
Über das Museum
Den Anfang machte der Liesinger Heimatforscher und Gerichtspräsident Anton Matzig, der 1938 eine erste kleine Schau im Festsaal des Amtshauses in der Perchtoldsdorfer Straße zusammenstellte. Sein Schwiegersohn, der Oberlehrer Josef Ehn, baute die Sammlung mit besonderem Interesse an der Urgeschichte weiter aus. Am 8. Dezember 1953 wurde der Museumsverein Liesing gegründet; Mitte der 1950er-Jahre bekam das Museum zwei Räume im Amtshaus.
Unter den Leitern Martin Topic und Josef Roskosny wuchs ein Bestand an Funden von der Jungsteinzeit über die Römerzeit bis zu den Awaren. Ab 1983 konnte Museumsleiter Peter Schmidt mit Unterstützung der Bezirksvorstehung die leerstehende, denkmalgeschützte ehemalige Knabenvolksschule von 1884 in der Canavesegasse in Atzgersdorf beziehen; die erste Ausstellung dort widmete sich 1985 dem 100-jährigen Bestehen der Badner Bahn.
Nach einer Renovierung ab 1996 öffnete das Haus 1998 unter Maximilian Stony wieder. Heute stehen im ersten und zweiten Stock rund 680 m² für Ausstellungen und Veranstaltungen zur Verfügung. Gezeigt werden die acht historischen Ortsteile des Bezirks, Gewerbe und Industrie, die Liesinger Brauerei, Eisenbahn und öffentlicher Verkehr, Volkskundliches wie Puppen, Spielzeug und eine Alt-Wiener Küche sowie Künstler mit Liesing-Bezug wie Hugo von Hofmannsthal. Im Festsaal finden Vorträge, Lesungen und Konzerte statt; geleitet wird das Museum von Heide Liebhart.
Highlights
- Originalgetreu nachgebaute Eisenbahnstrecke Atzgersdorf – Liesing
- Umfangreiche Sammlung von Puppen und Spielwaren des 20. Jahrhunderts
- Erinnerungsstücke an die Liesinger Brauerei
- Eigener Bereich zu Hugo von Hofmannsthal
- Funde von der Jungsteinzeit bis zu den Awaren
Dauerausstellungen
- Ortsteile, Gewerbe und Industrie in Liesing – Überblick über die acht historischen Ortsteile des Bezirks und ihre Entwicklung von Handwerk, Gewerbe und Industrie, mit Objekten aus der Liesinger Brauerei.
- Eisenbahn und öffentlicher Verkehr – Schwerpunkt zur Verkehrsgeschichte des Bezirks mit einer originalgetreu nachgebauten Modellstrecke zwischen Atzgersdorf und Liesing.
- Volkskundliche Sammlung – Puppen und Spielzeug des 20. Jahrhunderts, eine Alt-Wiener Küche und Erinnerungen an Künstler mit Liesing-Bezug wie Hugo von Hofmannsthal.
- Gegründet
- 1953
- Leitung
- Heide Liebhart
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Freier Eintritt in allen Wiener Bezirksmuseen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museum nicht barrierefrei zugänglich; die Ausstellungsräume liegen im ersten und zweiten Stock.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Atzgersdorf, Kirchenplatz
U6 bis Alt Erlaa; Bus 66A bis Atzgersdorf, Kirchenplatz; ÖBB bis Atzgersdorf-Mauer.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Fotografieren | Fotografieren für private Zwecke ohne Stativ und Blitz erlaubt, sofern einzelne Objekte nicht ausdrücklich ausgenommen sind. |
| Hinweise | Führungen außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage. Das Archiv des Museums unterstützt bei Recherchen zur Bezirksgeschichte. Im Festsaal finden Vorträge, Lesungen und Konzerte statt. |





