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Tresoar in Leeuwarden
Foto: AcroniusZ · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Tresoar

Friesisches Archiv- und Literaturzentrum in Leeuwarden mit Bibliothek, Schatzkammer im Depot und kostenlosen Ausstellungen zur Geschichte Frieslands.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Aktuelle Ausstellungen

Sonderausstellung

Lytse Ivichheid – Eindeloos Nu

Der Dichter von Fryslân Arjan Hut hat 49 Umschläge friesischsprachiger Gedichtbände aus hundert Jahren ausgewählt und fragt nach dem Verhältnis von Gestaltung und Poesie.

Sonderausstellung

Mini-expo 150 jaar Mata Hari

Zum 150. Geburtstag von Mata Hari sind im Studiensaal Briefe zu sehen, die vom Kampf Margaretha Zelles um ihre Tochter erzählen.

Über das Museum

Tresoar entstand am 1. September 2002 aus dem Zusammenschluss mehrerer friesischer Gedächtnisinstitutionen: des Reichsarchivs in Friesland, der Provinzialbibliothek, der Buma-Bibliothek und des Frysk Letterkundich Museum en Dokumintaasjesintrum (FLMD), das der friesischen Literatur gewidmet war. Der Name bedeutet auf Friesisch so viel wie Schatzkammer.

Das Haus residiert am Boterhoek 1 am Fuß der Oldehove in einem Gebäude von 1966 nach Entwurf von Piet H. Tauber, das seit 2011 Gemeindedenkmal ist. Neben Studiensaal und Bibliothek mit über 200 Arbeitsplätzen gibt es einen Ausstellungsraum für feste und wechselnde Präsentationen, die HistoBios mit friesischen Filmen sowie Räume für Vorträge, Kurse und Konzerte.

Zu den Beständen zählen öffentliche und private Archive aus ganz Friesland, Bibliotheken der früheren Universität Franeker, die Sammlung rund um das Oera-Linda-Buch und umfangreiches Material zu friesischen Autorinnen und Autoren. Bei Führungen durch das Depot zeigt Tresoar besondere Stücke wie Briefe von Mata Hari, die Heiratsurkunde von Rembrandt und Saskia oder Notizen von Erasmus. Die Ausstellungen drehen sich stets um Friesland und reichen von Literatur und Kunst bis zur Kriegsgeschichte.

Highlights

  • Schatzkammer im Depot mit Briefen von Mata Hari, der Heiratsurkunde von Rembrandt und Saskia und Notizen von Erasmus
  • Wechselnde Ausstellungen mit Bezug zu Friesland bei freiem Eintritt
  • HistoBios mit Höhepunkten aus 100 Jahren friesischer Filmgeschichte
  • Zentrum für friesische Literatur, Autoren und Sprache
  • Studiensaal mit über 200 Arbeitsplätzen
Gegründet
2002
Leitung
Arjen Dijkstra

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Eintritt in Gebäude und Ausstellungen frei; Gebühren fallen nur für Leserpässe, Reproduktionen und Recherchen durch Mitarbeitende an.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Die Depotführungen sind laut Tresoar auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Boterhoek

Vom Bahnhof Leeuwarden Buslinie 6 (Richtung Bilgaard) bis Haltestelle Boterhoek; zu Fuß vom Bahnhof etwa eine Viertelstunde durch die Innenstadt.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkeergarage Oldehove direkt gegenüber am Fuß der Oldehove (Einfahrt am Boterhoek).

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Firmenveranstaltungen

Mehrere Besprechungsräume unterschiedlicher Größe, meist mit Beamer oder Digiboard und WLAN; Catering nach Absprache, Zuschlag abends und am Wochenende. Seit September 2025 kein Alkoholausschank bei Veranstaltungen.

Anfrage & Details

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührung durch Depot und Schatzkammer jeden letzten Donnerstagnachmittag im Monat (gut eine Stunde), Anmeldung über Tresoar. Die HistoBios im Studiensaal zeigt ein durchlaufendes Filmprogramm. Lehrprogramme für Grund- und weiterführende Schulen sowie Hochschulen.

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