
Museum Innviertler Volkskundehaus
Stadtmuseum Ried mit volkskundlichen Sammlungen, Werken der Bildhauerfamilie Schwanthaler, Stille-Nacht-Krippe und Stadtgeschichte des Innviertels.
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Über das Museum
Den Anfang machte der Rieder Musealverein, den Bürger gründeten, als die berühmte Kögl-Krippe von Johann Peter Schwanthaler d. Ä. verkauft werden sollte. Sie wurde das erste Stück der Sammlung, die 1930 bereits 5.000 Objekte umfasste, aber noch keinen Ausstellungsort hatte. Das änderte sich 1933, als Pfarrer Johann Veichtlbauer seine große volkskundliche Sammlung mit rund 5.500 Objekten und etwa 30.000 Andachtsbildern der Stadt Ried stiftete. Auf seinen Wunsch erhielt das Haus den Namen „Innviertler Volkskundehaus“.
Jahrzehntelang betreute der Gymnasialdirektor und Stadthistoriker Max Bauböck das Museum ehrenamtlich und baute die Bestände systematisch aus. 1975 bis 1977 wurde das alte Gebäude am Kirchenplatz großzügig um- und ausgebaut, 2003 folgte eine Erweiterung mit dem Sparkassen-Stadtsaal und der stadtgeschichtlichen Ausstellung.
Heute umfasst die Sammlung rund 12.000 Objekte, dazu etwa 30.000 Heiligen- und Andachtsbilder sowie rund 5.000 Gemälde und Grafiken. Schwerpunkte sind Werke der in Ried über zwei Jahrhunderte tätigen Bildhauerfamilie Schwanthaler, Handwerk, Trachten, Schmuck und Gefäße, religiöse Volkskunst mit Hinterglasbildern und Klosterarbeiten sowie die Krippe aus Oberndorf, vor der 1818 erstmals „Stille Nacht“ erklang. Die Galerie der Stadt zeigt Kunst aus dem Innviertel seit dem späten 19. Jahrhundert, die Ausstellung „Ried zwischen Bayern und Österreich“ erzählt die Stadtgeschichte.
Highlights
- Werke der Bildhauerfamilie Schwanthaler
- Stille-Nacht-Krippe aus Oberndorf
- Religiöse Volkskunst mit Hinterglasbildern und Klosterarbeiten
- Galerie der Stadt Ried mit Innviertler Kunst
- Stadtgeschichtliche Ausstellung „Ried zwischen Bayern und Österreich“
- Kislinger-Stube
Dauerausstellungen
- Schwanthaler-Skulpturen – Im Erdgeschoss sind Werke der in Ried ansässigen Bildhauerfamilie Schwanthaler zu sehen.
- Volkskunde und religiöse Volkskunst – Handwerk, Trachten, Schmuck, Gefäße, Hinterglasbilder, Klosterarbeiten und die Stille-Nacht-Krippe aus Oberndorf.
- Ried zwischen Bayern und Österreich – Stadtgeschichtliche Ausstellung zur wechselvollen Geschichte Rieds.
- Träger
- Stadtgemeinde Ried im Innkreis
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 4,70 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 1,20 €Schüler:innen, Lehrlinge und weitere Gruppen (laut Verbund Oberösterreichischer Museen) |
| Gruppen (ab 5 Pers.) | 3,50 € p. P.Pro Person ab 5 Personen. |
| Familien | 7 €Familienkarte für 2 Erwachsene mit Kindern. |
Preisangaben laut Verbund Oberösterreichischer Museen; die Website der Stadt Ried nennt keine Preise.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Tourismusportal Aufzug zu allen Geschossen, WC im Untergeschoss und Behindertenparkplatz; laut Museenverbund außerdem Rampen und taktile Leitsysteme sowie Tast- und Hörstationen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
- Behindertenparkplatz
Das Museum liegt am Kirchenplatz 13 in der Rieder Altstadt.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN) |
| Hinweise | Audioguide in Deutsch und Englisch per Smartphone; Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung unter +43 7752 901-301 oder -302 bzw. kultur@ried.gv.at. |




