altersstufen geeignet: „Duiker Doris“ ist eine Mitmach-Ausstellung für Kinder ab 2 Jahren, „Het verhaal van de walvis“ (ab 6) lässt einen begehbaren Wal erkunden. Kostenlose Junior-Audiotour und Suchspiel „Kijktocht“ (ab 6) an der Infotheke; in jeder Schulferienzeit Familienprogramm. Kinderwagen erlaubt, Leihbuggy vorhanden; Kindertragen auf dem Rücken sind nicht gestattet. Familientoiletten mit Wickelmöglichkeit im Keller und im ersten Stock, Still- und Abpumpraum.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Kadijksplein

Bus 42 Richtung Cruquius-eiland ab Amsterdam Centraal (Haltestelle IJzijde) bis Kadijksplein. Zu Fuß ab Amsterdam Centraal etwa 19–21 Minuten (über Oosterdokskade oder Prins Hendrikkade).

Mit dem Auto

Parkplatz gebührenpflichtig · 10 Min. zu Fuß zum Eingang

Parkhaus Markenhoven (ca. 10 Minuten zu Fuß, Tagestarif ca. 78 €) oder Parking Centrum Oosterdok (ca. 25 € pro Tag); weitere Parkhäuser Oostenburgereiland, IJ-Oever Centrum und De Loodsen. Wenige Straßenparkplätze an Kattenburgerstraat und Oostenburgergracht, Ladesäulen Kattenburgerstraat 116 und Kadijksplein 18. Günstig: P+R Zeeburg, dann Tram 26 bis Kattenburgerstraat.

  • Behindertenparkplatz

Ausreichend Fahrradstellplätze vor dem Museum. Anlegen mit eigenen Booten am Museumssteg verboten.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café
  • Restaurant
  • Museumsshop
  • Schließfächer

Café-Restaurant am Open Plein mit Blick aufs Wasser, auch ohne Ticket zugänglich (keine Reservierung). Museumsshop. Kostenlose Schließfächer im Keller; Taschen größer als A4 dürfen nicht in die Ausstellungen. Eigene Speisen auf dem Open Plein, dem Steg und dem Terrassenponton erlaubt.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Private Feiern
  • Firmenveranstaltungen
  • Hochzeiten / Trauungen

Säle im Arsenal von 1656 und das überdachte Open Plein für Tagungen, Kongresse, Empfänge, Dinner und Hochzeiten; Anreise der Gäste per Boot und schwimmende Terrasse möglich. Abteilung Events: +31 20 523 2246, events@hetscheepvaartmuseum.nl.

Anfrage & Details

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
Audioguideja (NL, EN, FR, DE, ES, IT, PT, RU, ZH, JA, KO)
Angebote für Schulenja
FotografierenFotos und Videos erlaubt; Selfie-Sticks und Stative in den Ausstellungen sowie Drohnen sind verboten.
HinweiseEmpfohlene Besuchsdauer 2–3 Stunden, allein das VOC-Schiff rund eine Stunde. Kostenlose Audiotour (ca. 60 Minuten) zu den Highlights, dazu eine Junior-Audiotour. Führungen 1 Stunde, 85 € pro Gruppe (max. 15 Personen) zzgl. Eintritt, Anfrage an educatie@hetscheepvaartmuseum.nl mindestens 2 bzw. 4 Wochen vorher. Verkleidungen und Kostüme nicht erlaubt.

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