
Museum Horn
Stadtmuseum im ehemaligen Bürgerspital mit Urgeschichte, Stadtgeschichte und der großen Landwirtschaftsschau „Mensch.Boden.Technik“.
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Über das Museum
Das Museum geht auf den Postbeamten und Hobbyarchäologen Josef Höbarth zurück, der seine Funde 1930 dem neu gegründeten Museumsverein überließ. Noch im selben Jahr eröffnete das „Höbarthmuseum“ der Stadt Horn, zunächst mit Schwerpunkt auf Urgeschichte und regionaler Volkskunde. Nach dem Tod des Gründers 1952 wurde mit einem promovierten Prähistoriker die wissenschaftliche Leitung gestärkt.
Zwischen 1965 und 1973 übersiedelte die Sammlung in den umgebauten Komplex des früheren Bürgerspitals an der Wiener Straße, wo es bis heute zu Hause ist. 1983 kam das nach dem Landwirt Ernst Mader benannte Landwirtschaftsmuseum hinzu, das auf dessen Schenkung von Geräten und Landmaschinen beruhte; die Häuser firmierten fortan gemeinsam als „Höbarth- und Madermuseum“. In den folgenden Jahrzehnten prägten große historische Sonderausstellungen, etwa zur Reformationszeit und zum Horner Bund von 1608, das Programm. Ab 2007 entstand durch die Überbauung eines Hofes die zentrale Ausstellungshalle.
Im Zuge einer Neuausrichtung nach dem Museumskonzept des Landes Niederösterreich wurde das Mader-Museum grundlegend erneuert und 2021 als Ausstellung „Mensch.Boden.Technik – 7500 Jahre Landwirtschaft“ wiedereröffnet. Das nunmehrige „Museum Horn“ versteht sich seither als niederösterreichisches Kompetenzzentrum für historische Landtechnik und zeigt daneben weiterhin eine der bedeutendsten urgeschichtlichen Sammlungen des Landes, die Stadtgeschichte, die Grasel-Sammlung und das Horner Kristallg’wölb. Insgesamt umfasst das Haus rund 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche innen.
Highlights
- Urgeschichte vom Eiszeitalter bis zur Eisenzeit mit „Schädelnest von Poigen“ und Venus von Eggendorf
- Landwirtschaftsschau mit Traktor-Ikonen und Steyr-188-Schnittmodell
- Riesensilorutsche für Kinder
- Historisches Stadtmodell und Ausstellung zum Horner Bund von 1608
- Sammlung zum Räuberhauptmann Johann Georg Grasel
Dauerausstellungen
- Mensch.Boden.Technik – 7500 Jahre Landwirtschaft – Auf rund 1500 m² zeigt die Ausstellung die Entwicklung der Landwirtschaft von der Jungsteinzeit bis heute mit Geräten, Filmen und interaktiven Stationen.
- Urgeschichte – von der Eiszeit bis zur Eisenzeit – Eine der bedeutendsten urgeschichtlichen Sammlungen Niederösterreichs führt durch rund 40.000 Jahre, vom drei Meter langen Mammutstoßzahn bis zu eisenzeitlichem Glasschmuck.
- Stadtgeschichte – Historisches Stadtmodell, Horner Bund von 1608 und Pionier Illner mit seiner Etrich-Taube sowie gotische Heiligenfiguren erzählen die Geschichte Horns.
- Gegründet
- 1930
- Träger
- Stadtgemeinde Horn
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 9 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 €Senioren, Schüler und Studenten |
| Kinder & Jugendliche | freibis 6 Jahre frei · Kinder von 0 bis 6 Jahren frei. |
| Seniorinnen & Senioren | 5 € |
| Studierende & Azubis | 5 €Schüler und Studenten. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5 € p. P.Gruppen ab 10 Personen pro Person; geführte Museumstour ab 10 Personen 9 € pro Person, geführter Stadtrundgang 7 € pro Person. |
| Familien | 12 €Familienkarte. |
| Gruppenführung Museum (ab 10 Personen, pro Person) | 9 €Dauer rund 90 Minuten, Terminvereinbarung nötig |
| Geführter Stadtrundgang (ab 10 Personen, pro Person) | 7 € |
Freier Eintritt mit der NÖ-Card und für Mitglieder des Museumsvereins Horn sowie der Krahuletzgesellschaft Eggenburg und des Zeitbrücke-Museums Gars; NÖ-Familienpass 10 % Ermäßigung. Schüler im Rahmen von Lehrveranstaltungen frei, geführt 4 € (Mammutpass-Rätselrallye für Schulgruppen 1 €, danach ganzjährig freier Eintritt). Zahlung bar, mit Bankomat- oder Kreditkarte.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache
- Audiodeskription: keine Angabe
Fast der gesamte Ausstellungsbereich ist mit Aufzügen und Rampen rollstuhlgerecht erreichbar. Beschriftungen in großer Schrift und gut beleuchtet, Texte in einfacher Sprache, Hunde sind willkommen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Besuchsdauer | ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Eintritt Kinder | bis 6 Jahre frei |
| Familienticket | 12 € · Familienkarte. |
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
- Kinderwagenfreundlich
Interaktive Stationen wie Spielzeugbauernhof, Melkkuh und eine Wendelrutsche im nachgebauten Futtersilo; regelmäßig Kinderworkshops zu Geschichte und Archäologie, Mammutpass-Rätseltour für 6- bis 10-Jährige.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhof Horn · 800 m
Bahnhof Horn (rund 800 m); Zug ab Wien Franz-Josefs-Bahnhof ca. 2 Stunden, Busverbindung ab Wien Praterstern.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Öffentliche Parkplätze direkt vor dem Museum in einer Kurzparkzone (Mo–Sa 2 Stunden gratis mit Parkscheibe, Sonntag keine Beschränkung); Parkscheibe gratis an der Museumskasse.
Anfahrt von Wien ca. 1 Stunde über Stockerauer Autobahn und B4; gratis E-Bike-Ladestation vor dem Museum, Lage an mehreren Radwegen.
Route planenService & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
- Museumsshop
Museumsshop mit Mineralien, Büchern zur Regionalgeschichte und Kinder-Forschersets; kein Café im Haus, Gastronomie in der Nähe der Innenstadt.
Veranstaltungen & Vermietung
Das Museum ist zugleich regionales Veranstaltungs- und Kulturzentrum; Vermietungsbedingungen nicht veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Audioguide als Download über die Hearonymus-App (Museum und Stadtrundgang). Gruppenführungen ab 10 Personen nach Terminvereinbarung (Tel. 02982 2372); Museum-und-Schule-Programm mit Workshops (Ton, Schafwolle, Mammutpass-Tour, Action Bound). |





